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Kunst

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Gold für horgenglarus

Umgeben von idyllischer Landschaft entstehen im Kanton Glarus traditionsreiche Holzmöbel, die von einem feinen Gespür für die Materie Holz zeugen. Diese Faszination wurde im neuen Imagefilm über horgenglarus festgehalten. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise die Produktion des Stuhls classic. Ruhig und auf Details eingehend, präsentiert der Imagefilm die einzelnen Stationen der Produktion und verweist auf das grosse traditionelle Know-How in der Verarbeitung von Holz, das durch modernste CNC-Technologie ergänzt wird. Der Imagefilm aus der Co-Produktion von frame eleven und LAUSCHSICHT hat in der Kategorie «Corporate Image Films» an den Cannes Corporate Media & TV Awards 2017 gewonnen. 

Den Film können Sie hier anschauen: horgenglarus

Reise ins Licht: magisches Südafrika

Wer den heimischen Herbst verlängern oder dem nahenden Winter entfliehen möchte, dem würde ich eine Reise in die Küsten-Region von Südafrika empfehlen, das zurzeit mit milden Temperaturen um zwanzig Grad aufwartet. Was die Wassertemperaturen angeht, sind diese zwar nicht jedermanns Sache, da der Atlantische Ozean selbst im Sommer (Dezember bis Februar) ziemlich kühl ist. Aber weiter östlich lockt ja noch der Indische Ozean. Ausserdem besucht man Südafrika ja nicht in erster Linie, um Schwimmen zu gehen, obschon es traumhafte Strände gibt – auch zum Surfen. Meiner Meinung nach lohnt sich die weite Reise nur schon wegen der Lebhaftigkeit und Vielseitigkeit von Kapstadt, dem Licht und den Weinen in Franschhoek und Stellenbosch und der überwältigenden Tierwelt am Ostkap. Zudem verzückt Südafrika auch luxusgewöhnte Reisende mit exklusiven Hotels wie The Silo, MannaBay und Ellerman House, den Weingütern La Petite Ferme und Delaire Graff Estate sowie der Great Fish River Lodge. Sie alle stammen aus dem Portfolio des Südafrika-Experten und Luxus-Safari-Anbieters Rhino Africa. Mehr erfahren Sie im dreiseitigen Reise-Bericht in der aktuellen Print-Ausgabe von Das Ideale Heim.

Haben Sie den Bogen raus?

Der Sommer sagt adieu – vielleicht nur für ein paar Tage, aber den Regen können wir nicht leugnen. Verkriechen in den eigenen vier Wänden geht aber trotzdem nicht. Am Freitag, 1. September, findet wieder die Viaduktnacht bei den beliebtesten Bögen in Zürich statt. Ab 17 Uhr bis nach Mitternacht sind Markthalle, Shops und Restaurants geöffnet und laden zum Schmökern und Schlemmen ein. Ab 20 Uhr sorgen verschiedene Musikacts für die passenden Beats und Cocktail-Bars holen das Sommerfeeling mit Mojitos oder Caipirinhas nochmals zurück. Wen stören da schon ein paar Regentropfen?

Indoor Cloud

Der Niederländer Berndnaut Smilde hat die Wolken vom Himmel geholt und ins Museum gesteckt. Als seine Bilder erstmals im Web auftauchten, schlugen sie ein wie ein Gewittersturm. Jeder wollte hinter die «Magie des Wolkenmachens» blicken und erfahren, welche Technologie im Spiel war. Den Künstler selbst kümmert dies nur am Rande; ihn interessiert vor allem das Ungreifbare dieser flüchtigen Ansammlungen kleiner Wassertropfen. Und die verschiedenen Mythen, mit denen Wetterphänomene verknüpft werden. Mittlerweile hat er seine Wolken in die Freiheit entlassen und inszeniert sie auch inmitten der Landschaft. Mehr über Berndnaut Smilde gibts in der nächsten ATRIUM Ausgabe oder in der Publikation «Builded Remnants».

Forward Festival in Zürich

 

Am kommenden Wochenende findet das erste Forward Festival in Zürich statt. Ziel ist es, Schaffende aus allen Kreativbereichen zusammenzubringen, um Erfahrungen und Erfolgsgeschichten auszutauschen. Das Forward Festival wurde von Lukas Kauer und Othmar Handl gegründet und fand 2014 zum ersten Mal in Wien statt, 2016 hielt es in München Einzug und gastiert nun in Zürich. In verschiedenen Sessions sprechen bekannte Persönlichkeiten aus verschiedenen Kreativsparten über ihren Erfolgsweg und geben Einblicke in ihre Arbeit. Nebst international gefeierten Designern wie Stefan Sagmeister, den schwedischen Kreativrockern von Snask oder Street Artist Nychos, werden auch erfolgreiche Schweizer Kreativ-Unternehmer wie Daniel Freitag oder Illustrator Niklaus Troxler als Speaker auftreten. Daneben gibt es diverse Side-Events wie Workshops, Konferenzen, Ausstellungen oder Live Art Sessions.

Das erste Forward Festival in Zürich findet am 17. und 18. Juni in der FREITAG F-abrik @ NOERD statt. Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite. Es sind noch wenige Tickets verfügbar. Weitere Infos unter www.forward-festival.com

«Leaving Room»

Die Westschweizer Designerin Sibylle Stoeckli zieht für knapp einen Monat im Tipi in Zürich ein und präsentiert dort in ihrem selbst inszenierten «Leaving Room» eine Auswahl von Entwürfen, die ihren Umgang mit Gestaltung veranschaulichen. Zugleich ist die Ausstellung eine Art ausgedehnte «Farewell»-Party, bevor Sibylle Stoeckli im Sommer das Land verlässt. Dieser besondere Abschiedsgruss soll nochmals einen Einblick in ihre Arbeit geben. Speziell daran ist, dass nicht der Gegenstand als solcher im Mittelpunkt stehen soll, sondern die Interaktion mit seiner Umgebung. Gemeinsam mit den Keramikstücken von Barbara Postiasi und den Messingobjekten von Carl Auböck kreieren Sibylle Stoecklis Objekte Räume, die auch unsere Beziehung zur Welt der Dinge reflektieren. Schauen Sie im «Leaving Room» vorbei und sagen Sie Adieu.

Die Ausstellung dauert bis zum 15. Juli und ist jeweils von Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Wo: Tipi, Ankerstrasse 31, 8004 Zürich

Noch mehr Tiefgang

Vor Kurzem haben wir uns hier den Haifischen im Pfäffikersee und ägyptischen Schätzen gewidmet, die aus den Tiefen des Meeres geborgen wurden und zurzeit in der Ausstellung «Osiris» im Museum Rietberg zu sehen sind. Irgendwie kriegen wir von den unergründlichen Tiefen der Ozeane aber gerade nicht genug und möchten euch das «Museo Atlantico» deshalb nicht vorenthalten. Allerdings: Wer es besichtigen will, muss sich auf einen Tauchgang begeben – es befindet sich nämlich in 12 Meter Tiefe unter der Meeresoberfläche, in der Bucht Las Coloradas vor der südlichen Küste von Lanzarote. Die Unterwasserausstellung besteht aus zehn Installationen, lebensgrosse Skulpturen, die der Künstler Jason deCaires Taylor aus pH-neutralem Zement gefertigt hat. Die Skulpturen sind jedoch nicht nur Ausstellungsobjekte, sie bilden auch ein grosses künstliches Riff, das der marinen Biomasse helfen soll, zu gedeihen und Unterschlupf für Engelhaie, Barrakudas- und Sardinenschwärme, Kraken und Schmetterlingsrochen bietet. Ziel von Jason deCaires Taylors Unterwasserkunst ist jeweils der visuelle Dialog zwischen Kunst und Natur, der ein Reflektieren über die heutige Zeit und die Fragen über die Nutzung der natürlichen Ressourcen aufwerfen soll. Die Frage, die sich mir im Moment stellt, ist: Sollte ich nicht doch endlich einmal den PADI-Tauchkurs absolvieren?

Berlin zu Gast in Zürich

Erleben Sie authentisches Berliner Lebensgefühl, coole Produkte und kreative Köpfe! Vom 5. bis 17. Dezember 2016 schnuppert Zürich echte Berliner Luft: Zum ersten Mal gastiert in der Schweiz «Pop into Berlin» ­ eine Kooperation von visitBerlin, Kulturprojekte Berlin und Berlin Partner, die den Spirit der Spreemetropole an die Limmat transportiert. Im Pop-up-Store präsentieren vom 5. bis 10. Dezember rund 20 kreative Berliner Labels angesagte Produkte aus den Bereichen Design, Fashion, Food, Kosmetik und Technik.

Danach wandelt sich der Store vom 13. bis zum 17. Dezember in einen Pop-up-Club mit Ausstellungen und Performances aus den Bereichen Architektur, Kunst und Musik. Die insgesamt vier Veranstaltungsabende werden mit Berliner DJ-Acts ausklingen. Abtanzen lässt es sich bereits in der ersten Woche in der teledisko, der kleinsten Disko der Welt.

Pop-up-Store: 5. bis 10. Dezember, Pop-up-Club: 13. bis 17. Dezember, Schoffelgasse 2/4, Rüdenplatz, Zürich

 

St. Gallen in neuem Licht sehen

Am 3. und 4. November gibt es in der Innenstadt von St. Gallen verschiedene Film- und Bildprojektionen zu sehen.

Mit dem Projekt «stadtprojektionen» wollen die beiden Initiantinnen Anna Vetsch und Nina Keel die Besucher animieren, einen neuen Blick auf die Innenstadt von St. Gallen zu werfen. «In St. Gallen befinden sich viele schöne Häuserfassaden und Plätze, die man kaum wahrnimmt, weil sich der Blick meistens auf Schaufensterebene bewegt», erklärt Anna Vetsch. Für zwei Nächte soll sich das nun ändern: Sieben Kunstschaffende aus dem In- und Ausland haben unterschiedliche Bild- und Filmprojektionen für verschiedene Plätze konzipiert. Diese hüllen vertraute Plätze und Häuser der Stadt in ein neues Gewand und sollen anregen, diese aus einer neuen Perspektive zu betrachten – sei es mit Blick auf die Gegenwart, auf ihre Geschichte oder eine Utopie.

Am 3. und 4. November werden die stummen Film- und Fotoprojektionen jeweils ab 18 Uhr zu sehen sein. Am 4. November finden zudem zwei Führungen durch «stadtprojektionen» statt: Führung 1 – Start: 19 Uhr / Treffpunkt: Klubhausstrasse 3, Dauer: ca. 60-90 Minuten. Führung 2 – Start: 21.30 Uhr / Treffpunkt: Webergasse 9, Dauer: ca. 60 Minuten.

Der neue Turm der Tate Modern

Der Erweiterungsbau der Londoner Tate Modern. Südansicht, ©Tate

Der Erweiterungsbau der Londoner Tate Modern. Südansicht, ©Tate

Endlich war es soweit: Nach neun Jahren Bauzeit eröffnete die Tate Modern am Wochenende ihren neuen Erweiterungsbau. Dank der zusätzlichen 21’000 Quadratmeter möchte die neue Tate Modern ihr Konzept weiter verfolgen und durch Zukäufe aus Südamerika, Afrika und Asien das geographische Blickfeld erweitern. Auch Künstlerinnen werden gezielt gefördert; in Zukunft sollen Frauen in der Tate Modern ebenso gut vertreten sein wie ihre männlichen Kollegen. Entworfen wurde das «Switch House» von den Basler Architekten Herzog & De Meuron, die auch schon die «alte» Tate Modern gestaltet hatten. Ziel von Herzog & De Meuron war es, Ursprungs- und Erweiterungsbau zu einem Konglomerat von Gebäuden verschmelzen zu lassen, die zusammen ein Ganzes bilden. Wer noch keine Ferienpläne hat und sich von der Strahlkraft des diesjährigen Sommers ermutigt fühlt, in Richtung Norden zu reisen: Die Ausstellung der palästinensisch-britischen Künstlerin Mona Hatoum läuft noch bis zum 21. August. Der Besuch der Sammlung ist nach wie vor gratis.

Wo: Tate Modern, Bankside, London SE1 9TG, www.tate.org.uk

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