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Kunst

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Die Gallery Elle in Zürich präsentiert Christopher Boots

Leuchten, die nicht nur Licht spenden sondern auch atemberaubende Kunstwerke sind? Die hohe Handwerkskunst, einzigartiges Design und bestmögliche Qualität vereinen? Kaum einer weiss Funktionalität und Ästhetik so zu vermengen wie der Industriedesigner und Leuchtkünstler Christopher Boots. Genauso wie seine übrigen Objekte sind die Leuchten des Australiers unübersehbare Blickfänge – ob in privaten Räumen, öffentlichen Gebäuden oder in Design- und Kunst-Galerien wie der Gallery Elle in Zürich. Von der Leidenschaft für Design, dem Gespür für qualitätsvolle Materialien und dem Respekt vor gutem Handwerk angetrieben, vereint die Galeristin Atossa Meier in ihrer Zürcher Galerie Design und dekorative Kunst des 21. Jahrhunderts. Mit der Präsentation der Leuchten-Kollektion ermöglicht sie Sammlern und Interessierten erstmals, Christopher Boots Objekte in der Schweiz zu besichtigen. Die Stücke des Künstlers sind inspiriert von der Pflanzen-, Tier- und Welt der Mineralien und lassen durch Anspielungen auf die Mythologie die ursprünglich griechische Herkunft des Designers erahnen. Seine Arbeit weiss im Übrigen nicht nur vordergründig zu überzeugen: Die Objekte werden nachhaltig, die Natur und Umwelt schonend hergestellt und machen Christopher Boots damit zu einem wahren Lichtkünstler der Zukunft.

Die Gallery Elle kann auf Anfrage besucht werden: T 079 604 44 02, atossa@galleryelle.com

Design-Ausstellung “A Sense of Belonging ” in Chur

Das Projekt «A Sense of Belonging» ist dem Thema der Tradierung und der zeitgenössischen Interpretation von Handwerkskunst gewidmet. Die von Giovanna Lisignoli kuratierte Ausstellung zeigt Arbeiten von Schweizer Designern, die nicht alleine unter dem Gesichtspunkt ihres handwerklichen Wertes, sondern mit Fokus auf die dahintersteckende Weitergabe von gestalterischen Fertig- und Fähigkeiten und deren Neuinterpretation gezeigt werden. Der Grundgedanke des Projektes ist, dass jedes künstlerische Werk traditionelle Aspekte sowie deren zeitgenössische Auslegung enthält. Die Erschaffung einer jeden Arbeit ist demnach ein Wechselspiel zwischen Fortbestand und Erneuerung. Mit vergangenen Generationen geteiltes Wissen und Können schafft eine Form von Zusammengehörigkeit – ob diese als solche empfunden oder gar nicht bewusst wahrgenommen wird. Die ausgestellten Objekte nehmen durch diesen Blickwinkel Bezug auf das reiche Erbe alpiner Möbeltypologien. Das Objekt «Structura Intuitiva» des Bündner Industriedesigners Carlo Clopath beispielsweise ist ein architektonisch anmutendes Sideboard, das von bäuerlichen Konstruktionsmethoden seines Heimatkantons inspiriert ist. Auch für Reto Crameri hat das Bündnerland  als Inspirationsquelle gedient: Für das Projekt «Stramin» hat er die geometrischen Muster des traditionellen, bis ins 17. Jahrhundert zurückreichenden Flammenstichs aufbrechen und zeitgenössisch interpretieren lassen. Aita Bott hat mit der Glocke einen weiteren Bestandteil der Engadiner Kultur in ihre Arbeit «Zampuogn» aufgenommen. Die Designerin spielte mit dessen Symbolik für Orientierung und Zusammenkommen, verfremdete das Objekt zu einer Leuchte und verband es so mit der Erkundung ihrer eigenen Wurzeln. Auch die übrigen Arbeiten von Studio Ilio, Kueng Caputo und Dimitri Baehler thematisieren verschiedene Handwerkskünste und deren Wiederaufarbeitung, Weiterentwicklung und Neuinterpretation.

Die Ausstellung kann noch bis zum 13. April 2018 in der OKRO Galerie in Chur besichtigt werden.

Die letzten Tage eines Kolosses

Gewöhnlich bedaure ich Häuser, die zum Abriss freigegeben werden. Ein Stück Geschichte verschwindet, wird ersetzt durch Neubauten ohne Charme und Patina. Anders an der Förrlibuckstrasse 180 in Zürich West: Der Granitkoloss «Orion» ist von so konsequenter Hässlichkeit, dass keinerlei Bedauern aufkommen mag. Umso weniger, als dass er kurz vor seinem Rückbau zum Hort für Kunst wird und somit zu einem würdigen Ende findet. Die Sollbruchstelle ist ein Kunstprojekt, das den Übergang von Altbau zu Neubau erfahrbar macht, indem sich die Kunstwerke ihrer eigenen Vergänglichkeit ausliefern. Kunst, die am und im sterbenden Bau präsentiert wird, verschwindet mit dem Abbruch. Kuratiert von Gründerin und Initiantin Nikkol Rot bespielen zehn Künstlerinnen und Künstler gegen 1000 Quadratmeter einer Etage. Vertreten ist auch das Architekturbüro EM2N, das den Neubau plant, der dereinst an der Förrlibuckstrasse in die Höhe wachsen wird. Noch bis Sonntagabend stehen die Tore offen, dazu gibt es Fischknusperli und Bier, Konzerte, eine Lesung und vor allem Zeit, sich vom sterbenden Bau zu verabschieden.

Spielend leicht

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Die schlechte Nachricht zuerst: Die Wetteraussichten fürs Wochenende sind miserabel und alle im Flachland müssen sich mit Regen, Kälte und grauer Wolkendecke abfinden. Etwas Gutes haben solche Wochenende trotzdem: Man kann mit gutem Gewissen stundenlang im Café sitzen oder durch Museen schlendern, ohne draussen erste Frühlingsgefühle zu verpassen. Das Auktionshaus Germann kann ich Euch besonders ans Herz legen. Zurzeit ist die verspielte Welt der Manifolds vom langjährigen Produktgestalter und Systemdesigner Franco Clivio zu sehen. Was Manifolds sind? Einfach erklärt sind es Röhrchen, die in der Medizin für feinste Spritzen verwendet werden; in diesen befinden sich wiederum feinste Röhrchen, die als Gelenke die einzelnen Metallstücke beweglich verbinden. Diese Objekte liegen in ihrer Ursprungsform flach am Boden oder können in verschiedenste dreidimensionale Figuren verwandelt werden. Schwer vorstellbar? Dann schaut im Auktionshaus Germann vorbei, denn man darf die Drahtgeflechte nicht nur bewundern, sondern auch mit ihnen spielen und neue Formen und Skulpturen bilden. Highlight für mich waren übrigens die Manifolds-Wandbilder, die durch den Schattenwurf der Drähte selbst grafische Muster bilden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar 2018 im Auktionshaus Germann in Zürich.

 

Photo 18

 

Macht Euch das triste Januarloch auch zu schaffen? Eigentlich wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, um in den Süden, die Berge oder an einen anderen wunderbaren Ort zu fliehen. Für alle, die wie ich im Flachland bleiben müssen, habe ich einen Tipp, um doch noch Abzutauchen – auch wenn es nicht an der Atlantikküste ist. Oder vielleicht doch? In Zürich-Oerlikon findet bis zum 16. Januar die photo18 statt. Über 200 Schweizer Fotografen stellen ihre Arbeit aus und entführen an fremde Orte. Hier können Sie in das wirre Treiben der Grossstadt eintauchen, am verschneiten Gipfel die kalte Bergluft spüren oder fremde Gesichter lesen. Ihr werdet Euch an vielen Orten wiederfinden – aber bestimmt nicht im Alltag.

Neben der fünftägigen Werkschau finden auch Vorträge der weltbesten Fotografen statt – dieses Jahr unter anderem mit Roger Ballen, einem der einflussreichsten Fotografen des 21. Jahrhunderts, Scott Schuman, der wohl bekannteste Blogger und Modefotograf der Welt, und der Schweizer Fotografie-Ikone Michel Comte. Weiter gibt es 13 Sonderausstellungen, darunter «Die Sicht der Anderen VI: Obdachlos in Zürich», in der Obdachlose in Zusammenarbeit mit den Sozialwerken Pfarrer Sieber Einblick in ihren Alltag auf der Strasse geben. Oder die Sonderausstellung von Dianne Brill – die Queen of the Night und Muse von Andy Warhol und Keith Haring öffnet ihr privates Fotobuch.

Die photo18 läuft noch bis zum 16. Januar in Zürich-Oerlikon in der StageOne und in der Halle 622. Weitere Infos findet Ihr unter www.photo18.ch

 

Escape through here

Kennst du diese farblosen, homogenen, im ewig gleichen Takt verlaufenden Tage, an denen zwar alles seinen normalen Lauf nimmt, nichts Schlimmes oder Schlechtes geschieht, es auch nicht regnet oder neblig ist, und aber doch keine wirklich positive Stimmung aufkommen mag? Dann ist es Zeit für ein bisschen Michael Pederson aka Miguel Marquez. Der australische Street Artist verwandelt mit seinem Projekt Miguel Marquez Outside seit geraumer Zeit die Strassen von Sidney in eine kleine Wunderwelt, die zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken anregt. Zwar fehlt uns hier (noch) ein Schweizer Äquivalent, mir genügt es aber schon, seine Instagram Posts anzusehen, oder ab und zu auf seiner Homepage reinzuschauen und schon grinse ich leise vor mich hin, der Alltag gerät etwas ins Wanken und mein Hirn beschäftigt sich mit der Frage, wie lange es wohl dauert, bis man sich auf die andere Seite der Welt gebuddelt hat.

Gold für horgenglarus

Umgeben von idyllischer Landschaft entstehen im Kanton Glarus traditionsreiche Holzmöbel, die von einem feinen Gespür für die Materie Holz zeugen. Diese Faszination wurde im neuen Imagefilm über horgenglarus festgehalten. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise die Produktion des Stuhls classic. Ruhig und auf Details eingehend, präsentiert der Imagefilm die einzelnen Stationen der Produktion und verweist auf das grosse traditionelle Know-How in der Verarbeitung von Holz, das durch modernste CNC-Technologie ergänzt wird. Der Imagefilm aus der Co-Produktion von frame eleven und LAUSCHSICHT hat in der Kategorie «Corporate Image Films» an den Cannes Corporate Media & TV Awards 2017 gewonnen. 

Den Film können Sie hier anschauen: horgenglarus

Reise ins Licht: magisches Südafrika

Wer den heimischen Herbst verlängern oder dem nahenden Winter entfliehen möchte, dem würde ich eine Reise in die Küsten-Region von Südafrika empfehlen, das zurzeit mit milden Temperaturen um zwanzig Grad aufwartet. Was die Wassertemperaturen angeht, sind diese zwar nicht jedermanns Sache, da der Atlantische Ozean selbst im Sommer (Dezember bis Februar) ziemlich kühl ist. Aber weiter östlich lockt ja noch der Indische Ozean. Ausserdem besucht man Südafrika ja nicht in erster Linie, um Schwimmen zu gehen, obschon es traumhafte Strände gibt – auch zum Surfen. Meiner Meinung nach lohnt sich die weite Reise nur schon wegen der Lebhaftigkeit und Vielseitigkeit von Kapstadt, dem Licht und den Weinen in Franschhoek und Stellenbosch und der überwältigenden Tierwelt am Ostkap. Zudem verzückt Südafrika auch luxusgewöhnte Reisende mit exklusiven Hotels wie The Silo, MannaBay und Ellerman House, den Weingütern La Petite Ferme und Delaire Graff Estate sowie der Great Fish River Lodge. Sie alle stammen aus dem Portfolio des Südafrika-Experten und Luxus-Safari-Anbieters Rhino Africa. Mehr erfahren Sie im dreiseitigen Reise-Bericht in der aktuellen Print-Ausgabe von Das Ideale Heim.

Haben Sie den Bogen raus?

Der Sommer sagt adieu – vielleicht nur für ein paar Tage, aber den Regen können wir nicht leugnen. Verkriechen in den eigenen vier Wänden geht aber trotzdem nicht. Am Freitag, 1. September, findet wieder die Viaduktnacht bei den beliebtesten Bögen in Zürich statt. Ab 17 Uhr bis nach Mitternacht sind Markthalle, Shops und Restaurants geöffnet und laden zum Schmökern und Schlemmen ein. Ab 20 Uhr sorgen verschiedene Musikacts für die passenden Beats und Cocktail-Bars holen das Sommerfeeling mit Mojitos oder Caipirinhas nochmals zurück. Wen stören da schon ein paar Regentropfen?

Indoor Cloud

Der Niederländer Berndnaut Smilde hat die Wolken vom Himmel geholt und ins Museum gesteckt. Als seine Bilder erstmals im Web auftauchten, schlugen sie ein wie ein Gewittersturm. Jeder wollte hinter die «Magie des Wolkenmachens» blicken und erfahren, welche Technologie im Spiel war. Den Künstler selbst kümmert dies nur am Rande; ihn interessiert vor allem das Ungreifbare dieser flüchtigen Ansammlungen kleiner Wassertropfen. Und die verschiedenen Mythen, mit denen Wetterphänomene verknüpft werden. Mittlerweile hat er seine Wolken in die Freiheit entlassen und inszeniert sie auch inmitten der Landschaft. Mehr über Berndnaut Smilde gibts in der nächsten ATRIUM Ausgabe oder in der Publikation «Builded Remnants».

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