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Keramik

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«Leaving Room»

Die Westschweizer Designerin Sibylle Stoeckli zieht für knapp einen Monat im Tipi in Zürich ein und präsentiert dort in ihrem selbst inszenierten «Leaving Room» eine Auswahl von Entwürfen, die ihren Umgang mit Gestaltung veranschaulichen. Zugleich ist die Ausstellung eine Art ausgedehnte «Farewell»-Party, bevor Sibylle Stoeckli im Sommer das Land verlässt. Dieser besondere Abschiedsgruss soll nochmals einen Einblick in ihre Arbeit geben. Speziell daran ist, dass nicht der Gegenstand als solcher im Mittelpunkt stehen soll, sondern die Interaktion mit seiner Umgebung. Gemeinsam mit den Keramikstücken von Barbara Postiasi und den Messingobjekten von Carl Auböck kreieren Sibylle Stoecklis Objekte Räume, die auch unsere Beziehung zur Welt der Dinge reflektieren. Schauen Sie im «Leaving Room» vorbei und sagen Sie Adieu.

Die Ausstellung dauert bis zum 15. Juli und ist jeweils von Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Wo: Tipi, Ankerstrasse 31, 8004 Zürich

40 Schweizer Labels im Swiss Design Market

 

Seit dem 1. Oktober präsentiert der Swiss Design Market an der Kasernenstrasse 77 in Zürich (Haltestelle Sihlpost/HB) erstmals 40 Schweizer Labels aus den Bereichen Wohnen, Mode, Schmuck und Keramik. Martina Unternährer von Storyfabrics und Stefan Egli von Home3 Design bieten Schweizer Labels die einmalige Chance, ihre Produkte zu attraktiven Konditionen einem breiten Publikum zu zeigen. Die beiden Marketingprofis unterstützen die Designer aktiv in der Vermarktung ihrer Produkte.

Der Swiss Design Market fördert auf über 240 m2 Schweizer Design und Jungunternehmer. Alle Labels wurden nach den Kriterien «modern, urban und chic» ausgewählt und umfassen ein breites Angebot an Mode und Accessoires, Taschen für Damen und Herren, Möbel und Leuchten, nachhaltig produzierte Textilien, Vasen und Geschirr aus Keramik und ein vielfältiges Schmucksortiment sowie eine grosse Auswahl an Geschenkartikel.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11.00 – 19.00 Uhr, Samstag: 11.00 – 17.00 Uhr.
Die grosse Eröffnungsfeier mit allen Labels und Designern findet am 20. Oktober 2016 ab 18.00 Uhr statt.

 

 

Oberflächengestaltung

 

Im März machte der 34-jährige Origami Künstler Sipho Mabona mit dem Projekt, einen lebensgrossen Elefanten aus einem 15 mal 15 Meter grossen Spezialpapier zu falten, auf sich aufmerksam. Das Abbild des Papier-Elefanten kreiste durch die halbe Medienlandschaft der Schweiz. Heute lässt sich der Elefant in Beromünster besuchen und anschauen. Seither hat sich der Luzerner Origami Künstler aber einer neuen Form dieser Papierkunst gewidmet. In seiner aktuellen Ausstellung, die in der Tart Gallery in Zürich ausgestellt ist, entreisst Sipho Mabona den Werkstoff Papier seiner alltäglichen Bedeutung als Bedruckstoff, Beschreib, Verpackungs- oder Stopfmaterial. Oder einfacher gesagt, aus einem Massenprodukt wird hier ein Unikat. Unterschiede zwischen scharf und unscharf werden hervorgehoben, durch Schichtungen, Verformungen und Faltungen werden imaginäre aber auch wirkliche Räume erschaffen. Dabei kristallisiert sich die Bodengestaltung wortwörtlich als zentrales Thema der Ausstellung heraus. Aber schauen Sie selbst und besuchen Sie die Ausstellung «Here and Now, There and Then, Meditations on Creases» bis zum 29. November 2014 in der Tart Gallery in Zürich.

Überraschend anders

 

Doch, man könnte es so formulieren: Ich bin ein Fan von Eliza Strozyk. Und zwar seit ich ihre Wooden Textiles das erste Mal auf der DMY im Berliner Tempelhof gesehen habe. Glücklicherweise war dies nicht der Fund einer Eintagsfliege. Im Gegenteil: Die Berlinerin produziert zwar nicht alle sechs Monate ein brandneues Highlight, dafür mit gelassener Beständigkeit atemberaubend schöne und innovative Produkte. Beispielsweise die bereits erwähnten Wooden Textiles oder die Accordion Collection. So wird Holz, das wir normalerweise mit einer festen und stabilen Konsistenz in Verbindung bringen, dank Elizas Zutun unverhofft zu etwas Beweglich-Weichem. Entweder in Form von Stoffen, Teppichen und Leuchten, die sowohl visuell als auch mit ihrer Haptik überraschen, oder als Möbelkollektion, bei der es nicht erstaunen würde, wenn Musik aus den kunstvoll verarbeiteten Stücken erklingen würde. Auch die neue Tisch-Serie Ceramic Tables spielt mit unserer Vorstellung eines an und für sich festen und statischen Materials: Die glasierten Keramikplatten wirken wie Flüssigkeiten und Rauch- oder Wolkenformationen, die während des Brennprozesses durch Rotation und Zufügen von Luft erzeugt werden. Ich mag Überraschendes und Schönes. Und so bleibe ich ein Fan.

Töpferstunde bei Apparatu

Übung macht den Meister. So lernt auch der katalanische Keramiker, Xavier Mañosa, sein Handwerk durch viele Wiederholungen. Der Meister Juan Mañosa zeigt seinem Sohn an der Töpferscheibe, wie eine Vase gefertigt wird. Die Kunst ist es, diese Vase in der exakt gleichen Form und Grösse nachzubilden. Viel Erfolg!

Schmuckstücke für den Boden von KARAK

Chalet Wergenstein, Plättli "KuQua" von "Lehm Ton Erde" (Foto © Gaelle Le Boulicaut)

Chalet Wergenstein, Plättli “KuQua” von KARAK und LehmTonErde
(Foto © Gaelle Le Boulicaut)

In der Reportage «Chalet-Saison» zum Chalet Wergenstein (DAS IDEALE HEIM, Ausgabe 12/01/2013) zeigten wir unseren Lesern auch die Fussbodenplättli KuQua. Die Redaktion erhielt nach dem Erscheinen der Ausgabe von begeisterten Bauherren Anfragen nach dem Hersteller. Deshalb und weil diese im letzten Herbst übrigens auch mit dem Red Dot Designaward prämiert worden sind, sei an dieser Stelle gerne nochmals auf die Keramiken hingewiesen. Die österreichische Keramik- und Designwerkstatt KARAK schuf diese Schmuckstücke für den Boden in Zusammenarbeit mit Lehm Ton Erde, dem Baukunst-Unternehmen vom renommierten Lehmbauer und Künstler Martin Rauch. (mehr …)

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