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Basel

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That’s How!

Diesmal nicht. Auf keinen Fall. Mögen sämtliche Ausstellungen des Jahres ungesehen an mir vorüberziehen – diese eine, die werde ich nicht verpassen. Der grossartige Illustrator Christoph Niemann zeigt sein Werk erstmals in der Schweiz in einer Einzelausstellung: «That’s How!» ist noch bis Ende Oktober 2017 im Basler Cartoonmuseum zu sehen. Niemann verwandelt Landkarten in Poesie, malt fotografierte Alltagsgegenstände weiter, schnitzt Designmobiliar aus Früchten, arrangiert Gummibären und Legosteine und zeichnet den New-York-Marathon – während er ihn rennt! Noch heute werde ich prophylaktisch ein Halbes Basel-retour lösen, um der Möglichkeit eines Versäumnisses keine Chance zu geben. Ich bin schon unterwegs…

24 Stops – Wandern zwischen Fondation Beyeler und Vitra Campus

 

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus, die das Projekt zusammen mit der Gemeinde Riehen und der Stadt Weil am Rhein initiierten. Geleitet von «24 Stops», 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden. So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein. Bereits im September 2015 wurden die ersten 12 Wegmarken installiert. Seit Juni 2016 sind die «24 Stops» nun mit allen 24 Wegmarken zu erleben. Weitere Informationen zum Projekt, zum Künstler und zur Anreise sind auf der Website zu finden. Auch die detaillierte «Wanderkarte» steht dort zum Download bereit.

Vitra Design Museum eröffnet Schaudepot

Heute Abend wird auf dem Vitra Campus feierlich das Vitra Schaudepot eröffnet. Das neue Gebäude wurde von den Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfen. Das Vitra Design Museum nutzt das neue Schaudepot, um Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Sammlung umfasst insgesamt ca. 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Im Zentrum des Schaudepots steht eine Dauerausstellung von über 400 Schlüsselstücken des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute. Unter den gezeigten Objekten sind frühe Bugholzmöbel, Ikonen der klassischen Moderne von Le Corbusier, Alvar Aalto oder Gerrit Rietveld, aber auch bunte Kunststoffobjekte der Pop-Ära oder jüngste Entwürfe aus dem 3D-Drucker. Ergänzt wird das Schaudepot durch ein Café sowie einen Shop. Im Museumsgebäude von Frank Gehry sind auch zukünftig die grossen Wechselausstellungen zu sehen, in der Vitra Design Museum Gallery kleinere, experimentelle Projekte, während im Schaudepot die Dauerausstellung und je eine Wechselausstellung gezeigt wird. Alle Ausstellungsorte des Museums sind täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet heute um 19 Uhr statt.

 

Hingehen und hinsehen!

Mit einem Hingucker möchten wir ins 2016 starten: Das traditionsreiche Unternehmen Messner Optik präsentiert seine Produkte fortan im frisch umgebauten, neuen Showroom in Basel. Nicht nur der Generationenwechsel, bei dem nach 40 Jahren die Besitzerschaft von Roger Messner an den Sohn Christian Messner übergeht, sondern auch der Umbau des Gebäudes wurde zum Anlass genommen, um vom klassischen Ladendesign auf ein zeitgenössisches überzuwechseln. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Mirlo Urbano wurde ein Konzept entwickelt, das sich die Tiefe des Gebäudes und die Rohbaustruktur aus Backstein, Stahl und Beton geschickt zu nutzen macht. Entstanden ist ein Geschäft mit wohnlichem Ambiente, bei dem im vorderen Bereich der Fokus auf die Beratung und den Verkauf gelegt wird und ein offenes Atelier Einblick in das Optikerhandwerk gewährt. Grosse Eröffnung wird am 23.1.2016 von 12 – 20 Uhr an der Aeschenvorstadt 57 in Basel gefeiert. Sehenswert ist der Laden aber auch alle weitere Tage danach!

Stattutopie Festival Basel

Weissheimer Stattutopie

Weissheimer Stattutopie

Ab heute bis einschliesslich 18. April 2015 findet in der Markthalle Basel das  Festival «Stattutopie» statt. Mit Vorträgen, Workshops, Kino, Interventionen und Stadtspielen werden gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern im Laufe der Woche Visionen, Ideen und Projektansätze für die Stadt von morgen entwickelt. In den tagsüber stattfindenden Workshops – angeleitet von Studierenden des Instituts HyperWerk der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und der Bauhaus Universität Weimar – stehen Zukunftsstrategien und Projektideen zu verschiedenen Themen wie Arbeit, Wohnen, Bildung, Öffentlicher Raum, Produktion und Konsum im Fokus. Abends stellen geladene Gäste aus der Region und aus dem Ausland ihre Gedanken und Projekte zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft vor.

Regionale 15

Vom 27. November 2014 bis 04. Dezember 2014 erlaubt die Regionale 15 Einblicke in die Kunstszene des Dreiländerecks am Oberrhein. 15 Galerien, Museen und Kunsträume zeigen Ausstellungen über Künstler aus der Schweiz, Deutschland und dem Elsass. Von Malerei über Zeichnung bis hin zu Videokunst und Installationen sind alle Kunstgattungen vertreten. Am 29. November findet die Opening Party im «HEK – Haus der elektronischen Künste» in Basel/Münchenstein statt. Begleitend zur Regionale 15 gibt es Bustouren, die ab Basel, Freiburg und Strasbourg starten und die Ausstellungen in den Nachbarländern besuchen.

Sag mir, wie du wohnst …

Das Museum für Wohnkultur setzt sich in der Ausstellung «Sag mir, wie du wohnst …» mit dem Wohnen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert auseinander. Das Wohnumfeld lässt Rückschlüsse auf die Bewohner, ihre Vorlieben, Eigenheiten und Lebensgewohnheiten zu. So lässt sich die Wohnung auch als «Spiegelbild der Seele» deuten. Das Haus zum Kirschgarten, ein Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1780, ist Ausstellungsort und zugleich Exponat. Licht- und Toninstallationen machen verschiedene Raumatmosphären erfahrbar. Wohnmodelle geben Einblicke in den Wandel des Wohnens. Historische Interieurdarstellungen wie heutige digitale Aufnahmen von Wohnungen zeigen, dass die Präsentation im eigenen Wohnumfeld schon lange ein beliebtes Motiv der Selbstdarstellung ist.

Wein & Design – welche Kombi könnte besser sein?

Liebhaber eines guten Tropfen Weins und solche, die sich für ausgesuchtes (Schweizer) Design interessieren, sollten zukünftig bei einem Besuch Basels den Rheinsprung 1 nicht verpassen. Heute wird an der Adresse nämlich der kleine, aber feine «Wein & Design» eröffnet. Sowohl der Name des Lokals als auch sein Inhaber Mike Gasser versprechen eine gelungene Symbiose von Genuss und Ästhetik. Letzteres ist durch Objekte aufstrebender Designer vertreten, wie beispielsweise die Arbeiten von Steve Léchot oder Nikolas Kerl, dessen wunderbare Schaukel-Vasen ich zuletzt an einer In-House-Objects-Ausstellung der diesjährigen Design Week in Berlin bewundern konnte. Ebenfalls zu finden sind Raum 12 Leuchten, deren Lampenschirme aus Holzfurnier eine atemberaubend schöne Atmosphäre erzeugen – und zudem die grosse Auswahl an Spitzenweinen im Laden ins richtige Licht rücken. Wir sind gespannt!

 

Kinetische Licht-Klang-Installation im Kraftwerk Birsfelden

Das Wasserkraftwerk Birsfelden feiert dieser Tage sein 60-jähriges Jubiläum. Anlässlich des Jahrestages realisierte die Basler Firma iart eine Installation namens «Wirbelstrom». Das Wirkprinzip des Kraftwerkes ist beeindruckend und der Sechzigste eine ideale Gelegenheit, Wasser und Werk zu huldigen und ihm – im metaphorischen Sinne – ein Geschenk zu machen. Schliesslich produziert das Kraftwerk Kraft. Kraft, die wir nicht haben, aber brauchen. Wie im Tanze umwirbelt das Wasser die Turbine, die wiederum mit Energie nur so um sich schmeisst. «Wirbelstrom» ist eine Licht-Klang-Installation, die in erster Linie eine Interpretation des Elementes Wasser ist, aber nicht zuletzt auch eine Anregung unsere Kultur des «Verpulverns» zu reflektieren. Die Installation wird bis Oktober 2014 in der Maschinenhalle des Kraftwerks Birsfelden zu sehen sein.

IBA-Basel 2020

Die Internationale Bauausstellung ist ein langjähriges Instrument des Städtebaus in Deutschland. Die erste IBA fand 1901 in Darmstadt statt und wurde von Grossherzog Ernst Ludwig in die Wege geleitet. Seither ist die IBA an immer wieder anderen Orten Antriebsmotor und Experimentierfeld für Architektur und Städtebau gewesen. Seit 2010 hat die IBA auch die Schweiz erreicht. Die Schweiz, Deutschland und Frankreich wollen sich im Dreiländereck bis 2020 durch verschiedene Projekte zu den Themen «Stadträume», «Landschaftsräume» und «Zusammen leben» über ihre Grenzen hinweg stärker miteinander verknüpfen. In der Ausstellung «IBA Projektschau 2013» im IBA-Haus können bis zum 9. November 2013 die 43 ausgewählten Projekte besichtigt werden. Eine stärkere Vernetzung der drei Länder sollen unter anderem durch verbesserte Verkehrsanbindungen, wie eine Tramlinie von Basel bis St. Louis oder ein zusammenhängender Naturraum von Rhein, Birs und Wiese erzielt werden. Das Ende der Ausstellung ist natürlich nicht das Ende der IBA-Basel, sondern erst der Anfang. Ausarbeitung der Projekte und viele Veranstaltungen werden folgen. Am Schluss werden viele der Visionen zu besichtigen sein. 2020 wird das Dreiländereck als aktive Bauausstellung erlebbar sein.

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