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Design

Dominique Perrault in Zürich

240 Leute hatten sich angemeldet, um gestern Abend den Vortrag des französischen Stararchitekten Dominique Perrault in der Schweizer Baumuster-Centrale Zürich (SBCZ) zu hören. Ganz so viel Interessierte kreuzten dann doch nicht auf, was vielleicht am lauen Sommerwetter, der WM oder schlicht der Arbeit (typisch Architekten im Abgabestress) lag. Und doch musste Werner K. Rüegger, Geschäftsleiter der SBCZ etwas improvisieren, als er den zahlreichen Wartenden mitteilte, dass Perrault zwar gelandet, aber noch im Taxi auf dem Weg in die Baumuster-Centrale sei. Gerettet wurde die Verspätung durch die charmante Marie-Claude Bétrix, vom Büro Bétrix & Consolascio Architekten, die vorschlug Fragen an den Hersteller der, von Perrault häufig verwendeten, Metallgeweben zu stellen. Mit der für einen Westfalen typischen Frohnatur schaffte es Dr. Stephan Kufferath-Kassner, Vorstand des GKD (Weberei für Metall und Kunststoffe) denn auch, das Publikum zu unterhalten. Schliesslich kennt er Dominique Perrault schon seit dessen jungen Jahren und so berichtete er, wie damals seine Ingenieure fast durchdrehten, als so ein unbekannter Architekt ihre Hightech Metallgewebe für die Industrie «einfach an die Wand nageln wollte». Als er gerade berichtete, dass seine Firma inzwischen selbst viele Architekten angestellt hat, um die Kommunikation mit den auftraggebenden Architekten zu verbessern, erschien Perrault und legte direkt und unkompliziert mit seinem Vortrag los. Mehr dazu in meinem nächsten Blog-Eintrag, denn ich muss jetzt los, das Italien-Spiel schauen und der Blog-Post wird sonst eh zu lang. Schönes Wochenende!

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