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Architektur

Álvaro-Siza-Promenade

Wir waren mal wieder bei Vitra. Dieses Mal wurde die Álvaro-Siza-Promenade eröffnet. Bei den meisten Eröffnungen, seien es Ausstellungen, Gebäude oder Produktpräsentationen, sind die «Stars», also Architekten und Designer mit dabei. Aber es gibt eben «Stars» und Stars. Álvaro Siza ist definitiv einer der Grossen. Dementsprechend war auch der Medienandrang (vielleicht hat auch die legendäre Vitra-Sommerparty, die danach stattgefunden hat, ein wenig geholfen). Die 500 Meter lange Álvaro-Siza-Promenade ist ein von Hainbuchhecken gesäumter Weg, der an der Westseite der Siza-Produktionshalle entlangführt und das VitraHaus von Herzog & de Meuron mit dem Feuerwehrhaus von Zaha Hadid verbindet. Um die Besucher vom vorderen Eingang in den hinteren Bereich des Geländes zu führen (wo bald ein neuer Bau verwirklicht werden soll und das Tram endlich den elend langsamen Bus zu Vitra vom Bahnhof Basel SBB ersetzen wird) gestaltete Álvaro Siza den Weg mit mehreren Etappen. Die schnurgerade Promenade wird von einem s-förmigen Aufenthaltsbereich, dem mega-lässigen Rutschenturm von Carsten Höller und einem Doppelraum unterbrochen. Der Doppelraum nimmt hierbei Elemente der beiden Siza-Projekte auf dem Vitra-Campus auf. Die nach Norden offene Ecke ist aus dem gleichen Backstein gemauert, wie schon die Produktionshalle, die Siza 1994 für Vitra gebaut hat. Die nach Osten geöffnete Ecke wurde im Granit der Wegeinfassung, die sich an gewissen Stellen zu Sitzbänken erhöht, gestaltet. Nach der Promenade wurde direkt auch der Rutschenturm von Carsten Höller eingeweiht. Und wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, diesen höchstpersönlich auszuprobieren. Tun Sie das auch, wenn Sie das nächste Mal bei Vitra sind. Es macht super Spass!

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