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Monumenta 2014 von Ilya und Emilia Kabakov

Seit 2007 lädt die Monumenta international renommierte Künstler ein, die eindrücklichen Räumlichkeiten des Grand Palais (35 Meter hoch!) zu bespielen. Für die sechste Ausgabe haben das russische Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov die Installation «L’étrange cité» geschaffen. «Wir wurden vor vielen Jahren gefragt, ob wir denken, dass Kunst die Politik beeinflussen könne. Wir glauben nicht daran. Dennoch kann Kunst unser Denken, unsere Träume und unsre Lebensweise verändern. Wir wollten mehr als nur eine Installation realisieren. Bei ‹L’étrange cité› geht es mehr um eine Erfahrung als um eine Form. Sie verlangt eine Verlangsamung unserer täglichen Routine, sie spricht unsere Sinne, unsere Emotionen, unsere Erinnerungen an. Wir laden die Besucher ein, diese Traumwelt zu betreten und dort nachzudenken über Kunst, Kultur, das alltägliche Leben, unsere Gegenwart und unsere Zukunft», erklärt Emilia Kabakov. Die Installation besteht aus acht grossen, begehbaren Konstruktionen; am nördlichen Ende des Raumes projiziert eine grosse Kuppel farbiges Licht gegen eine grosse, offene Tür, die der Besucher zuerst durchqueren muss. Er betritt einen labyrinthischen Raum, in dessen Innern sich fünf weitere Bauten befinden. Dort hängen Werke der beiden Künstler.  Die utopische Stadt wird zur Metapher des Lebens – und seines Rätsels. Die Monumenta dauert nur noch bis zum 22. Juni.

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