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Architektur

Film ab!

Eine Pressemitteilung war wieder einmal Schuld. Der italienische Tapetenanbieter Wall & Decò stellte darin seine Kollektion für 2014 vor – und wie er das tat! 3 Minuten 58 Sekunden betörendes Filmmaterial wirkten auf mich ein und überliessen mich am Ende der Erkenntnis, dass bewegte Bilder (wenn sie gut gemacht sind) eine beachtliche Überzeugungskraft besitzen. Während Bilder und Musik in mir nachhallten erinnerte ich mich an weitere Videos, die mich im vergangenen Jahr zu beeindrucken vermochten. Ganz oben auf dem Podest trohnt da das Alphabet der Architektin Andrea Stinga (Ombú Architecture) und des Grafikdesigners Federico González. Jeden Buchstaben verbinden sie mit einem Architekten und lassen nebst seinem Namen und seiner Nationalität die Illustration eines seiner Gebäude über den Bildschirm flimmern. Ebenfalls ganz vorne im Rennen marschiert die computeranimierte Figur des Multimedia-Studios Universal Everything. Walking City lehnt an die utopische Vision der Architektengruppierung Archigram von 1960 an und passt sich während eines endlosen Spaziergangs in Struktur und Form seiner (unsichtbaren) verändernden Umgebung an. Johnny Kellys Kurzfilm wiederum zeigt anhand einer Kleinfamilie die Bedeutung und Wirkung auf, die Design und Veränderungen auf unser Leben haben. Und last but not least folgt der Film eines grossen Regisseurs über einen grossen Architekten. In Sketches of Frank Gehry dokumentiert Sidney Pollack das Werk und Leben seines langjährigen Freundes Frank O. Gehry und lässt Bewunderer und Kritiker, Gehry selbst und die verschieden Bauwerke des Architekten zu Wort kommen. Manche Filme machen einfach Spass. Und Gehry würde sagen: «That is so stupid looking – it’s great! »

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