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Architektur

Baumhaus

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht – der Baum war nicht wirklich die grösste Herausforderung, mit der sich 6A Architects beim Ausbau eines Londoner Wohnhauses auseinanderzusetzen hatten. Doch die Besitzerfamilie des Anwesens liebt ihre kleine grüne Oase und sie liebt ihr Zuhause – zwei winzige Backsteinhäuschen aus dem Jahr 1830, die in den 1970er-Jahren zu einer Einheit zusammengefügt wurden. Problem und tatsächliches Hindernis wurden die unterschiedlich hoch angesiedelten Erdgeschosse der denkmalgeschützten «Weaver-Cottages», und da die Frau des Hauses zukünftig auf einen Rollstuhl angewiesen sein wird, musste ebenerdig Platz für ein Schlafzimmer mit angegliederter Nasszelle geschaffen werden. Die Lösung ist nun wie selbstverständlich in den Garten eingebettet: Ein Holzanbau, der seinen Anfang an einer verglasten Veranda findet, sich um den zentralen Punkt im Garten – einen Baum – windet, um sich schliesslich zu einem grosszügigen neuen Schlafzimmer mit Badezimmer zu erweitern. Die Veranda dient dabei als Bindeglied zwischen den Räumen der Erdgeschosse, dem neuen Anbau und dem Garten. Somit sind alle Bereiche schwellenlos und vollständig mit dem Rollstuhl erreichbar. Da ist auch ein Baum kein Hindernis.

Fotos: 6A Architects.

 

 

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