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Allgemein

Der Rest ist Mensch – Eine Installation von Max Grüter

Im ehemaligen Tabakkiosk auf der Waffenplatzstrasse wird heute Abend die neueste Installation des Zürcher Künstlers Max Grüter eingeweiht. Die Arbeit «Der Rest ist Mensch» ist ein «freidimensionales» Werk und sinniert über «Ursprung und Endlichkeit». Ich dagegen weiss manchmal noch nicht mal, wo vorn und hinten ist und erst recht wenn schönes Wetter und Freitag auf einen Tag fallen, fällt das Denken nicht immer so leicht. Ich verwandle mich dann (wie schon einige vor mir) lieber in eine Hummel und schwirre durch die Gegend. Als Nichthumanoide muss ich mich dann nicht gezwungen fühlen, Installationen einen Sinn abzuringen, sondern darf sie einfach SCHÖN finden. Grüters Kunst als «Sache des Durchschauens» wird mir das nicht verübeln. Schliesslich lässt der Titel seiner Werkspublikation «Houston, I am a problem» auch Noch-nicht-Kenner erahnen, von welchem Kaliber der Künstler ist. Im Folgenden ein Satz aus dem Vorwort, der mir (als Hummel) wie eine Zucker-Infusion eingefahren ist: «Diese Fähigkeit der Kunst Max Grüters, etwas zu durchschauen, lässt sich definieren als eine (…) Wahrnehmungsfähigkeit für das, was auf der Welt geschieht, und als ein schon fast genetisch bedingter Sinn für Ironie als Waffe des eigenen erwachenden Bewusstseins.» (Zitat©Barbara Zürcher)

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