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Design

Spaces In Between

London sprüht vor kreativer Energie. Museen, Galerien, Pop Ups aller Couleur, neue Hotels, ungewöhnliche Restaurants, undsoweiterundsofort, alles ist ständig im Wandel, vibrierend und schillernd und gleichzeitig so wohltuend unangestrengt. Was nicht heisst, dass die Dinge nicht genau durchdacht würden. Die Ausstellung «Spaces In Between», die zurzeit in der Designgalerie von Libby Sellers gezeigt wird, ist bestes Beispiel für ein kuratiertes Präsentieren von zeitgenössischem Design, das Dialoge reflektiert und solche auch anregt. Der holländische Designer Aldo Bakker wurde als Kurator der Ausstellung eingeladen. Er durfte aus dem Fundus der Galerie Werke auswählen und stellte diese eigenen Objekten gegenüber. Arbeiten von Formafantasma, Max Lamb, Julia Lohmann, Peter Marigold, Jonathan Muecke und Lex Pott sind zu sehen.Kontemplation und Kommunikation sind zwei Begriffe, die sich als konstante Themen durch Aldo Bakkers Arbeit ziehen. Sie sind zwar gegensätzlich, stehen aber in einer produktiven Spannung zueinander. Diese Spannung wird in der Ausstellung zum Leitfaden. Die Gegenüberstellung vom Fremdem und Eigenem funktioniert nach dem Prinzip der Verwandtschaft; diese ist dabei nicht Synonym mit Ähnlichkeit. Die Bezüge sind versteckter. Gemeinsam ist den ausgestellten Objekten die sorgfältige handwerkliche Fertigung, natürliche, erlesene Materialien und ausgefallene Formen, die dennoch an Vertrautes erinnern.

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