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Architektur

Wunderzeichner

Es gibt viele Beispiele dafür, dass ein Stift, ein Stück Papier und Talent ein Wunderwerk vollbringen können. Mein Gekritzel auf dem «das-müsste-noch-erledigt-werden»-Block gehört klar nicht dazu. Doch schon früher hatten Zeichnungen in der Architektur einen unschätzbaren Wert und bis heute ist die visuelle Darstellung wichtiger Bestandteil der Disziplin. Als Anerkennung der bedeutenden Rolle, die das Handzeichnen aber auch digital produzierte Renderings und Visualisierungen haben, wurde der «Architecture Drawing prize» ins Leben gerufen – kuratiert von Make Architects, dem Sir John Soane’s Museum und dem World Architecture Festival. Die Jury wählte aus 166 Eingaben aus 15 Ländern drei Gewinner für die Kategorien Handzeichnung, Digital und Hybrid. Jerome Xin Hao Ng, Student an der Bartlett School of Architecture in England, ist mit seinem Werk «Momento Mori: a Peckham Hospice Care Home» der Gesamtsieger sowie Gewinner der Kategorie Hybrid. Christopher Wijatnos «Deepwater Purgatory» wusste in der Kategorie der digitalen Zeichnungen zu überzeugen und Dimitrios Grozopoulis «Scenarios for a Post-Crisis Landscape» ging als Siegerprojekt der handgezeichneten Eingaben hervor. Tatsache ist, dass uns beim Sichten aller nominierten Projekte die Kugelschreiber im Mundwinkel stecken geblieben sind. Aber überzeugt euch selbst: am World Architecture Festival in Berlin (15-17 November 2018) und im Sir John Soane’s Museum in London (21 February – 14 April 2018). Hingehen, ansehen, selber kreativ werden!

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