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Architektur

Neue Ideen für alte Bauteile

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder ein paar Wochen alt. Wir haben mit Hochdruck an den neuen Ausgaben von Das Ideale Heim und Umbauen+Renovieren gearbeitet und melden uns nun auch auf dem Blog zurück!

Zum Start gibt es nicht Neues – aber Altes, aus dem Neues entstehen kann. Alte Bauteile, die erhaltenswert oder gar wertvoll sind, die aber nicht mehr gebraucht werden, da ihr bisheriges Zuhause abgebrochen oder kernsaniert wird. Werden die Fenster, Türen, Fussböden, Lavabos, Heizkörper, Treppengeländer, Leuchten undsoweiter in einem anderen Gebäude wieder eingebaut, hat dies viele Vorteile: Die alten Bauteile werden erhalten und dürfen ihre Geschichte an einem neuen Ort weitererzählen. Am neuen Ort hat vielleicht gerade diese alte Tür mit gestemmtem Türblatt gefehlt, um wieder ein stimmiges Gesamtbild herzustellen. Und erst noch eins mit altem Charme. Darüberhinaus schont es Ressourcen und spart Energie, wenn die alten Bauteile nicht rezykliert und keine neuen produziert werden müssen. Alte Bauteile findet man beispielsweise über Salza. Der Unterschied zu anderen Bauteilbörsen ist, dass Hauseigentümer oder Verwalter ihre Liegenschaft vor dem Rückbau auf der Internetplattform dokumentieren können. Finden Architekten, Bauherrschaften, Künstler oder Wiederverkäufer ein passendes Bauteil, vermittelt Salza den Kontakt, und nach erfolgreichen Verhandlungen direkt zwischen Interessent und Verkäufer wird das Bauteil demontiert. Manche Bauteile sind auch bereits demontiert und abholbereit, so wie unsere Entdeckung des Tages.

Dass Wiederverwendung in der Architektur nicht nur Wertvolles bewahrt und Ressourcen schont, sondern auch zu überraschenden Ergebnissen führen kann, ist noch bis diesen Samstag, 28. Januar in der Ausstellung «Matière grise» in der Haupthalle der ETH Zürich Zentrum zu erleben. Wer nun spontan Feuer für die Idee gefangen hat, dem sei das Podiumsgespräch mit dem Architekten und Gründer von Salza Olivier de Perrot und weiteren Fachleuten heute Abend um 18:30 Uhr in der Ausstellung empfohlen.

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