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Architektur

Butterfly Bridge

Demnächst steht Christi Himmelfahrt an – ein Feiertag, den viele Menschen nutzen, um «die Brücke zu machen», wie man im Schweizerdeutschen und Französischen so schön sagt. Wer für das lange Wochenende noch keine Pläne hat, dem sei ein Ausflug nach Kopenhagen empfohlen. Kopenhagen ist aufregend und kennt sich mit Brücken aus, wie ein kürzlich veröffentlichtes Projekt beweist. Die «Butterfly Bridge» des österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger passt sich der Wasserlandschaft Kopenhagens mit den zahlreichen Kanälen an, indem sie nicht nur von einem Ufer auf das gegenüberliegende führt, sondern gleich drei Uferkanten miteinander verbindet. Der Clou: Zwei der Brückenarme, die über Trangraven und Christianshavn Kanal führen, sind beweglich, um Segelbooten die freie Durchfahrt zu ermöglichen. Wie die Flügel eines Schmetterlings können diese hochgeklappt werden und ist nur ein Brückenflügel geöffnet, bleibt der Weg über den anderen befahrbar. Na, wenn das kein Grund ist, um Brücken zu schlagen?!

Fotos: Christian Lindgren (1) und Barbara Feichtinger-Felber (3)

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