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Mobilab lanciert erste Edition

Ein wagemutiger Designliebhaber eröffnet diese Woche die Galerie Mobilab in Lausanne. Jede Geschäftseröffnung ist mit Risiken und Unbekannten verbunden, wenn aber das im Lokal Zurschaugestellte auch selber produziert wird, dann ist das Prädikat ‹unbeirrbar› durchaus treffend. Die Idee für Mobilab entstand vor einigen Jahren und entspringt der Leidenschaft des Initiators. «Meiner Meinung nach fehlen im heutigen Design Objekte, die uns ähnlich sind und den Geist der Zeit einfangen», stellt Hérard im Gespräch fest. Gerade in der Schweiz erkennt der Franzose eine grosses Potential junger Talente. Oft fehle aber eine Plattform, ein Ort, wo die Arbeiten der Designer käuflich erwerbbar sind. Das will er mit seiner Galerie ändern. Für die erste Edition von Mobilab hat er acht junge, noch weitgehend unbekannte Gestalter gebeten, zum Thema Rohr ein Objekt zu entwerfen, das in limitierter Auflage hergestellt wird. «Vielleicht kann ich dieses Unterfangen deshalb wagen, weil ich die Naivität und Frische eines Zugezogenen besitze. Ich denke aber, es macht durchaus Sinn, dieses Projekte hier in der Schweiz zu realisieren, wo nicht nur die künstlerische Produktion, sondern auch das Interesse dafür Tradition hat», kommentiert er seinen Schritt. Moden will er bewusst keinen Folgen, sondern seinem Instinkt vertrauen. Eigene Editionen sollen zwei Mal pro Jahr entstehen, im Geschäft finden sich auch andere Trouvaillen zeitgenössischen Designs. Wir wünschen gutes Gelingen!

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