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Archiv Januar, 2018

Textile Lovers

Die Heimtexsuisse ist fast vorbei: Von Sonntag bis heute boten Textilschaffende aus dem In- und Umland Einblick in ihre Kollektionen. Neben bekannten Namen waren auch einige Entdeckungen darunter. Aufgefallen ist uns die urban-zeitlose Bettwäschekollektion Lavie, die in Portugal aus biologisch angebauten Materialien hergestellt wird. Gestaltet haben die Entwürfe die Textildesignerinnen Emanuela Zambon und Cornelia Stahl, die mit ihrem Label Zambon & Stahl auch selbst an der Messe präsent waren. Materialscout Sabina Brägger überraschte mit eigenwilligen Materialrecherchen – schon mal von Störleder gehört? Übrigens: Wer zur Überbrückung des Restwinters etwas Trost benötigt, nähe sich ein Kissen aus dem wunderbaren Baumwollvelours Velling von Création Baumann. Könnte glatt eine Katze ersetzen…

Eine Legende ist zurück: Das «One & Only Le Saint Géran» auf Mauritius

Heute morgen wurde ich am Hauptbahnhof Zürich von strahlender Sonne empfangen. Ehrlich. Allerdings strahlte sie mir von einem riesigen eBoard von Swiss entgegen. Wenn Sie also dem nasskalten Wetter entfliehen, echte Sonne tanken wollen, noch Ferientage und auch noch etwas vom dicken Portemonnaie übrig haben – oder schon die nächsten Ferien planen – dann ist das frisch renovierte, wiedereröffnete Luxus-Resort «One & Only Le Saint Géran» auf Mauritius vielleicht etwas für Sie. Das bereits 1975 als eines der ersten Luxushotels der Insel eröffnete Resort hat mich mit seiner einmaligen Lage, der üppigen Vegetation und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden bezaubert. Zudem lädt die blaue Lagune zum Schwimmen und zum Wassersport ein. Besonders Spass hatte ich am Wasserskifahren und Schnorcheln, aber auch im neuen «Palm Grove Pool» und im «Lap-Pool» des neuen Spa-Bereiches lässt es sich wunderbar abkühlen oder einfach nur das Panorama geniessen. Die Ausstattung der Zimmer und Suiten des paradiesischen Inselresorts ist topmodern und bietet alle erdenklichen Annehmlichkeiten. Besonders gut in Erinnerung habe ich auch das frische, schmackhafte Essen und die Drinks mit lokalem Rum. In sechs Restaurants und Bars kann man die Fülle aus lokalen und internationalen Köstlichkeiten entdecken – von Tapas im pan-asiatischen Restaurant «Tapasake» über frischen Fisch im Strandrestaurant «La Pointe» bis hin zu leckeren Dessertkreationen im «L’Artisan», der resorteigenen Bäckerei und Kaffee-Lounge, um nur drei davon zu nennen. Und last but not least, kann man sich im neuen Spa von Kopf bis Fuss verwöhnen lassen oder im brandneuen Fitnesscenter «Club One» ein paar Pfunde abtrainieren – zum Beispiel auf einem der ersten Padel Courts von Mauritius, beim Spinning, Yoga, Pilates, Kickboxen oder Zumba.

Spielend leicht

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Die schlechte Nachricht zuerst: Die Wetteraussichten fürs Wochenende sind miserabel und alle im Flachland müssen sich mit Regen, Kälte und grauer Wolkendecke abfinden. Etwas Gutes haben solche Wochenende trotzdem: Man kann mit gutem Gewissen stundenlang im Café sitzen oder durch Museen schlendern, ohne draussen erste Frühlingsgefühle zu verpassen. Das Auktionshaus Germann kann ich Euch besonders ans Herz legen. Zurzeit ist die verspielte Welt der Manifolds vom langjährigen Produktgestalter und Systemdesigner Franco Clivio zu sehen. Was Manifolds sind? Einfach erklärt sind es Röhrchen, die in der Medizin für feinste Spritzen verwendet werden; in diesen befinden sich wiederum feinste Röhrchen, die als Gelenke die einzelnen Metallstücke beweglich verbinden. Diese Objekte liegen in ihrer Ursprungsform flach am Boden oder können in verschiedenste dreidimensionale Figuren verwandelt werden. Schwer vorstellbar? Dann schaut im Auktionshaus Germann vorbei, denn man darf die Drahtgeflechte nicht nur bewundern, sondern auch mit ihnen spielen und neue Formen und Skulpturen bilden. Highlight für mich waren übrigens die Manifolds-Wandbilder, die durch den Schattenwurf der Drähte selbst grafische Muster bilden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar 2018 im Auktionshaus Germann in Zürich.

 

Einladung Swissbau Focus: Gebaute Identität – Innenarchitektur und das Kulturerbe 2018

Innenarchitektur im Fokus.

Innenarchitektur im Fokus.

Die Swissbau – die grösste Baumesse der Schweiz – zeigt nicht nur innovative Produkte einer zukunftsorientierten Baubranche, sondern gibt auch neue Impulse von Fachleuten. So lädt die Vereinigung Schweizer InnenarchitektInnen VSI.ASAI. in die Focus Arena ein, um über die heutige Rolle der Innenarchitektur innerhalb der Baukultur zu diskutieren. Die VSI.ASAI.  nutzt als Trägerschaftsmitglied des Kulturerbejahres 2018 das Jahr, um die Frage der Positionierung, ihres Erbes und den Anforderungen zukünftiger Baukultur nachzugehen. Welche Gestaltungsansätze gelten für die Etablierung zukünftiger Baukultur als zentral? Vier Referenten und Referentinnen präsentieren ihre Sichtweise. Im Anschluss laden die VSI.ASAI. und Vitra gemeinsam zum Besuch des Vitra Campus ein. Besichtigt werden kann u.a. das von der Londoner Innenarchitektin Sevil Peach gestaltete, 2200 Quadratmeter grosse Open Space Office.

Der moderierte Anlass findet am 19. Januar 2018 um 17.45 – 19.15 Uhr in der Swissbau Focus Arena  statt. Anschliessend fährt ein Shuttlebus zum Vitra Campus. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Weitere Informationen zum Anlass finden Sie unter www.swissbau.ch

 

Photo 18

 

Macht Euch das triste Januarloch auch zu schaffen? Eigentlich wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, um in den Süden, die Berge oder an einen anderen wunderbaren Ort zu fliehen. Für alle, die wie ich im Flachland bleiben müssen, habe ich einen Tipp, um doch noch Abzutauchen – auch wenn es nicht an der Atlantikküste ist. Oder vielleicht doch? In Zürich-Oerlikon findet bis zum 16. Januar die photo18 statt. Über 200 Schweizer Fotografen stellen ihre Arbeit aus und entführen an fremde Orte. Hier können Sie in das wirre Treiben der Grossstadt eintauchen, am verschneiten Gipfel die kalte Bergluft spüren oder fremde Gesichter lesen. Ihr werdet Euch an vielen Orten wiederfinden – aber bestimmt nicht im Alltag.

Neben der fünftägigen Werkschau finden auch Vorträge der weltbesten Fotografen statt – dieses Jahr unter anderem mit Roger Ballen, einem der einflussreichsten Fotografen des 21. Jahrhunderts, Scott Schuman, der wohl bekannteste Blogger und Modefotograf der Welt, und der Schweizer Fotografie-Ikone Michel Comte. Weiter gibt es 13 Sonderausstellungen, darunter «Die Sicht der Anderen VI: Obdachlos in Zürich», in der Obdachlose in Zusammenarbeit mit den Sozialwerken Pfarrer Sieber Einblick in ihren Alltag auf der Strasse geben. Oder die Sonderausstellung von Dianne Brill – die Queen of the Night und Muse von Andy Warhol und Keith Haring öffnet ihr privates Fotobuch.

Die photo18 läuft noch bis zum 16. Januar in Zürich-Oerlikon in der StageOne und in der Halle 622. Weitere Infos findet Ihr unter www.photo18.ch

 

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