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Archiv Februar, 2017

Einladung zum Badplanungs-Event: Von der Nasszelle zum Private Spa

Sie wollen Ihr Bad planen oder umbauen? Sich über neue Trends und Materialien informieren? Sie suchen Tipps und Tricks für die richtige Vorgehensweise? Dann nehmen Sie an unserem Badplanungs-Event teil!

Erfahren Sie von den Referentinnen Verena Kaufmann und Corina Meyer von Verena Kaufmann Bad- und Raumkonzepte alles über die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien, die neuesten Trends und wie sich diese mit qualitativ hochstehender Sanitärarbeit verbinden lassen. Das zweite Referat hält Dr. Ines Klemm, Gründerin und Geschäftsführerin der Latrace GmbH. Sie ist Architektin und Expertin im Bereich Farbe, Energie und Wohlbefinden. Dr. Ines Klemm geht unter anderem auf Fragen ein, wie Farben unser bewusstes und unbewusstes Handeln beeinflussen und wie man Wohlbefinden aktiv generieren kann.

Programm: Begrüssung durch Ardian Berisha, Geschäftsführer Dornbracht Schweiz AG, Einführung durch Anita Simeon Lutz, Dipl. Arch. ETH/Chefredaktorin Das Ideale Heim, Referate von Verena Kaufmann und Corina Meyer sowie Ines Klemm. Im Anschluss stehen die Referentinnen bei einem Apéro für individuelle Fragen zur Verfügung.

Wann: Donnerstag, 30. März 2017, 16.00 Uhr, Wo: Dornbracht Schweiz AG, Letziweg 9, 4663 Aarburg   Anmeldungen bitte bis 17. März an: event@dornbrachtgroup.ch

Noch mehr Tiefgang

Vor Kurzem haben wir uns hier den Haifischen im Pfäffikersee und ägyptischen Schätzen gewidmet, die aus den Tiefen des Meeres geborgen wurden und zurzeit in der Ausstellung «Osiris» im Museum Rietberg zu sehen sind. Irgendwie kriegen wir von den unergründlichen Tiefen der Ozeane aber gerade nicht genug und möchten euch das «Museo Atlantico» deshalb nicht vorenthalten. Allerdings: Wer es besichtigen will, muss sich auf einen Tauchgang begeben – es befindet sich nämlich in 12 Meter Tiefe unter der Meeresoberfläche, in der Bucht Las Coloradas vor der südlichen Küste von Lanzarote. Die Unterwasserausstellung besteht aus zehn Installationen, lebensgrosse Skulpturen, die der Künstler Jason deCaires Taylor aus pH-neutralem Zement gefertigt hat. Die Skulpturen sind jedoch nicht nur Ausstellungsobjekte, sie bilden auch ein grosses künstliches Riff, das der marinen Biomasse helfen soll, zu gedeihen und Unterschlupf für Engelhaie, Barrakudas- und Sardinenschwärme, Kraken und Schmetterlingsrochen bietet. Ziel von Jason deCaires Taylors Unterwasserkunst ist jeweils der visuelle Dialog zwischen Kunst und Natur, der ein Reflektieren über die heutige Zeit und die Fragen über die Nutzung der natürlichen Ressourcen aufwerfen soll. Die Frage, die sich mir im Moment stellt, ist: Sollte ich nicht doch endlich einmal den PADI-Tauchkurs absolvieren?

Bau des Jahres 2016: Schwimmbad Allmendli von Illiz Architektur

Das Schwimmbad Allmendli in Erlenbach von Illiz Architektur ist auf der Online-Plattform Swiss-Architects mit grossem Abstand zum Bau des Jahres 2016  gewählt worden. Es verwies die Schiffstation Rüschlikon von Naomi Hajnos und die Bahnstation in Churwalden von Ritter Schumacher auf den zweiten, respektive dritten Platz. Die Rubrik «Bau der Woche» von Swiss-Architects ist gut besucht und beliebt. Mittlerweile hat sich auch die Abstimmung zum Bau des Jahres etabliert und die Verantwortlichen freuten sich dieses Jahr erneut über eine hohe Stimmbeteiligung.

Nach :mlzd, Lischer Partner Architekten, Gigon Guyer Architekten, kit architects und MET Architects ist Illiz Architektur das sechste Büro, das diese Auszeichnung erhält. Illiz Architektur wurde 2008 in Zürich und Wien von Sabrina Mehlan, Petra Meng und Stefanie Wögrath gegründet. Die Architektinnen begründen die Besonderheit ihres Entwurfs für das Schwimmbad Allmendli folgendermassen: «Eine unterirdische Militärschutzanlage auf dem Erlenbacher Schulareal sollte zu einem Lehrschwimmbad umgenutzt werden. Da das Gelände jedoch einen Ausblick auf den Zürichsee bietet, haben wir das eigentliche Schwimmbecken in die bestehende unterirdische Kubatur nur hineingehängt, ­ so liegt der Wasserspiegel des Beckens nun ebenerdig im Gelände und ermöglicht beim Schwimmen einen weiten Blick auf den See.»

Mehr zum preisgekrönten Schwimmbad finden Sie hier.

 

Grün – aber richtig

Seit Wochen ärgere ich mich über die Flut an Pressemeldungen, die die angebliche Trendfarbe Grün bzw. Greenery losgetreten hat. Wem nun weder «Greenery» noch «Pantone Farbe des Jahres 2017» etwas sagt, der braucht sich nicht zu beunruhigen – es gibt wichtigere Dinge. Die können auch grün sein, so wie die Hoffnung. Oder wie der «CityTree» des Dresdner Start-Ups Green City Solutions. Dieser Stadtbaum ist nicht im eigentlichen Sinne ein Baum, sondern eine Wand und genauer: ein innovatives Bepflanzungskonzept, das Städten eine Lösung gegen Luftverschmutzung und zunehmende Hitzebelastung anbietet. Der City Tree besteht aus einer Stahlkonstruktion, die mit lebendem Moossubstrat und einer Deckbepflanzung aus ausgewählten Laub- und Nadelgehölzen, Stauden, Gräsern und Blühpflanzen bepflanzt wird und überall aufgestellt werden kann. Und was wissen wir nun über Pflanzen? Dass sie die positive natürliche Eigenschaft besitzen, Feinstaub und Stickoxide aus der Luft zu filtern und so unsere Atemluft zu verbessern. Durch die vertikale Anbringung der Pflanzen kann die Feinstaubbelastung gar um bis zu 30 Prozent verringert werden. Laut Green City Solutions ist ein City Tree im Stande, die Stadtluft so effektiv zu filtern wie 275 Bäume! Zudem sorgen Pflanzen mit ihrer Verdunstungs- und Verschattungsleistung für ein angenehmeres Klima und sind ganz einfach auch hübsch anzusehen. Das alles ist tatsächlich grossartig und spricht für die Sache. Und solange keine richtigen Bäume wegen dieser Bilanz weichen müssen, freuen wir uns über jede Pflanzenfilterwand, die in den Städten aufgestellt wird. (Bilder: Green City Solutions)

Den Tiefen auf den Grund gehen

Manche Menschen fürchten, was sich unter der Oberfläche von Gewässern verbirgt – meine Schwester beispielsweise ist davon überzeugt, dass sich im Pfäffikersee Haie tummeln. Andere wiederum wissen in den Tiefen des Ozeans vergessen gegangene Schätze verborgen und machen es sich zur Aufgabe, diese zu bergen und mit der Öffentlichkeit zu teilen … So etwa das Europäische Institut für Unterwasser-Archäologie (Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine, IEASM), dessen jüngsten Funde von Unterwassergrabungen aus der Bucht von Abukir ab Freitag im Museum Rietberg zu sehen sein werden. Die Ausstellung «Osiris» nimmt den Besucher mit auf einen Tauchgang in die Welt des über 4000 Jahre alten Osiris-Mythos und wartet mit rund 300 Statuen und Kultgegenstände, Sarkophage und Goldobjekte aus 16 Jahrhunderten auf, die aus den legendären, im 8. Jahrhundert nach Christus versunkenen Städten Thonis-Herakleion und Kanopus stammen. Unterwasserfotos und -videos setzen die von den Archäologen auf dem Meeresgrund entdeckten Funde dabei beeindruckend in Szene. Haie braucht man übrigens nicht zu fürchten.   Dauer der Aussttellung: 10.2.–16.7.2017.

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