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Archiv Januar, 2017

Design Preis Schweiz – Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar.

Die 14. Ausschreibung des Design Preis Schweiz weist eine bedeutende Neuerung auf: Mit dem Design Leadership Prize «Focus Ageing Society» führt der Design Preis Schweiz eine Preiskategorie ein, die den bisherigen Merit ablöst und Raum für das drängende Thema der alternden Gesellschaft bietet. In Partnerschaft mit der Age-Stiftung will der Design Preis Schweiz für die Anliegen der Ageing Society sensibilisieren und den Handlungsbedarf, Chancen und Lösungen aufzeigen, wie diesem demografischen Wandel begegnet werden kann.

Der biennal ausgerichtete Designpreis führte bei der letztjährigen Ausschreibung diversifizierte Preiskategorien ein und verzeichnete danach mit rund 450 Eingaben einen neuen Teilnahmerekord. Auch dank den mit langjährigen Partnern ausgeschriebenen Fachpreisen konnte der Design Preis Schweiz seine Position als führender Wettbewerb der Designwirtschaft Schweiz ausbauen.

Die Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar 2017. Die Eingaben werden online unter www.designpreis.ch erfasst. Die Einschreibegebühr beträgt CHF 300/CHF 50 für Studierende.

Der Design Leadership Preis ist nicht dem offenen Ausschreibungsverfahren unterstellt, relevante Projekte können aber den Fachexperten zur Nomination vorgeschlagen werden. Weitere Informationen zum Design Leadership Prize unter: www.design-leadership.ch/

 

 

 

Neue Ideen für alte Bauteile

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder ein paar Wochen alt. Wir haben mit Hochdruck an den neuen Ausgaben von Das Ideale Heim und Umbauen+Renovieren gearbeitet und melden uns nun auch auf dem Blog zurück!

Zum Start gibt es nicht Neues – aber Altes, aus dem Neues entstehen kann. Alte Bauteile, die erhaltenswert oder gar wertvoll sind, die aber nicht mehr gebraucht werden, da ihr bisheriges Zuhause abgebrochen oder kernsaniert wird. Werden die Fenster, Türen, Fussböden, Lavabos, Heizkörper, Treppengeländer, Leuchten undsoweiter in einem anderen Gebäude wieder eingebaut, hat dies viele Vorteile: Die alten Bauteile werden erhalten und dürfen ihre Geschichte an einem neuen Ort weitererzählen. Am neuen Ort hat vielleicht gerade diese alte Tür mit gestemmtem Türblatt gefehlt, um wieder ein stimmiges Gesamtbild herzustellen. Und erst noch eins mit altem Charme. Darüberhinaus schont es Ressourcen und spart Energie, wenn die alten Bauteile nicht rezykliert und keine neuen produziert werden müssen. Alte Bauteile findet man beispielsweise über Salza. Der Unterschied zu anderen Bauteilbörsen ist, dass Hauseigentümer oder Verwalter ihre Liegenschaft vor dem Rückbau auf der Internetplattform dokumentieren können. Finden Architekten, Bauherrschaften, Künstler oder Wiederverkäufer ein passendes Bauteil, vermittelt Salza den Kontakt, und nach erfolgreichen Verhandlungen direkt zwischen Interessent und Verkäufer wird das Bauteil demontiert. Manche Bauteile sind auch bereits demontiert und abholbereit, so wie unsere Entdeckung des Tages.

Dass Wiederverwendung in der Architektur nicht nur Wertvolles bewahrt und Ressourcen schont, sondern auch zu überraschenden Ergebnissen führen kann, ist noch bis diesen Samstag, 28. Januar in der Ausstellung «Matière grise» in der Haupthalle der ETH Zürich Zentrum zu erleben. Wer nun spontan Feuer für die Idee gefangen hat, dem sei das Podiumsgespräch mit dem Architekten und Gründer von Salza Olivier de Perrot und weiteren Fachleuten heute Abend um 18:30 Uhr in der Ausstellung empfohlen.

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