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Archiv November, 2016

Architekturpreis Beton 17

Zeitgenössische Architektur ist ohne den Baustoff Beton nicht vorstellbar. Beton ermöglicht Architekten und Ingenieuren eindrucksvolle Bauwerke, bei denen die gestalterischen und tragwerkstechnischen Belange ineinander übergehen. Deshalb fördert der Architekturpreis Beton seit 1977 im vierjährigen Rhythmus hochstehende Schweizer Betonarchitektur. Jüngstes Mitglied der Preisfamilie ist der 2013 geschaffene Förderpreis für Jungarchitekten. Es können Gebäude eingereicht werden, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2016 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind und bei denen Beton überwiegend als Ausdrucksmittel eingesetzt wird. Im Rahmen des Förderpreises können sich Jungarchitektinnen und Jungarchitekten bewerben, die einen frischen, vielleicht auch experimentellen Umgang mit Beton pflegen. Einsendeschluss ist der 5. Januar 2017. Die Preisverleihung findet im August 2017 statt. Weitere Informationen sowie alle nötigen Formulare zum Architekturpreis Beton 17 finden Sie unter www.betonsuisse.ch.

Berlin zu Gast in Zürich

Erleben Sie authentisches Berliner Lebensgefühl, coole Produkte und kreative Köpfe! Vom 5. bis 17. Dezember 2016 schnuppert Zürich echte Berliner Luft: Zum ersten Mal gastiert in der Schweiz «Pop into Berlin» ­ eine Kooperation von visitBerlin, Kulturprojekte Berlin und Berlin Partner, die den Spirit der Spreemetropole an die Limmat transportiert. Im Pop-up-Store präsentieren vom 5. bis 10. Dezember rund 20 kreative Berliner Labels angesagte Produkte aus den Bereichen Design, Fashion, Food, Kosmetik und Technik.

Danach wandelt sich der Store vom 13. bis zum 17. Dezember in einen Pop-up-Club mit Ausstellungen und Performances aus den Bereichen Architektur, Kunst und Musik. Die insgesamt vier Veranstaltungsabende werden mit Berliner DJ-Acts ausklingen. Abtanzen lässt es sich bereits in der ersten Woche in der teledisko, der kleinsten Disko der Welt.

Pop-up-Store: 5. bis 10. Dezember, Pop-up-Club: 13. bis 17. Dezember, Schoffelgasse 2/4, Rüdenplatz, Zürich

 

ResinaColata bei Rost und Gold

Die Suche nach dem richtigen Esstisch hat etwas gemeinsam mit der Suche nach einem passenden Couchtisch: Es ist schwierig. Für alle, die das eine oder andere noch nicht gefunden haben, oder ganz einfach nicht wissen, wo sie am Wochenende mit sich hinsollen, hier ein Tipp: bei Rost und Gold in Zürich vorbeischauen. Das Antiquitätengeschäft, das auch Veranstaltungsort und Ausstellungsraum ist, hat kommenden Freitag und Samstag nämlich das Zürcher Möbellabel «ResinaColata» zu Gast und präsentiert deren von Hand gefertigten Unikate: Tische, Coffee Tables und Side Desks aus Stahl, Kunstharz und Pigmenten – entworfen und produziert von den beiden aus Italien stammenden und in Zürich lebenden Architekten Federico Mazzolini und Bianca Zucchi. Und wenn der passende Tisch wider Erwarten doch nicht dabei ist, dann findet man garantiert irgendetwas anderes, ein barockes Möbelstück, eine Leuchte im Industrial Design oder ein skurriles Kunstobjekt. Im schlimmsten Fall trösten die Gastgeber Werner Müller und Roland Hüttner mit einem feinen Glas Wein. Aber das ist dann auch gar nicht so schlimm.

Am Freitag, 25. November von 17-21h und Samstag, 26. November von 11-18h.

Liebes Christkind …

Ja es ist tatsächlich so. Der Dezember steht vor der Tür und damit Weihnachten. Um «Fehlgeschenke» zu vermeiden, kehrte meine Familie vor ein paar Jahren zu einer Tradition zurück, die wir in meiner Kindheit pflegten: dem Schenken nach «Wunschzettel». Einen solchen malten und klebten wir für das Christkind ans Fenster, damit es wusste, was wir unter dem Weihnachtsbaum vorzufinden hofften. Wer einmal bei mir zum Essen geladen war und von meiner zusammengewürfelten Kollektion aus beschädigten IKEA-Tellern und heruntergehandelten Marrakesch-Schüsseln speisen musste, dürfte erraten, was dieses Jahr auf meinen Wunschzettel kommt. Ein Geschirrset muss her. Auserlesen und mit aufeinander abgestimmten Elementen. DAS perfekte Geschirrset für alle Gelegenheiten gibt es bekanntlich nicht, aber die in Zürich lebenden Kolubianerin Maria Lorez kommt ihm mit ihren handgefertigten Keramik-, Ton- und Emailunikaten genügend nahe. Bunt, fröhlich, fernab von bieder und wichtig: beliebig kombinierbar. Vielleicht findet man bei ihr nicht unbedingt das Teeset, mit dem man den Bundesrat empfangen würde, aber mal ehrlich: Wer will schon Geschirr, das für ALLE Eventualitäten taugt? Dafür machen ihre Kreationen gute Laune und sogar aus meiner bescheidenen Tafel etwas Besonderes.

Ps: Erhältlich sind die handgemachten Trouvaillen von Tauta-Home neben dem Online- und dem kürzlich eröffneten Pop-up-Store (an der Schoffelgasse) ab dem 9. Dezember auch im Zürcher Wiehnachtsdorf, das bis zum 23. Dezember auf dem Bellevue gastiert.

Videoinstallation «Werklauf» für Archithema Verlag

Für den diesjährigen Designers’ Saturday in Langenthal (5. + 6. November  2016) liess sich der Archithema Verlag etwas Besonderes einfallen. Er präsentierte denn auch mehr Installation als Stand: Inspiriert von der Spezialpublikation «Schweizer Manufakturen für Wohnkultur» wollten Christian Storck, Inhaber der Markenstrategieagentur «Bright, Cute & Keen», und sein Berliner Freund Benjakon die teilnehmenden Firmen und ihre Produkte im Video «Werklauf» auf ungewohnte Weise einbeziehen und darstellen. «Designobjekte werden normalerweise immer in einer idealen Umgebung gezeigt, das wahre Leben vermittelt jedoch oft ein anderes Bild», findet Christian Storck. «Wir wollten diesen Aspekt des Eigenlebens von Möbeln und Wohnaccessoires zeigen, für Schmunzeln bei den Standbesuchern sorgen und natürlich auch deren Aufmerksamkeit auf die gezeigten Produkte und den Stand lenken.» Dies sei besonders bei Designern und Architekten gelungen. Sichtlich Spass hatten auch Kinder und empfängliche Erwachsene. Aber sehen Sie selbst:

Tripp Trapp mit Gravur zu gewinnen!

Eines der ersten Dinge, mit denen sich werdende Eltern beschäftigen, ist die Namensgebung für das ungeborene Kind. Die Firma Stokke bietet neu die Möglichkeit, den Namen des Kindes kostenlos in die Rückenlehne des Tripp Trapp Stuhls eingravieren zu lassen. So wird der Stuhl, der mit dem Kind wächst, zu etwas ganz Persönlichem.

Der gewünschte Name wird mit Laser hinten auf der Rücklehne eingraviert. Diese kann anschliessend sowohl als obere wie auch als untere Rücklehne verwendet werden. Die Gravur wird mit einem speziellen Öl behandelt, um das Holz zu versiegeln, damit es auch nach Jahren nichts von seiner Schönheit und die Gravur nichts von ihrer Wirkung einbüsst. Den Tripp Trapp gibt es in einer grossen Auswahl an Farben und mit Zubehör.

Das Ideale Heim verlost einen Tripp Trapp mit persönlicher Gravur. Dieser Beitrag wird ebenfalls auf Facebook publiziert: Wenn Sie ihn liken und einen originellen Kommentar dazu schreiben, warum Sie der Gewinner oder die Gewinnerin sein sollten, gehört er mit etwas Glück Ihnen!

Schuhe für Puristen

Das junge New Yorker Label «They» entwickelt Unisex-Turnschuhe in konsequent reduzierter Ästhetik. Inspiriert von der japanischen Grafik und dem deutschen Bauhaus Stil, vereinen die Gründer radikal einfaches Design mit sorgfältiger Handwerkskunst. Die Schuhe der ersten Kollektion wurden in Kleinserien hergestellt und waren rasch ausverkauft. Nun kommt Nachschub: Seit dem 20. Oktober sind sämtliche Modelle wieder via Onlineshop erhältlich. Zum Glück liefert «They» auch in die Schweiz…

Staunen am Designer’s Saturday

Und wenn ein Tag doppelt so viele Stunden hätte, wäre er dennoch zu kurz für den Designer’s Saturday. Zu kurz, um alle Inszenierungen zu erkunden, Objekte zu bestaunen, Leute zu treffen und diese feinen Kokosküchlein zu essen, die da und dort angeboten wurden. Mancherorts wären wir gerne lange geblieben: In der Produktionshalle von Girsberger liess der Objektmöbel-Hersteller Dietiker schwere Taschen, Rucksäcke und Beine vergessen und erinnerte uns daran, warum wir als Kinder das Gireizeln so geliebt haben (Design: SDF Design Studio / Benjamin Moser, Debora Biffi). Auch die Ausstellung des Hausherrn Création Baumann liess uns die Zeit vergessen (Design: Benjamin Thut, Création Baumann). Aufgespannte Garnstränge verschmolzen zusammen mit Licht, Musik und dem harten Beat des Webstuhls zu einer grandiosen Inszenierung. Natürlich war auch der Archithema Verlag mit einer Installation vertreten. Diese Jahr zum ersten Mal wurden die D’S Awards Gold, Silber und Bronze für die besten Ausstellungen nach den Kategorien XL, L und M vergeben. Dies, damit auch kleinere Inszenierungen gewürdigt werden können. Ein Blick auf die Gewinner lohnt sich. Wir gratulieren den Teilnehmern für ihre inszenatorische Courage!

Wogg goes Movember

Die Firma WOGG aus Baden-Dättwil trägt Schnauz und zeigt ihr Engagement für die Gesundheit von Männern. Die Movember Foundation ist eine international tätige Organisation, die sich dafür einsetzt, dass Männer gesünder, länger und glücklicher leben. Movember bedeutet: das Sammeln von Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung von Prostata- oder Hodenkrebs sowie für ein besseres männliches Gesundheitsbewusstsein. 2015 nahmen mehr als 21 Länder an Movember teil und sammelten Spenden in der Höhe von 54 Millionen Franken.

Anlässlich dieses Engagements findet am 4./5. und vom 7. bis 12. November 2016 im Showroom der Firma WOGG in Baden (CH) ein Sonderverkauf mit attraktiven Preisermässigungen statt. Von dessen Einnahmen fliessen 10% in den Spendentopf der Movember Foundation. Zusätzlich bietet WOGG im Onlineshop ein eigens für die Aktion gestaltetes Visitenkarten-Etui an. Die Gewinne aus diesem Verkauf fliessen zu 100% an die Movember Foundation. WOGG möchte sich damit mit der ganzen Welt verbünden, um die Forschung bezüglich der Gesundheit von Männern nachhaltig zu verbessern.

Was/Wo: Sonderverkauf im Showroom der Firma WOGG in Baden-Dättwil. Wann: 4./5. und 7. – 12. November 2016.

St. Gallen in neuem Licht sehen

Am 3. und 4. November gibt es in der Innenstadt von St. Gallen verschiedene Film- und Bildprojektionen zu sehen.

Mit dem Projekt «stadtprojektionen» wollen die beiden Initiantinnen Anna Vetsch und Nina Keel die Besucher animieren, einen neuen Blick auf die Innenstadt von St. Gallen zu werfen. «In St. Gallen befinden sich viele schöne Häuserfassaden und Plätze, die man kaum wahrnimmt, weil sich der Blick meistens auf Schaufensterebene bewegt», erklärt Anna Vetsch. Für zwei Nächte soll sich das nun ändern: Sieben Kunstschaffende aus dem In- und Ausland haben unterschiedliche Bild- und Filmprojektionen für verschiedene Plätze konzipiert. Diese hüllen vertraute Plätze und Häuser der Stadt in ein neues Gewand und sollen anregen, diese aus einer neuen Perspektive zu betrachten – sei es mit Blick auf die Gegenwart, auf ihre Geschichte oder eine Utopie.

Am 3. und 4. November werden die stummen Film- und Fotoprojektionen jeweils ab 18 Uhr zu sehen sein. Am 4. November finden zudem zwei Führungen durch «stadtprojektionen» statt: Führung 1 – Start: 19 Uhr / Treffpunkt: Klubhausstrasse 3, Dauer: ca. 60-90 Minuten. Führung 2 – Start: 21.30 Uhr / Treffpunkt: Webergasse 9, Dauer: ca. 60 Minuten.

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