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Archiv September, 2016

Für Surrealisten und Tagträumer: The Living Boom

Während dem diesjährigen European Architecture Student Assembly in der litauischen Stadt Nida realisierte ein Team internationaler Studenten einen öffentlichen Platz für die Stadt. «The Living Boom» liegt am Ende eines Piers, der sich in die Kurische Lagune hinausstreckt und ein spektakuläres Panorama über Sanddünen, Wälder und die Kurische Nehrung bietet. Der neue Raum verbindet die Gegensätze des geborgenen Wohnzimmers mit der Offenheit der Landschaft. Ein Platz für alle, die das Tagträumen noch nicht verlernt haben.

wohnbedarf feiert 85-jähriges Jubiläum!

85 Jahre ist es her, dass das Traditionsunternehmen wohnbedarf seine Pforten in Zürich geöffnet hat – seitdem hat es sich zu einer eigenen Marke entwickelt und ist aus der Schweizer Designgeschichte nicht mehr wegzudenken. Zur Feier des Jubiläums findet im wohnbedarf Zürich eine Ausstellung mit einer limitierten Reedition des UPW- Servierwagens von Ulrich P. Wieser und ein Tag der offenen Tür statt.

Vor 85 Jahren traten der Kunsthistoriker Sigfried Giedion, der Architekt Werner Moser und der Kaufmann Rudolf Graber an, um dem interessierten Publikum eine neue Art von Möbeln anzubieten, die im Einklang mit der gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung der späten 1920er-Jahre standen. Die Forderung, Qualität mit Funktion und Form zu vereinen ist seitdem ein unverrückbarer Wert für wohnbedarf. Auch das damals formulierte Credo der Einheit von Mensch, Raum und Möbel gilt bis heute. Im Januar 2016 hat wohnbedarf Zürich den wohnbedarf Basel übernommen. wohnbedarf bietet heute renommierte Möbelkollektionen nationaler wie internationaler Hersteller an und profiliert sich mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Innenarchitektur, Planung und Gesamteinrichtungen.

Vernissage: Mittwoch, 28. September 2016, ab 18:30 Uhr und Tag der offenen Tür: Samstag, 1. Oktober, von 10.00 bis 17.00 Uhr, wohnbedarf Zürich, Talstrasse 11 – 15.
 

Tag der Farbe

Farbe im öffentlichen Raum prägt das Ortsbild massgeblich mit.

Farbe im öffentlichen Raum prägt das Ortsbild massgeblich mit.

Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten – über Farben sowieso. Schliesslich ist die Farbwahrnehmung von Mensch zu Mensch verschieden. Je nach Lichtstimmung macht unser Gehirn automatisch eine «Tageslichtkorrektur»; daraus ergeben sich starke individuelle Unterschiede. Was für den einen Grün, ist für den anderen Grau. Hinzu kommt, dass eine Farbe immer im Kontext zur Umgebung betrachtet werden muss. Im öffentlichen Raum ist ein Farbentscheid auch Teil eines grösseren Raumbezuges, der zur Qualität und Idendität eines Ortes beiträgt. Während der letzten Jahrzehnte hat sich das Spektrum umsetzbarer Fassadenfarben deutlich erweitert, farbspezifische Planungsinstrumente werden notwendig. Im «Haus der Farbe» werden am diesjährigen Tag der Farbe Strategien für Farbe im öffentlichen Raum diskutiert. Auf dem Programm stehen Referate, eine Ausstellung mit Austausch und anschliessender Podiumsdiskussion mit Stadtplanern, Farbgestaltern und weiteren Fachpersonen.

Wann: Freitag, 23. September 2016, 14–18 Uhr     Wo: Haus der Farbe, Fachschule für Gestaltung in Handwerk und Architektur, Langwiesstrasse 34, 8050 Zürich       Anmeldung erforderlich!

Besuch bei einer Spinnerin

Handspindel aus Holz

Handspindel aus Holz

World Crafts Talk in Bern: Die Spinnerin und Garndesignerin Asita Krebs führt in die Welt der Spindeln ein. Die Kunst des Handspinnens wird heute als erholsames Hobby wiederentdeckt. Wie schon seit Jahrtausenden verspinnen feinmotorisch begabte Zeitgenossen Fasern aller Art zu Garn, um damit Stoffe zu weben oder zu stricken. War es früher vor allem Flachs, Hanf, Schaf- oder Baumwolle, sind es heute oft Fasern der modernen Welt. Bamboo, Soja- oder Milchseide – sie alle lassen sich mit Zug und Drall zu Garn verarbeiten. Spinnen ist übrigens kein reines «Frauending»: Auf der Insel Taquile im peruanischen Titicacasee verspinnen Männer die Wolle ihrer Tiere zu Garn und stricken sich damit Mützen. Um warme Ohren geht es dabei nur nebenbei, verraten die Kappen doch in erster Linie den heiratswilligen Frauen, wer noch zu haben ist…

Wann: Donnerstag, 15. September 2016 von 18.30 bis 20 Uhr      Wo: Qn’C, House of World Crafts, Postgasshalde 23, 3011 Bern      Die Platzzahl ist begrenzt, Anmeldung erforderlich!

Ab in die Pilze

Soll ich, oder soll ich nicht? Pilzliebhaber mit wenig Sammelerfahrung fragen sich oft, ob man diesen oder jenen Pilz tatsächlich essen kann. Andererseits ist es gar nicht so leicht, überhaupt eine gute Pilzsammelstelle zu finden. Wer keine Lust hat, nach einem langen Herbsttag im Wald mit einem leeren Korb heimzukehren oder danach die Pilzkontrollstelle aufzusuchen, stellt vielleicht besser auf Pilze im Eigenanbau um. Wie das geht? Pilzland.ch bietet am Samstag, den 10. September einen Workshop zum Thema Pilzanbau an. Danach können Sie Pilzholz erkennen, vorbereiten und beimpfen und lernen, wie man Pilzholz korrekt an einen schattigen Platz im eigenen Garten auspflanzt. Danach ist nur noch Geduld gefragt – spätestens im nächsten Frühling brodelt die Pilzsauce im Topf!

Wo: Schadaugärtnerei Thun   Wann: Samstag, 10. September 2016 von 09-13 Uhr

Kosten: Fr. 95.-/Person + Fr. 135.- Material   Anmeldung 7 Tage vor Kursbeginn unbedingt notwendig!

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