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Archiv April, 2016

Designmonat Graz 2016

Wer schon lange einen Ausflug nach Graz auf seiner To-Do-Liste stehen hat, sollte jetzt die Gelegenheit ergreifen und endlich die wunderschöne Landeshauptstadt der Steiermark besuchen, die immerhin zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und als UNESCO City of Design auch Teil des Creative Cities Network ist. Vom 30.April bis 29. Mai findet nämlich bereits zum achten Mal der Designmonat Graz statt. Ein Ereignis, bei dem die Stadt während 30 Tagen Kreativköpfe und Designschaffende aus der ganzen Welt ins Rampenlicht rückt und ein dichtes und abwechslungsreiches Programm an Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops bietet. Unter den Highlights ist mit Sicherheit die Ausstellung SELECTED 2016 zu erwähnen, an der aktuelle Interior-Design-Trends von 47 Labels aus 15 Nationen präsentiert werden. Die Ausstellung «Slow» hingegen setzt den Fokus auf Entschleunigung und langsame (Produktions-) Prozesse. Für Shoppingwütige bietet sich schliesslich in der designHalle die Möglichkeit, die ausgestellten Produkte am letzten Maiwochenende zu erwerben. Das sind ausreichend Gründe, um Nägel mit Köpfen zu machen und in den nächsten Zug, das nächste Flugzeug oder eben ins Auto zu steigen, und Graz einen Besuch abzustatten!

World Crafts Talk – Berber Teppiche

Bereits zum vierten Mal findet am Donnerstag, 28. April 2016 der World Crafts Talk zum «Handwerk Berber Teppiche» statt. Der diesmalige Gast von Initiant und Moderator Philippe Kuntze ist die Inhaberin von Ait Selma und grosse Kennerin der Berber Kultur Salomé Bäumlin. Sie gewährt Interessierten einen Einblick in das durch die Globalisierung bedrohte Leben der Berber Frauen, die neben Landwirtschaft und Familie nach alter Tradition und in Heimarbeit, einzigartige Teppiche weben und knüpfen. Der World Crafts Talk zum Thema «Handwerk Berber Teppiche» findet am 28. April von 18.45 bis 19.45 Uhr im Qn’C-House of World Crafts an der Postgasshalde 23 in Bern statt. Der Eintrittspreis beträgt fünf Franken. Anmeldungen an: philipp.kuntze@qnc.ch, www.qnc.ch

Open house in Basel

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Der Erweiterungsbau des Kunstmuseums Basel wird dieses Wochenende eröffnet. Der Eintritt ist am Sonntag, 17. April, und am Montag, 18. April, in allen drei Häusern kostenlos. Eröffnet und frei zugänglich sind dann auch die grosse Sonderausstellung Sculpture on the Move 1946 – 2016 sowie die Ausstellung Barnett Newman – Zeichnungen und Druckgrafik. Der von den Basler Architekten Christ & Gantenbein geplante und realisierte Erweiterungsbau ist unterirdisch mit dem Haupthaus verbunden. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, denn in der Ausgabe von Umbauen+Renovieren 4/16 erscheint ein Interview mit den Architekten zu ihrem Bauwerk. Die Ausgabe ist am 24. Juni am Kiosk erhältlich. Und wenn Sie jetzt neugierug geworden sind, dann nutzen Sie den Open House-Anlass. Es lohnt sich!

 

Helvti Diner mit drive

Das Setting ist ein Traum: ein architektonisch spannendes, wenn nicht gar spektakuläres Gebäude, 451 Parkplätze direkt vor Ort und alles Mitten in Zürich. Der neue Helvti Diner passt in das Parkhaus Urania wie die Faust aufs Auge … Die beiden Initianten Adrian Hagenbach und Leopold Weinberg von we are content hatten denn auch das richtige Konzept parat: Wie bereits schon der Helvti Diner am Stauffacher, der in einem ehemaligen Tramhaltestellenhäuschen einquartiert ist, richtet sich das neue Lokal im ehemaligen Internet Café beim Parkhaus Urania nach den klassischen American Diners, die als Imbissbuden in ausrangierten Bahnwaggons entstanden waren. Der zeitgemässe Twist der  am American Diner der 1950er-Jahre orientierten Inneneinrichtung und der Menükarte steht dem Lokal gut. Alles sehr schick und sauber her- und angerichtet. «Eine alte Idee neu umzusetzen, ist nichts Neues», mögen einige nun bemerken. Und: «Noch so ein durchgestylter Schuppen …». Doch wer das neue Helvti Diner als «Szenenlokal» beschimpfen möchte, liegt daneben – wie schon ein Blick auf die Menükarte verrät. Denn hier steht nichts von vegan, kohlenhydratefrei oder fettarm, wie es zur Zeit scheinbar in jeder Restaurantkarte Zürichs zu stehen hat, dafür sind die Produkte frisch und von hoher Qualität – die Hamburger werden aus 100% Angus Fleisch von Schweizer Rindern aus Mutterkuh- und Freilandhaltung und ohne weitere Zusatzstoffe oder Bindemittel gefertigt. So. Die Preise sind aufgrund dessen auch schön hoch angesetzt, aber man is(st) ja hier auch nicht im Mac Donalds.

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