// archives

Archiv Oktober, 2015

Preis für nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen

«Constructive Alps» ist ein internationaler Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen, ausgelobt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft über das Bundesamt für Raumentwicklung ARE und dem Fürstentum Liechtenstein. Gestern fand in Bern die Preisverleihung der dritten Ausgabe statt. Mit dem ersten Preis wurde das Pfarrhaus Krumbach (Vorarlberg) der Arbeitsgemeinschaft Bernardo Bader Architekten, Dornbirn, Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz und Architekten Hermann Kaufmann, Schwarzach, ausgezeichnet. (mehr …)

Designgut

Heute ab 17 Uhr bis Sonntag 1. November findet im Casinotheater und im Gewerbemuseum in Winterthur erneut die «Designgut» statt. Eine kleine aber feine Designausstellung für nachhaltige Schweizer Produkte. Möbel, Textilien, Kleider, Accessoires, Schreibutensilien, Kunst, … Hier wird fündig, wer Kreatives sucht. Verschiedene Workshops, Open Studios, Führungen und Gesprächsrunden ergänzen die Ausstellung mit Hintergrundinformationen und spannenden Einblicken zum Hauptthema der diesjährigen Designgut: die Vielfalt von Materialien.

Teehausgespräch im Aargauer Kunsthaus

Das Werk des Künstlers Christian Marclay (wuchs in Genf auf und zog später in die USA, wo er auch heute noch lebt) ist stark inspiriert von der Comic-Ästhetik. Eine wichtige Inspirationsquelle bildet auch die japanische Kultur, insbesondere die japanische Bildrolle. Für seine Ausstellung «Action» im Aargauer Kunsthaus sprach der Künstler den Wunsch aus, einen Pavillon zu integrieren, der sich an der japanischen Teehausarchitektur orientieren sollte. Als Architekten für diese temporäre Installation, die auch als Bühne für verschiedene Events und Performances dient, wählte er das Büro Fuhrimann Hächler. Gabrielle Hächler und Andreas Fuhrimann wurden eingeladen über die Zusammenarbeit mit Marclay zu sprechen sowie (im Gespräch mit der Japanspezialistin Katharina Epprecht) über Japan als Inspirationsquelle ihrer Arbeit zu referieren. Als Einstimmung in das Thema führte die Teemeisterin Soyu Yumi Mukai (Museum Rietberg) eine vereinfachte und modernisierte Version einer japanischen Teezeremonie vor. (mehr …)

Openday «Mad Men & Möbel» bei Buma Design

Am kommenden Samstag (24. Oktober) lädt Buma Design in Niedergösgen zum Tag der offenen Tür ein. Ab 14 Uhr können Designinteressierte den immensen Fundus besichtigen. Dazu gibts Ausstellungsrabatt, eine Cocktailparty und Möbelstücke aus den 60er-Jahren zu gewinnen! Inspiriert von der TV-Erfolgsserie hat das Team von Buma Design (Pascal Bucheli, Michael Fischer und Domenika Rast) für den Openday eine spezielle «Mad Men»-Ecke mit Möbeln aus den 1950er und 1960-Jahren aufgebaut. Passend dazu steigt ab 17 Uhr eine Cocktailparty ganz im Stil der 60er mit Drinks und Sounds der DJs Mo&Saik. Buma Design wurde vor 13 Jahren von Pascal Bucheli und Michael Fischer gegründet. Das Unternehmen hat sich seither mit dem An- und Verkauf von Möbelklassikern bei vielen Liebhabern im In- und Ausland einen Namen gemacht. In der Sattlerei restauriert das Team zudem alte Designmöbel nach Kundenwunsch.

Schweizer Design in Ljubljana

Wer demnächst einen Städtetrip plant, um sich an einen anderen Ort zu flüchten, dem sei Ljubljana empfohlen. Die slowenische Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum Magnet für all jene entwickelt, die sich auf die Suche nach einer neuen Lieblingsstadt machten. Diesen Herbst birgt der spannende Meltingpot von West- und Osteuropa gerade für designaffine Reisende noch ein zusätzliches Zückerli: den «Month of Design». Diverse Ausstellungen, Events und Workshops im Zusammenhang mit Produkte- und Fashiondesign bereichern die Stadt vom 20. Oktober bis zum 20. November. Unter den internationale Brands zeigt auch ein Schweizer seine Arbeit: Der Architekt Oscar Buson kreierte für einen Haarsalon in Zürich wunderschön leichtfüssiges Mobiliar, das sich nun auch für die eigene Wohnung oder ein Geschäft personalisiert anfertigen lässt. Die Kollektion «Nine Degrees» besteht aus doppelseitigen Spiegeln, für die eine Kinderkreidewand als Inspirationsquelle diente, Arbeitstischen und Beistelltischchen, die auch als Sitzmöbel funktionieren. Die Möbel bestechen durch ihre feingliedrigen Rahmen und die ebenso filigranen Tischplatten. Man sollte es sich eben eigentlich persönlich anschauen gehen. Sowohl Ljubljana als auch die Nine Degrees-Kollektion. Wobei man Letzteres ja auch in der Schweiz tun kann …

Fotos: Pit Brunner

Holz und Bewusstsein – Art Zürich

«Wenn ich Holz bearbeite, zuschleife, reinige, herausputze und poliere, gelange ich in einem veränderten Bewusstseinszustand, ähnlich einer Meditation – ich grabe, schleife, bohre, poliere … stunden- oder tagelang, manchmal Wochen bis die Maserung, die Struktur richtig zur Geltung kommt. Es ist, als ob ich die Seele des Baumes, sein ganzes Leben ausgrabe», so der Künstler Wolfgang Kappeler über seine Arbeit. Kappelers Werke sind am Wochenende (16./17./18. Okt.) an der Art Zürich im Kongresshaus zu sehen.

Ausgezeichnete Holzbauten: Prix Lignum 2015

Zum dritten Mal nach 2009 und 2012 ist mit dem Prix Lignum der innovative, hochwertige und zukunftsweisende Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln und bei künstlerischen Arbeiten ausgezeichnet worden. Insgesamt sind 50 Preise und Anerkennungen vergeben worden, aufgeteilt in fünf Regionen der Schweiz plus Liechtenstein. Aus all diesen Projekten wurden zudem drei nationale Preisträger erkoren. Gold geht an das Depot des Museums für Kommunikation in Schwarzenburg BE. Die Jury würdigte das Projekt des Architekten Patrick Thurston als ökologischen Pionierbau, der die Vorteile von Holz auf vielen Ebenen ausspielt. (mehr …)

Si/No: The Architecture of Urban-Think Tank

Architektur findet für Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner von Urban-Think Tank (U-TT)  in der Stadt statt. Seit die beiden im Jahr 1998 ihr interdisziplinäres Designkollektiv in Caracas gegründet haben, sind viele Projekte im urbanen Raum entstanden; die Stadt ist quasi das Testfeld von U-TT. Es ist der Raum, in dem die Mehrheit der Menschen lebt (Tendenz steigend), davon wiederum ein Grossteil in Slums. In diesen Ansiedlungen fehlen normale städtische Infrastrukuren, die Leute sind auf sich selber gestellt, es entstehen provisorische Unterkünfte, die schliesslich zum Dauerzustand einfrieren.  «Informelle Siedlung» lautet der etwas euphemistische Begriff dafür. Genau hier kann Architektur etwas ausrichten, hier kann der Architekt etwas verändern. «Die Rolle des Architekten in der Renaissance war die Humanisierung der Stadt. Der Architekt muss wieder zu dieser Aufgabe zurückfinden, ‹Leadership› in der Gesellschaft übernehmen», sagen die beiden engagierten Architekten anlässlich des Medienrundgangs zu ihrer Ausstellung «Si/No: The Architecture of Urban-Think Tank» an der ETH Zürich. Seit 2010 leiten sie ebendort den Lehrstuhl für Architecture and Urban Design.

(mehr …)

Ein Liter Sonnenlicht

Das Sonnenglas ist mit LED-Leuchten ausgestattet, die über Solarzellen im Deckel aufgeladen werden. Stellt man das Glas in die Sonne, werden die LED-Akkus aufgeladen und spenden dann für viele Stunden Licht. Das Sonnenglas schenkt besinnliche Momente im Schummerlicht, egal ob drinnen, im Garten, auf dem Balkon oder sogar während eines Spazierganges durch finstre Ecken. Das Sonnenglas ist ein echtes Fair Trade Produkt aus Südafrika: Es wurde entwickelt als vollwertige Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung.

Neueste Beiträge

Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers: