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Archiv August, 2015

Die lebenden Hosen – neue Jeans von Freitag

Catwalk – wen interessierts? Horsewalk! Thats it. Im Kreis laufen. Pferd, Mensch, Hose – Anziehen, Ausziehen, Kompostieren! Die neue Jeans von Freitag.

St. Moritz Art Masters

Noch bis zum 30. August laden die St. Moritz Art Masters zum 8. Mal in Folge dazu ein, die besondere Verbindung von Schweizer Kunsttradition und internationaler Kunst inmitten des imposanten Engadiner Settings zu feiern. Der diesjährige Länderfokus liegt auf Italien, was nicht ganz verkehrt scheint angesichts der italienischen Klientel, die sommers über in der Top of the World Destination die Kühle der Berge aufsucht. Die Ausstellungen sollen auch veranschaulichen, wie stark das italienische Kunstschaffen das kulturelle europäische Umfeld gerade auch im 20. Jahrhundert beeinflusst hat, man denke an Avantgarde Strömungen wie Futurismus oder Arte Povera. Neben Arbeiten von Künstlern aus der Zeit der 40er bis 90er Jahre sind auch jüngere Positionen vertreten wie beispielsweise in der Stalla Madulain, einer ungewöhnlichen Ausstellungsstätte, die Ende letzten Jahres eröffnet wurde. Kunstspaziergänge («Walk of Art») sowie Vorträge und Tagungen ergänzen das vielfältige Angebot.

Herbstliche Blätterblüte

Eigentlich ist der Herbst die Jahreszeit, in der alles Blühen und Gedeihen ein Ende findet. Dabei hat die Jahreszeit noch manchen Joker in der Tasche. Madame Heuchera ist eine davon. Bekannt als Purpurglöckchen, manchmal auch als Bronze- oder Silberglöckchen, kann Heuchera zur Vergoldung des Herbstes beitragen. Der Name «Glöckchen» meint die kleinen Blüten der Pflanze. Doch zum Herbst gehören nun mal Blätter – schöne Blätter! – und nicht Blüten. Da hat Heuchera die Nase vorn. Unzählige Sorten in verschiedenen Farben und Strukturen reizen und entzücken das Gärtnerherz. Eine weitere Pflanze der kommenden Saison ist der (oder die) Stachys, zu deutsch: Ziest. Stachys grandiflora hat hübsche, zarte Blüten; Stachys byzantina wuschelig behaarte Blätter und machen sich beide in Staudenbeeten, Kübeln und Balkontöpfen super. Pflanzen mit dem Label «Schweizer Pflanzen» stammen aus nationaler Produktion und werden vom Unternehmerverband der Gärtner «Jardin Suisse» empfohlen.

Aatrinkete!

Mit einem Sommer wie diesem (und er hat sich noch nicht verabschiedet!) sind die Erwartungen dem Herbst gegenüber zweifelsohne hoch. Wie feiert man also den nahtlosen Übergang zweier prächtiger Jahreszeiten am besten? Genau, mit Wein. Dies kann man stilvoll und mit Genuss am kommenden Sonntag (30.8.2015) in der Staatskellerei Zürich in Rheinau tun. Von 11-17 Uhr gibt es da neben allerlei kulinarischen Leckereien die neu abgefüllten Weiss- und Rotweine zu degustieren und geführte Besichtigungen des historischen Klosterkellers sorgen für eine angenehme Abkühlung zwischendurch. Das Degustations- und Verkaufslokal wurde übrigens erst kürzlich vom Bureau Hindermann neu gestaltet – so ist die Aatrinkete auch zugleich eine kleine Einweihungsfeier. Prost!      Fotos: Tom Bisig

Os Δ Oos biegen Stein

An der Blickfang selected vom letzten Herbst, konnten sich die jungen Designer Os Δ Oos auf Empfehlung der Kuratoren des Jahres Scholten & Baijings präsentieren. Stefan Scholten begründete seine Wahl damals damit, dass er Os Δ Oos für ihre neue und nie gesehene Art und Weise zu designen, bewundere. Das Rad können Os Δ Oos zwar auch nicht neu erfinden. Aber den Stuhl. Das zeigten sie bereits anhand von Sitzmöbel «Keystone». Inzwischen sind auch Bank und Hocker «Arc» ready to rumble. Neben aller Begeisterung für expressive Formensprache, beeindruckt «Arc» nicht weniger hinsichtlich seines Materials. Gebogener Stein? Gibts! Hi-Macs®Natural Acrylic Stone™. Das Material aus Naturstein und Acrylharzen wird bereits für jegliche Art von Produkten, Inneneinrichtung, aber auch für Hausfassaden genutzt. Für gescheite Geister ein super Material zum Austoben!

Art Altstetten Albisrieden: Kunst im öffentlichen Raum

Auch diesen Sommer werden Stadtbewohner erstaunt innehalten, wenn sie an gewohnten Plätzen vorbeigehen. Bis zum 13. September wird nämlich der Zürcher Stadtraum zur Bühne für die Kunst, diesmal mit vier Schwerpunktgebieten im Kreis 9. Die beiden Quartiere Altstetten und Albisrieden sind stark im Wandel begriffen und beherbergen auch viele Künstlerateliers. Zudem befindet sich dort der Campus der F+F Schule für Kunst und Design. Die diesjährige Ausstellung (ein Projekt der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum) trägt demnach sinnigerweise den Titel AAA (Art Altstetten Albisrieden). Gezeigt werden über 30 Arbeiten, sowohl Werke, die speziell für den jeweiligen Ort kreiert wurden, als auch subtil platzierte Kunstwerke, die bereits existierten. Wer sich selbständig auf eine Kunstwanderung begeben möchte, kann sich im Internet einen Plan herunterladen. Zwei Mal pro Woche werden auch Gratisführungen angeboten. Ein reichhaltiges Begleitprogramm mit Gesprächen und Lesungen bietet die Möglichkeit, den Künstlern zu begegnen. Denn gerade Kunst im öffentlichen Raum ist eine Kunstform, die eine breite Öffentlichkeit anspricht (und bewegt). Und deswegen ganz neue Zugänge zum Thema Kunst ermöglicht.

Im Süden viel Neues

Wir sind immer noch in Ferienstimmung (auch wenn einem der zurückgekehrte Berufsverkehr das momentan ziemlich erschwert) und möchten daher auf die frisch renovierten Südzimmer des Parkhotel Bellevue & Spa in Adelboden hinweisen. Wir sind seit langem Fan dieses geschichtsträchtigen Hotels und haben mit Interesse die verschiedenen Umbauetappen des Gebäudes verfolgt (im UMBAUEN + RENOVIEREN 6/13 haben wir zuletzt darüber berichtet). Während des Sommers hat man nun die 21 Südzimmer der insgesamt 53 Zimmer und Suiten einer Verjüngungskur unterzogen. Somit kann sich der Gast ab sofort in grosszügigeren Grundrissen bewegen, von vergrösserten Fensterpartien profitieren und in einem zeitgemässen Interieur mit neu aufgelegten Möbelklassikern hausen. Wir empfehlen: Hingehen und mit den speziellen Schnupperangeboten für die Südzimmer den Spätsommer geniessen!

Zwei-Zimmer-Hotel auf Zeit

Architekturstudenten der Summer School der Universität Liechtenstein haben mit natürlichen Ressourcen ein nachhaltiges Zwei-Zimmer-Hotel gebaut. In einem zweiwöchigen Workshop an der Universität Liechtenstein und im Werkraum Bregenzerwald in Andelsbuch im Juli haben rund 15 Studenten aus den USA, Hongkong, China, Kanada, Kolumbien, Schottland und Costa Rica mit Hilfe von 11 Handwerksmeistern die Holzkonstruktion entworfen. Die beiden Hotelzimmer messen je 15 Quadratmeter und wurden modern, hell, geradlinig, preis- und ressourcenbewusst erbaut. So sind die Kissen auf der Balkonbank etwa mit Stroh gefüllt, die Hausschuhe aus Filz und geduscht wird mit Regenwasser vom Flachdach, welches danach den WC-Spülkasten füllt. Das 4-Personen-Hotel liegt inmitten schönster Natur in Andelsbuch mit Blick auf Wiesen und Berge.

Haus Pura im Tessin – noch frei für Urlauber im September

Im Haus Pura im Tessin hat es ab dem 6. September und im 2016 noch einige freie Ferienwochen, während denen das Haus Urlaubern zur Miete zur Verfügung steht. Das wunderschöne Haus ist für Menschen gedacht, die das Spezielle suchen, die Freude haben an liebevollen Details und ausgefallenem Design, die das Schöne schätzen und Sorge dazu tragen. Die Wohnberaterin und Autorin Erica Matile und ihr Mann haben das Haus im Frühling 2013 gekauft und zusammen mit Handwerkern aus dem Ort, sanft und mit Liebe zum Detail renoviert. Es hat Platz für vier bis sechs Personen. Die Mietpreise liegen je nach Personenanzahl und gewünschten Schlafzimmern zwischen 800.– ‹und 1400.– ‹für eine Woche.

Hotel de Londres in Brig

Auch wir machen Urlaub. Und das gerne in der Schweiz. So geschehen letzte Woche mit einem Abstecher ins wunderschöne Oberwallis, genauer gesagt nach Brig. Da nächtigten wir im frisch umgestalteten und neu eröffneten Hotel de Londres, das seit 1884 Freunde und Besucher der Bergregion beherbergt. Das mit dem Umbau betreute Team von Atelier Zürich hat ganze Arbeit geleistet und das schmucke Haus mit einem bunten Mix aus Alt und Neu, urchig und urban, England und Wallis versehen. Die Gastgeber stammen aus Berlin und dem Wallis und empfangen die Gäste in unkomplizierter Manier und einem Schubs in Richtung Honesty-Bar. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und schätzen die Tatsache, dass uns betreffend Angaben zu unserem Konsum vorbehaltlos vertraut wird. Man fühlt sich wie Zuhause, bis ich beim Frühstück feststellen muss, dass mein selbstgemachtes Müsli niemals so lecker ist.

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