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Archiv Februar, 2015

Leica M-P Set «Correspondent» by Lenny Kravitz for Kravitz Design

Die Leica ist nicht nur eine der bekanntesten Kameras, die Leica Camera AG, Wetzlar, hat nun in Zusammenarbeit mit dem Musiker, Schauspieler und Designer Lenny Kravitz eine Kamerasonderedition auf den Markt gebracht: das Leica M-P Set «Correspondent» für Lenny Kravitz Design. Lenny Kravitz hat eine starke Affinität zur Fotografie und seine erste Kamera war die Leicaflex seines Vaters. Die Edition beinhaltet die digitale Messsucherkamera Leica M-P und zwei lichtstarke Leica Objektive – das Leica Summicron-M 1:2/35 mm ASPH. und das Leica Summilux-M 1:1,4/50 mm ASPH., die in einem massgeschneiderten Koffer ausgeliefert werden. Die Sonderedition ist auf eine Stückzahl von 125 Sets weltweit limitiert und ab März 2015 erhältlich. (mehr …)

Chalandamarz!

 

Die Bündner wissen, was es mit dem Titel auf sich hat. Wir Städter nicht – ausser vielleicht jene, die den «Schellenursli» von Alois Carigiet und Selina Chönz gelesen haben. Chalandamarz ist ein Brauchtum aus dem romanischsprachigen Teil Graubündens und hat zum Zweck, den Winter und seine bösen Geister zu vertreiben. Das geschieht mit viel Lärm (auch Singen genannt) und Glockengeläut. Inneneinrichter Livingcase lädt nun zur urbanen und wohl etwas abgeschwächten Variante des Brauchs in seine Zürcher Räumlichkeiten. Neben der wie immer grossen Möbelauswahl findet man am Anlass auch die Kunst von Werner Casty und selbst auf den Schellenursli muss man nicht verzichten – der Metallbauer Gregor Reich bringt ihn in Eisenform. Zudem kann man sich die neue Felber-Kollektion von Dietiker live ansehen, Probesitzen und eventuell ein Gläschen Blauburgunder geniessen. Denn wie ich die von Livingcase kenne (es hat auch Bündner dabei!), gibt es bestimmt auch was, um die Kehle zu befeuchten. Schliesslich muss der Winter weggesungen werden!

Am 28.2. ab 14 Uhr an der Werdmühlestrasse 5 in Zürich.

Jedem seine Tomate

Tomatenvielfalt, ProSpecieRara

Tomatenvielfalt, ProSpecieRara

Ab heute dauert es noch 193 Tage bis zum grossen Tomaten-Fest von Pro Specie Rara in Zürich. Dann, am 06. September, wird das, auf was wir uns jetzt noch barbarisch freuen (baldFrühling) … vorbei sein. Und der Sommer auch fast. Und die gehegten und gepflegten Tomaten (njam njam njam) … gegessen sein. Doch jetzt! Gehts erstmal los! Das bisschen Winter da draussen, schaffen wir locker. Alle, deren Chlorophyll-Anteil in den Adern bereits wieder zunimmt, können bereits ab heute bei Stadttomaten kostenlos Saatgut bestellen. Die Auswahl der Sorten ist sehr gross und jeder kann hier seine persönliche Lieblingstomate finden. Tomaten aufpäppeln ist nicht so schwer, aber auch nicht so einfach. Deshalb am besten gleich die Pflanzanleitung mit downloaden! Dann, am 06. September wird die Tomate gefeiert, Fotos gezeigt und Samen getauscht.

Zu Gast bei Tschopps in Schuders

Letztes Wochenende war ich zu Gast bei Barbara und Walter Tschopp im Berggasthaus Post Schuders im Prättigau. Das Paar hat das Walser Bauernhaus mit Stall und Heubühne selbst umgebaut. Sie und ihr Neufundländer Ueli begrüssen mit einer wunderbar persönlichen Gastfreundschaft stets entspannt bis zu 27 Gäste. Neben den Mehrbett- und Doppelzimmern im Wohnhaus von 1767, das in der Vergangenheit auch als Postbüro diente, gibt es im neu ausgebauten Stallteil herzige Doppelzimmer mit Bad und einer Treppe hinauf auf ein Mezzanin mit Bett, dort wo früher das Heu gelagert wurde. Ausserhalb der einstigen Stallungen wird die offene Galerie durch ein Fensterband geschlossen und so die Fassade mit ihrer Blockbauweise aus ganzen Baumstämmen im neuen Innenraum inszeniert. Die Ölheizung haben sie durch ein Heiz- und Warmwassersystem ersetzt, das mit Sonnenkollektoren, Holzöfen und Wärmetauschern funktioniert. Das Haus gilt damit als Co2-neutral. Trotz ausgebuchter Betten wollen die Tschopps altersbedingt Ende des Jahres verkaufen. Hoffentlich findet das Gasthaus wieder so herzliche neue Besitzer.

Block Box – Regal aus Karton

Das Regal-Leichtgewicht «Block Box» aus Karton ist praktisch, gut und spassig «… herumzupröbeln, bis es ist, was es sein soll.» PS: Nicht geeignet für Swimmingpool oder Sauna.

Paravents in Baumform

Immer wieder begegnen uns neue Accessoires- und Interieur-Entwürfe, deren Designer sich «von der Natur inspirieren liessen». So auch Alessandra Baldereschi mit ihren Paravents Woodland (erhältlich bei Seletti). Wer eine Pause braucht und nicht ins Unterholz fliehen kann, greife zurück auf  Woodland.

swiss-architects: Bau des Jahres 2014

 

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Einmal pro Woche stellt das eMagazin von swiss-architects einen Bau der Woche vor. Kürzlich wurde nun – aus 49 ausgewählten Projekten, die im letzten Jahr in dieser Rubrik publiziert worden waren – der Bau des Jahres 2014 erkoren. Das Erstlings-Werk von kit architects (wir gratulieren!) gewann mit einem deutlichen Abstimmungsresultat vor dem zweitplatzierten Ersatzneubau Stöckli Ueberstorf von Orga Stritt Architekten. Ebenso lesenswert wie das Kurzinterview mit kit architects zum Gewinner «Haus in der March», finden wir den Hintergrundbericht im Newsletter, in dem der Sieger den anderen Projekten gegenübergestellt wird.

 

St. Moritz Art Masters

Im Winter lockt St Moritz nicht nur mit Skipisten und Wintersportevents, sondern auch mit der St. Moritz Art Masters Winterausstellung. Diese findet vom 13. Februar bis 8. März 2015 als Auftakt zur 8. Ausgabe des St. Moritz Art Masters, welches diesen Sommer zwischen dem 21. und 30. August 2015 stattfindet und diesmal dem Länderschwerpunkt Italien gewidmet sein wird. Das Thema 2015 ist «Eine italienische Reise: Die 60er Jahre», das mit Werken von Lucio Fontana, Piero Manzoni, Enrico Castellani, Paolo Scheggi, Agostino Bonalumi, Alberto Burri, Alighiero Boetti, Giuseppe Penone, Michelangelo Pistoletto und Mario Merz in der Galerie Robilant & Voena gezeigt wird. Kuratiert von Francesca Pola führt die als ideele Reise konzipierte Show an die drei wichtigsten Schauplätze des kulturellen Geschehens: Mailand, Rom und Turin.

Stalla Madulain

Das Engadin wurde um einen ungewöhnlichen Kunstraum bereichert: die Stalla Madulain. Zwei im Engadin verwurzelte Cousins entdeckten den brach liegenden Stall im Dorfkern von Madulain und beschlossen, an diesem Ort Kunst auszustellen. Alte Engadiner Häuser scheinen wie prädestiniert für ein solches Unterfangen (das haben schon einige Galerien in der Gegend vorgemacht), allerdings zeichnet sich dieser Kunstraum durch einen unkonventionellen Umgang mit der Praxis des Ausstellens aus. Die unterschiedlichen Räume wurden zwar umsichtig saniert, dabei wurde aber der raue Charme dieser Raumorganismen belassen. Diese sind denn auch nicht beheizt, was dem Kunsterlebnis aber keinerlei Abbruch tut. Nach einer ersten Nutzung im Sommer 2014 wurde Ende letzten Jahres eine Ausstellung eröffnet, die dem Werk zweier Bündner Künstler gewidmet ist: Mirko Baselgia und Gianin Konrad. Die beiden unterschiedlichen Werke haben dennoch Berührungspunkte und gewinnen je nach Charakter der Räume (es gibt drei Ebenen: Stalla Sura, Stalla Damez und Stalla Suot) neue Wesenszüge. Raum und Werk ergänzen sich auf natürliche Weise. Nach einer kurzen Pause im Januar öffnet die Ausstellung am 7. Februar erneut und dauert bis zum 28. Februar. Die Schau kann von Donnerstag bis Sonntag jeweils 15 bis 18 Uhr besucht werden. Die beiden Initiatoren der Stalla Madulain möchten das Projekt weiter führen.

Wenn Städtebau doch nur so einfach wäre

Heute bin ich über den Newsletter des Hochparterres auf dieses Video aufmerksam geworden. Darin werden auf anschauliche und kurzweilige Weise sechs Regeln erläutert, um attraktive Städte zu bauen. Neben den positiven Beispielen werden auch trostlose Neubauten gezeigt. Unter anderem die Türme von Max Dudler und dem atelier ww in Zürich-Oerlikon.

 

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