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Archiv Januar, 2015

Inspiring Change through Design

Das Modemagazin Harper’s Bazaar Deutschland präsentiert den internationalen Wettbewerb ABURY Design Experience für Mode-Studenten und Designer. Mit dem Aufruf «It’s in your hands!» soll traditionelle Handwerkskunst in Verbindung mit modernen Modeideen wieder auferlebt werden. Die Gewinner des jährlich wiederkehrenden Wettbewerbs erhalten ein Reise- und Produktionsbudget von bis zu 5000 Euro. Damit wird ihnen ermöglicht, eine handgefertigte Accessoire-Kollektion zu kreieren, die traditionelles Handwerkswissen verschiedener Kulturen nutzt. Ein Designer wird für bis zu 3 Monate nach Marokko bzw. Ecuador gehen, um die Kollektion zu produzieren, welche dann unter dem Namen des Designers und ABURY verkauft wird. Das besondere daran: Je 50% des Profits werden in Bildungsprojekte in den beteiligten Ländern reinvestiert. Die ABURY Design Experience ist eine innovative Initiative des in Berlin sitzenden Fashionlabels ABURY. Die drei handgefertigten Kollektionen The Berber Collection, The Free People Collection und The Kuya Collection finden Sie auf der Webseite des Labels.

 

Stadttheater Solothurn

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Am 30. Januar 2015 wird das Stadttheater Solothurn nach einer intensiven Umbauzeit mit einer Premierenaufführung offiziell wiedereröffnet. Neben einem zeitgemässen Theaterbetrieb verfügt das Stadttheater neu über einen repräsentativen und grosszügigen Zuschauerbereich sowie über attraktive Büros und Werkstätten für die Schauspieler. Nach der Entdeckung und Restauration barocker Brüstungsmalereien aus dem 18. Jahrhundert hat das Stadttheater Solothurn nun den ältesten Theatersaal der Schweiz und erhält damit nationale Bedeutung. Parallel zur Wiedereröffnung erscheint eine von phalt Architekten herausgegebene Buchpublikation zum Projekt. Die Buchmatinée mit Vortrag findet am Samstag, den 31.01.2015 um 10:30 Uhr im Stadttheater Solothurn statt. Das Buch ist reich bebildert mit Fotos vom fertigen Umbau, der Bauzeit sowie einzelnen Fotos vom Originalzustand. Pläne und Texte von verschiedenen Autoren, wie Peter Bichsel und Caspar Schärer, erläutern das Projekt und schildern interessante Hintergrundinformationen.

Bruno Taut. Fotos von Carsten Krohn

Hyuga-Villa in Atami/Japan; Foto: Carsten Krohn

Hyuga-Villa in Atami/Japan; Foto: Carsten Krohn

Carsten Krohn arbeitet als Architekturhistoriker und Fotograf in Berlin. Teil seiner Arbeit ist die fotografische Dokumentation der Architektur Bruno Tauts. Vom 28. Januar bis 5. März 2015 zeigt das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin in der Ausstellung «Bruno Taut. Fotos von Carsten Krohn» diese Fotografien. Darin wird die Farbigkeit der Taut-Architektur gezeigt, die im Laufe der Zeit verblasste und das Wissen über diese in Vergessenheit geriet. Heute werden bei Renovationen der tautschen Gebäude immer wieder neue, farbige Überraschungen zutage gefördert. Neben den Bauten in Berlin wird auch die Hyuga-Villa in Japan von 1936 dokumentiert. An der Ausstellungseröffnung am 28. Januar sprechen Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums und Carsten Krohn.

Hunziker Areal

Vor einiger Zeit war ich bei der Besichtigung der fertiggestellten Satellitenwohnungen im Hunziker Areal unweit des Bahnhofs Oerlikon. Über dieses wegweisende Projekt hatte ich schon viel gehört und auch bereits die beteiligten Architektinnen von Futura Frosch interviewt. Nach der Besichtigung war ich so begeistert, dass ich glatt meine geliebte Wohnung untervermieten wollte, um bei diesem spannenden Projekt dabei zu sein. Im Haus am Dialogweg 6 (der Name ist wohl Programm, denn bei vielen Bewohnern ist gute Kommunikation schliesslich das A und O) waren also Ende letzten Jahres elf Satellitenwohnungen bezugsbereite und es gab eine öffentliche Besichtigung, inklusive geführter Begehung über das Areal. Einige der 13 Häuser waren bereits frisch bezogen, andere noch im Bau. Die nächste Besichtigung, diesmal vom Haus Hagenholzstrasse 104a/b, das von Müller Sigrist Architekten geplant wurde, findet am 31. Januar statt. I will go again!

Bauwelt-Preis 2015

Seit 1999 lobt die Bauwelt alle zwei Jahre das jeweils erste realisierte Projekt von jungen Büros aus. Heute wurde auf der BAU München Bauwelt-Preis 2015 «Das erste Haus» verliehen. Die Jury wurde geleitet durch Kaye Geipel, stellvertretender Chefredakteur der Bauwelt, der von Donatella Fioretti, Ellen Krause, Jörg Leeser, Andreas Lepik und Ludwig Wappner bei der Auswahl der Preisträger unterstützt wurde.

Die Preisträger 2015 sind:
Christian Scheidegger, Zürich: Haus mit Y-Stützen am Sarnersee
Olga Ritter, Kilian Jokisch, München: Besucherzentrum Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen
Studio Errante, Caramagna Piemonte: Cabanon in Paesana-Ghisola
Pau Sarquella Fàbregas, Banyoles: Fleischerei Soler in Celrà
Rolf Enzel, Stefan Imhof, München: Rotes Dach in München
Studio uek, Wien: Wohnquartier Oase 22 in Wien

Die ausgezeichneten Projekte werden auf der BAU noch bis zum 24. Januar 2015 ausgestellt oder können im Bauwelt-Heft 1-2/2015 nachgelesen werden.

«Städte der Zukunft» ARTE-Dokumentationsreihe

Nichts wird bleiben wie es ist. Stadt, Land, Fluss – der Wandel ist gewiss. Und wer es nicht glaubt, schaut mal nach Asien – vorsichtig, zur Aklimatisierung! Denn dort passiert das krasse Gegenteil des europäischen Drangs zum Bewahren. Die dreiteilige Doku-Reihe «Städte der Zukunft» auf ARTE erzählt davon. Hilfe? Gut so? Oder machts die Dosis? Veränderungen ängstigen die einen und beflügeln die anderen. Und ich? Würde mich mal langsam rantasten: am Dienstag, 20. Januar, 20:15 Uhr auf ARTE.

Wand-elnde Kunst

Sagenhaft, was der italienische Graffitikünstler Blu in Zusammenarbeit mit dem gleich gesinnten Brooklyner Künstler David Ellies auf Wände zaubert. Das Werk ist zwar nicht brandneu, aber immer noch (und immer wieder) lohnenswert anzusehen: die Metamorphose eines Innenhofs und seinen angrenzenden Gebäuden.

Das unendliche Kissen

In Asien leben die Könige der Power-Naps. Wer Länder wir China oder Thailand und vor allem Grossstädte wie Singapur oder Taiwan schon bereist hat, weiss, dass die Menschen dort überall schlafen können. Egal ob im Zug, an der Haltestelle, auf Parkbänken oder Zuhause auf dem Sofa. Morgens, Mittags und Abends. Damit es auch richtig gemütlich wird, haben Huzi Design das «Infinity Pillow» entwickelt. Das Kissen ist aus Bambusstoff in verschiedenen Farben erhältlich. Dem endlosen Möbiusband nachempfunden kann das Kissen in alle möglichen Formen geknautscht werden und eignet sich für alle Schlafpositionen im Bett und an den unmöglichsten Orten.

Sublime.Sceneries

Noch bis zum 24. Januar stellt der Fotograf Frederik Buettgen seine Werke im Showroom P35 in Düsseldorf aus. Die grossformatigen Fotografien der Küstenlandschaft Südafrikas zeigen das tiefblaue Meer als eine riesige und ruhige Farbfläche, die durch einen schmalen Küstenstreifen am Bildrand kontrastiert wird. Wie weit oben muss man wohl fliegen, um solch grosse Bildausschnitte erstellen zu können? Gar nicht soweit. Frederik Buettgen geht nach dem Collage-Prinzip vor. Dutzende Einzelbilder von Natur und Landschaft, aufgenommen aus dem Helikopter, werden durch digitale Bearbeitung zu einer monumentalen Abbildung der Küsten Südafrikas. Weitere Motive sind die weissen Badestrände von Kapstadt oder wilde Urwälder. Das macht Lust auf mehr und bringt ein bisschen Urlaubs-Feeling in die grauen Wintertage.

P 35. Showroom, Pestalozzistrasse 35, 40549 Düsseldorf

Feine Fracht

Bevor Sie weiterlesen stöpseln Sie am besten erst mal die Kopfhörer in die Ohren, klicken auf die Website von «Feinfracht» und hören in dieses Mixtape rein. Parat? Dann weiter: Die Produkte, die Sie hier sehen, wurden teilweise noch während des Studiums von Denis Bernet und Tobial Dettwiler entworfen. Inzwischen haben sie ihr eigenes Label Feinfracht gegründet und werden von vier weiteren Designern unterstützt. Sie entwerfen ihre Produkte – selbstverständlich alle Herzensangelegenheiten – im Kollektiv, lassen diese von sorgfältig ausgesuchten, lokalen Herstellern produzieren und vertreiben die feine Fracht anschliessend über den Feinfracht Shop in Bern an der Gerechtigkeitsgasse 13 und dem Webshop. Die Produkte sollen eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über eine Idee, über qualitativ hochwertige Materialien, über eine Herstellung in der Schweiz und von einer Wertschätzung und Freude dem Produkt gegenüber. Vom Klappstuhl über die Säge bis zur Windfahne kommen alle Produkte in ihre Einzelteile zerlegt in einer passenden Verpackung. Viel Erfolg!

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