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Archiv September, 2014

Neueröffnung von Wohn- und Haushaltsabteilung bei Jelmoli

 

Jelmoli holt die Haushaltsabteilung wieder zurück ins House of Brands: Seit dem 25. September ist die Haushalts- und Möbelabteilung wieder vereint und auf der dritten Etage zu finden. Neben neuen Marken wie Nespresso, KitchenAid oder Rosenthal gehören auch Shop-in-Shops von Teo Jakob zu den Highlights. Aufgeteilt ist die Abteilung in fünf Themengebiete, die wiederum gemeinsam visuell eine Wohnung simulieren und alle Bedürfnisse in den Bereichen Küche, Ess- und Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und Büro abdecken. Zudem gibt es eine Showküche, in der regelmässig Spitzenköche zu Gast sind und zum Degustieren einladen.

Küchenmonument

Die Berlinische Galerie wird derzeit fit gemacht und im Frühjahr nächsten Jahres wiedereröffnet. «Wir warten draussen», sagten sich möglicherweise Veranstalter und Organisatoren von sogenannten temporären Gemeinschaften und organisierten in einer sogenannten pneumatischen Skulptur das sogenannte Küchenmonument. Das Küchenmonument ist trotz flattriger Hülle ein Monumet, ein improvisierter Treffpunkt zum Aufblasen. Eine Blase. Die letzte Veranstaltung der sommerlichen Event-Reihe findet am 02. Oktober statt: atelier le balto und Brigitte Franzen, Direktorin des Ludwig Forums Aachen, laden zum Gespräch mit dem Titel «Garten statt Garten»dann wird die Luft abgelassen.

Skandinavische Möbel im Pop-up Store

Popup-Flyer

Auf dem Zürcher Idaplatz können Sie noch bis zum 24. Dezember im Pop-Up-Store «Helsinki Design» skandinavische Möbel ansehen, begreifen und probesitzen, -liegen, -aufmachen, -zumachen … Zu finden sind viele bekannte Marken aus dem hohen Norden: Artek, Carl Hansen, Iittala, Secto Design, Stelton, Studio Eero Aarnio, Swedese, Verpan und auch junge Designmarken wie Nikari, Arktis, Kera Interior und so weiter. Der Laden ist von Mittwoch bis Freitag geöffnet.

Global Design Research im Depot Basel

Sibylle Stœckli, Produktedesignerin aus Lausanne, brach 2012 bewusst mit ihrer bisherigen Praxis des Entwerfens neuer Gegenstände und begab sich auf Forschungsreise. Bei der Suche nach der Antwort auf die Frage, was die Menschen letztlich alle gemein haben, stiess sie auf ihrer Weltreise auf die Nahrung. Ihr widmet sie sich seither im Rahmen ihrer Global Design ResearchDepot Basel hat Sibylle Stœckli eingeladen, ihre Rechercheerbnisse rund um das Thema Nahrung in einer Ausstellung und im Rahmen einer ‹Residenz› im Ausstellungsraum zu zeigen. Bis zum 5. Oktober wird die Designerin vor Ort wohnen, um sich mit BesucherInnen auszutauschen und ihnen von ihrer Weltreise zu erzählen, die sie auf der Suche nach unterschiedlichen Formen der physischen und geistigen Nahrungsaufnahme unternommen hat. Ihren Ausstellungs- und temporären Lebensraum versteht Sibylle Stœckli selbst als einen fluiden, wandelnden Ort, auf den Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen Einfluss nehmen werden. Vier Mal in der Woche (Dienstag bis Freitag) passend zum Menu stellt sie jeweils eine Miniausstellung zusammen, die sie auf dem Esstisch zeigt. An den Wochenenden finden Workshops, Diskussionen, Lesungen und Filmvorührung rund um das Thema Nahrung und Konsum statt. (mehr …)

London Design Festival

Noch bis zum 21. September ist London eine Stadt im Zeichen des Designs. Nicht, dass sie das sonst nicht wäre, aber diese Woche ist das Fass zum Überlaufen voll. An über 200 Locations gibt es Sachen zu sehen: Museen, Galerien, Offspaces oder Geschäfte präsentieren anlässlich des London Design Festivals ihre schönsten Stücke, lancieren Neuheiten oder laden Designer ein, ihre Räumlichkeiten zu bespielen. Man wandert von Osten nach Westen, von Norden nach Süden und wieder zurück. Hier eine Auswahl (!) unserer Favoriten: Im Victoria & Albert Museum (ein Must für jeden London-Besucher) ist unter anderem die von AHEC initiierte Ausstellung «The Wish List» zu sehen. Die in Paris ansässige Galerie kreo eröffnete einen neuen Space im Zentrum von London. Mit von der Partie  bei der Ausstellung «Des Formes Utiles» waren auch die Gebrüder Bouroullec, welche heuer die London Design Medal gewannen. In der Fumi Gallery konnte man Glasobjekte von Jeremy Wintrebert bestaunen. Ebenso leuchtend, aber etwas poppiger war die Lancierung der farbigen (rot und blau) Tipsy Gläser von Loris & Livia im von Altmeister Philippe Starck eingerichteten Sanderson Hotel. Dazu gab es die passenden Drinks: Luck oder Love. Das Ace Hotel London war Zentrum des trendigen Design Districts Shoreditch; die Zeitschrift Modern Design Review zeigte dort die Ausstellung «Super Stimuli». Ein Geheimtipp war die Schau des Kollektivs Workshop for Potential Design. Es ging im weitesten Sinne um das Thema der Sichtbarmachung des Unsichtbaren. «Lustigerweise kam es so heraus, dass es dann eher andersrum war», erzählt eine der Initiatorinnen Bernadette Deddens von Study O Portable. Und schlieslich sei noch mint erwähnt: Der Shop mit ausgewähltem Design ist eigentlich mehr eine Galerie und eine richtige Fundgrube für aussergewöhnliche Stücke.

Architektur für Kinder: Zürichs Spielplätze

Spielplätze_web

Wolltet ihr schon immer mal als Künstler ein Bild in einer Ausstellung zeigen? Das ist möglich in der Ausstellung «Architektur für Kinder: Zürichs Spielplätze» am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta.

Aufruf an alle Kinder:
Wo spielt ihr draussen am liebsten? Schickt uns eure Fotos und Zeichnungen bis am 26. Oktober 2014. Wir drucken sie als Poster aus und zeigen sie in unserer Ausstellung zu Zürcher Spielplätzen ­ die Poster könnt ihr als Dankeschön am Schluss nach Hause nehmen.
Mail: spielreporterin@gmail.com
Post: ETH Zürich, gta Ausstellungen, HIL C 75, Stefano-Franscini-Platz 5, 8093 Zürich

The Wish List am London Design Festival

The Wish List› ist ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von weltbekannten Design-Grössen und aufstrebenden Nachwuchstalenten. Zusammengebracht haben sie der American Hardwood Export Council (AHEC) und Benchmark Furniture. Die faszinierende Installation wird im Victoria & Albert Museum während des London Design Festivals 2014 (13. bis 21. September) ausgestellt und bis zum 24. Oktober dort zu sehen sein. Benchmark-Mitgründer Sir Terence Conran hat das Projekt initiiert, als er an seine Freunde schrieb und sie fragte: «Was wolltet ihr schon immer in eurem Zuhause haben und habt es bisher nicht finden können?» Eine Aufgabe mit viel Entfaltungspielraum, die eine ungewöhnliche Bandbreite an Designideen eröffnet. Die Herausforderung bestand darin, alle Projekte mit einem einzigen Material auszuführen: mit amerikanischem Laubholz.

150 Jahre Villa Garbald

Im Rahmen des 150 Jahre Jubiläums der Villa Garbald (1864 von Gottfried Semper entworfen) besuchten wir ebendort eine Tagung zur aktuellen Gottfried Semper-Forschung. Geleitet durch Prof. Sonja Hildebrand (Università della Svizzera Italiana) und Philip Ursprung (ETH Zürich) präsentierten Semper-Spezialisten vorläufige Resultate eines durch den Nationalfond unterstützen Forschungsprojekts. Der zweitägige Anlass gab Einblick in das Schaffen der schillernden Persönlichkeit Gottfried Sempers und bot Gelegenheit, die Villa (Semper südlichstes Bauwerk) und den vor 10 Jahren erstellten Neubau ‹Roccolo› des Basler Büros Miller & Maranta zu erkunden. Das Projekt für den Neubau ging aus einem geladenen Wettbewerb hervor. Dank eines glücklichen Zufalls entdeckte der Künstler Hans Danuser (der in der 80er-Jahren eine  Zeit lang in der damals maroden Villa lebte) auf dem Dachboden Dokumente und Foto-Material, die ihn zu einer Neubelebung dieses einmaligen Bauwerks bewogen. Die ETH Zürich konnte als Partner gewonnen werden: Die gesamte Anlage kann heute von Hochschulen, öffentlichen und privaten Unternehmen als Denklabor für Retraiten genutzt werden. (mehr …)

House of Rym

Letztens bin ich über House of Rym gestolpert. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, die hires Bilder (hochauflösende Bilder für unsere Printausgaben) von der Mediadatenbank runterzuladen. Und ich musste diese tollen Bilder, dann auch gleich mit meiner Kollegin Aurore aus der Grafik teilen. Hier also eine klitzekleine Auswahl.

Sag mir, wie du wohnst …

Das Museum für Wohnkultur setzt sich in der Ausstellung «Sag mir, wie du wohnst …» mit dem Wohnen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert auseinander. Das Wohnumfeld lässt Rückschlüsse auf die Bewohner, ihre Vorlieben, Eigenheiten und Lebensgewohnheiten zu. So lässt sich die Wohnung auch als «Spiegelbild der Seele» deuten. Das Haus zum Kirschgarten, ein Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1780, ist Ausstellungsort und zugleich Exponat. Licht- und Toninstallationen machen verschiedene Raumatmosphären erfahrbar. Wohnmodelle geben Einblicke in den Wandel des Wohnens. Historische Interieurdarstellungen wie heutige digitale Aufnahmen von Wohnungen zeigen, dass die Präsentation im eigenen Wohnumfeld schon lange ein beliebtes Motiv der Selbstdarstellung ist.

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