// archives

Archiv Juni, 2014

Foundation Award in Basel

Junge, vielversprechende Architekten gibt es viele in der Schweiz. Um die besten von ihnen bei ihrem Start in die Selbstständigkeit zu unterstützen, wurde der Foundation Award gegründet und gestern Abend zum fünften Mal verliehen. Im S AM (Schweizerisches Architekturmuseum) in Basel überreichten drei der Jurymitglieder in feierlichem Rahmen den stolzen Gewinnern die Preis-Plakette. Über den zweiten Preis freuten sich Luca Camponovo und Marianne Baumgartner, deren Weg ich verfolge, seit ich für das Umbauen+Renovieren (UR) ein Portrait über sie geschrieben habe und die vor kurzem den Wettbewerb Aemtlerstrasse der Stadt Zürich gewannen. Nach der Laudatio von Jurymitglied Paul Mera verrieten sie, dass sie sich zur Zeit als «Archäologen der gebauten Landschaft» bezeichnen würden. Mit ihren Projekten wollen sie keine allgemeingültigen Antworten suchen und geben, sondern sich in der heutigen Zeit, in der es permanent an Zeit zu fehlen scheint, genau die Zeit nehmen, die jedes Projekt benötigt. Sie interessieren sich sowohl für das Flüchtige als auch das Konkrete und arbeiten mit Schärfe und Unschärfe. Spannend und neu waren für mich die Architekten Hans Focketyn und Miquel del Rio, die den ersten Preis erhielten. Jurymitglied Axel Simon betonte, dass beim Foundation Award nicht nur die architektonische Qualität im Vordergrund stehe, sondern auch die Arbeitsweise. Was genau diese bei Focketyn del Rio besonders macht, habe ich noch nicht ganz verstanden. Es fielen Schlagworte wie «kreuzbestäubende Prozesse», «den Fortschritt hinterfragen», «das Unvorhergesehene lieben». Aber wenn der Film über ihr vor einem Jahr gegründetes Büro bald bei art-tv.ch online ist, kann ich ihn mir nochmal in Ruhe anschauen. Als spannende «Challenge» empfanden sie es, sich für den Film Gedanken zu machen, wie sie sich präsentieren möchten und wie sie ihr architektonisches Statement formulieren. Mit dem Mittel der «soft Radicality» konnten sie jedenfalls jüngst den Wettbewerb für die Kaserne Basel für sich entscheiden. Mehr über Focketyn del Rio studio können Sie voraussichtlich demnächst in einem Portrait im UR lesen. Gern würde ich jetzt auch noch ein paar Worte über Michael Hirschbichler schreiben, der den dritten Preis gewann, doch jetzt muss ich los nach Fribourg zu LVPH Architekten, um eine umgebaute Scheune für den nächsten Report im UR zu besichtigen. Gute Woche!

Dominique Perrault in Zürich

240 Leute hatten sich angemeldet, um gestern Abend den Vortrag des französischen Stararchitekten Dominique Perrault in der Schweizer Baumuster-Centrale Zürich (SBCZ) zu hören. Ganz so viel Interessierte kreuzten dann doch nicht auf, was vielleicht am lauen Sommerwetter, der WM oder schlicht der Arbeit (typisch Architekten im Abgabestress) lag. Und doch musste Werner K. Rüegger, Geschäftsleiter der SBCZ etwas improvisieren, als er den zahlreichen Wartenden mitteilte, dass Perrault zwar gelandet, aber noch im Taxi auf dem Weg in die Baumuster-Centrale sei. Gerettet wurde die Verspätung durch die charmante Marie-Claude Bétrix, vom Büro Bétrix & Consolascio Architekten, die vorschlug Fragen an den Hersteller der, von Perrault häufig verwendeten, Metallgeweben zu stellen. Mit der für einen Westfalen typischen Frohnatur schaffte es Dr. Stephan Kufferath-Kassner, Vorstand des GKD (Weberei für Metall und Kunststoffe) denn auch, das Publikum zu unterhalten. Schliesslich kennt er Dominique Perrault schon seit dessen jungen Jahren und so berichtete er, wie damals seine Ingenieure fast durchdrehten, als so ein unbekannter Architekt ihre Hightech Metallgewebe für die Industrie «einfach an die Wand nageln wollte». Als er gerade berichtete, dass seine Firma inzwischen selbst viele Architekten angestellt hat, um die Kommunikation mit den auftraggebenden Architekten zu verbessern, erschien Perrault und legte direkt und unkompliziert mit seinem Vortrag los. Mehr dazu in meinem nächsten Blog-Eintrag, denn ich muss jetzt los, das Italien-Spiel schauen und der Blog-Post wird sonst eh zu lang. Schönes Wochenende!

Álvaro-Siza-Promenade

Wir waren mal wieder bei Vitra. Dieses Mal wurde die Álvaro-Siza-Promenade eröffnet. Bei den meisten Eröffnungen, seien es Ausstellungen, Gebäude oder Produktpräsentationen, sind die «Stars», also Architekten und Designer mit dabei. Aber es gibt eben «Stars» und Stars. Álvaro Siza ist definitiv einer der Grossen. Dementsprechend war auch der Medienandrang (vielleicht hat auch die legendäre Vitra-Sommerparty, die danach stattgefunden hat, ein wenig geholfen). Die 500 Meter lange Álvaro-Siza-Promenade ist ein von Hainbuchhecken gesäumter Weg, der an der Westseite der Siza-Produktionshalle entlangführt und das VitraHaus von Herzog & de Meuron mit dem Feuerwehrhaus von Zaha Hadid verbindet. Um die Besucher vom vorderen Eingang in den hinteren Bereich des Geländes zu führen (wo bald ein neuer Bau verwirklicht werden soll und das Tram endlich den elend langsamen Bus zu Vitra vom Bahnhof Basel SBB ersetzen wird) gestaltete Álvaro Siza den Weg mit mehreren Etappen. Die schnurgerade Promenade wird von einem s-förmigen Aufenthaltsbereich, dem mega-lässigen Rutschenturm von Carsten Höller und einem Doppelraum unterbrochen. Der Doppelraum nimmt hierbei Elemente der beiden Siza-Projekte auf dem Vitra-Campus auf. Die nach Norden offene Ecke ist aus dem gleichen Backstein gemauert, wie schon die Produktionshalle, die Siza 1994 für Vitra gebaut hat. Die nach Osten geöffnete Ecke wurde im Granit der Wegeinfassung, die sich an gewissen Stellen zu Sitzbänken erhöht, gestaltet. Nach der Promenade wurde direkt auch der Rutschenturm von Carsten Höller eingeweiht. Und wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, diesen höchstpersönlich auszuprobieren. Tun Sie das auch, wenn Sie das nächste Mal bei Vitra sind. Es macht super Spass!

The Metropolitans: Ein Blick in die Zukunft von Zürich Nord

 

Kaum ein Stadtteil in Zürich hat in den letzten Jahren eine so rasante Entwicklung durchlaufen wie Zürich Nord. Im Herzen des Gebiets Leutschenbach entstehen nun zwei neue Hochhäuser, The Metropolitans. Die beiden Wohnblöcke bieten hochwertige und moderne Eigentumswohnungen auf 20 Etagen. Darin sind 2.5, 3.5, 4.5 sowie Grossraumwohnungen untergebracht. Aussergewöhnlich an den Türmen sind die umlaufenden Terrassen mit grossen Loggias, die einen Weitblick über die Alpen, den Uetliberg, die Stadt Zürich bis zum Flughafen Kloten ermöglichen. Zudem erhalten die Bewohner auf dem Dach der Türme eine exklusive Sky Lounge und im Keller einen Gemeinschafts Weinkeller mit privaten Abteilen. Noch sind im Westturm einige wenige Wohnungen verfügbar, die bereits ab Frühling 2015 bezugsbereit sind. Die Fertigstellung des Ostturms dauert noch bis Frühling 2016, hier sind noch mehrere Wohnungen verfügbar. Gestern hatten Medienschaffende die Möglichkeit, einen Blick hinter die Baustellen-Kulisse zu werfen und einen ersten Eindruck des imposanten Baus zu erhalten. Der 360°-Blick von der Dachterrasse zeigte, dass Zürich Nord längst kein Industriegebiet mehr ist, sondern das hier attraktiver Wohn-, Arbeits- und Freizeitraum miteinander verschmilzt. Es ist ein Stadtteil der ständig in Bewegung ist und doch seine eigene Identität beibehalten soll, erklärte Caspar Bresch vom Amt für Städtebau Zürich. Zürich Nord lässt sich durch seine hohen, modernen Bauten charakterisieren und hebt sich in seinem Erscheinungsbild bewusst deutlich von der Innenstadt Zürich ab. Hier dürfen auch gewagtere und experimentierfreudigere Architekturen Platz finden wie etwa das Schulhaus Leutschenbach oder der Leutschenbach-Tower. Denn das Gebiet soll künftig noch mehr Wohnraum und Platz für Bewegung bieten – mit den Metropolitans-Türmen kommt Leutschenbach diesem Ziel bereits einen grossen Schritt näher.

 

Design Miami/Basel

Es verlangt niemand, dass ein mittlerweile so etablierter Anlass wie die Design Miami/Basel jedes Jahr neu erfunden werden muss. Aber es ist schon so, dass eine neue Direktion auch mit bestimmten Hoffnungen/Erwartungen verbunden ist. Elegant hat das der neue «Executive  Director» des globalen Forums für Design (wie sich die Messe selber nennt), Rodman Primack, gelöst. Wie es sein Titel so schön sagt, exekutiert (zu Deutsch ausführen) er lediglich, das Kreativ-Business hat er an Alexandra Cunningham Cameron übertragen (delegieren ist ein Teilbereich dieser Funktion). Wir würden das nicht als Einstieg in eine kurze  «Besprechung» des Events anführen, wenn wir nicht den Eindruck hätten, dass es hier vor allem um eines geht: um Selbstbeweihräucherung. Natürlich: Die gezeigten Stücke sind teilweise wunderschön und  man entdeckt immer wieder Neues. Nichtsdestotrotz kann einem das elitäre Getue um Collectable Design zünftig auf den Keks gehen. Es ist, als ob sich das Design neben der Kunst etwas aufblähen müsste, um ernst genommen zu werden. Diese Geste widerspiegelt auch das neu eingeführte Format «Design at Large», schliesslich werden gegenüber an der Art Unlimited auch Riesen-Installationen gezeigt. Können wir auch, dachte man sich.  Auch die Präsentationen der Hauptsponsoren Audi und Swarovski nehmen sich räumlich nicht gerade zurück. Wenigstens hat Audi für diese Repräsentations-Aufgabe den sympathischen Gestalter Konstantin Grcic gewinnen können – der wohl kaum nein sagen konnte, immerhin hat der Autohersteller auch seine Ausstellung im Vitra Design Museum gesponsert. Für all das können ja die ausstellenden Galerien primär nichts. Dennoch ist von Galeristenseite ein «gewisser» Druck, Business zu machen, spürbar; die Standmiete ist beachtlich, der Rubel muss rollen. Trotz aller Kritik: Auf ein gutes Gelingen! Wir wünschen der Messe für die Zukunft etwas mehr Experimentierfreudigkeit (das Beispiel des Apparats «FOMO» von Space Caviar geht in diese Richtung). Aber eben– man kann die Welt nicht täglich neu erfinden.

Monumenta 2014 von Ilya und Emilia Kabakov

Seit 2007 lädt die Monumenta international renommierte Künstler ein, die eindrücklichen Räumlichkeiten des Grand Palais (35 Meter hoch!) zu bespielen. Für die sechste Ausgabe haben das russische Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov die Installation «L’étrange cité» geschaffen. «Wir wurden vor vielen Jahren gefragt, ob wir denken, dass Kunst die Politik beeinflussen könne. Wir glauben nicht daran. Dennoch kann Kunst unser Denken, unsere Träume und unsre Lebensweise verändern. Wir wollten mehr als nur eine Installation realisieren. Bei ‹L’étrange cité› geht es mehr um eine Erfahrung als um eine Form. Sie verlangt eine Verlangsamung unserer täglichen Routine, sie spricht unsere Sinne, unsere Emotionen, unsere Erinnerungen an. Wir laden die Besucher ein, diese Traumwelt zu betreten und dort nachzudenken über Kunst, Kultur, das alltägliche Leben, unsere Gegenwart und unsere Zukunft», erklärt Emilia Kabakov. Die Installation besteht aus acht grossen, begehbaren Konstruktionen; am nördlichen Ende des Raumes projiziert eine grosse Kuppel farbiges Licht gegen eine grosse, offene Tür, die der Besucher zuerst durchqueren muss. Er betritt einen labyrinthischen Raum, in dessen Innern sich fünf weitere Bauten befinden. Dort hängen Werke der beiden Künstler.  Die utopische Stadt wird zur Metapher des Lebens – und seines Rätsels. Die Monumenta dauert nur noch bis zum 22. Juni.

Ai Weiwei in Berlin

Im Westen kennt inzwischen fast jeder den chinesischen Künstler Ai Weiwei. Ausser vielleicht einige chinesische Studenten, die fleissig büffeln und erzogenermassen einen grossen Bogen um Politisches machen. Jedenfalls dachte ich mir letzte Woche, die ich in Berlin verbrachte: «Geh ich doch mal Ais Kunst live anschauen.» Neue und alte Werke des in China festsitzenden Künstlers sind noch bis zum 13. Juli unter dem Titel «Evidence» zu sehen. Mit dem Audiguide und 90 Minuten Zeit ausgerüstete stürmte ich also das Erdgeschoss des Martin Gropius-Baus. Die mit politischen Aussagen aufgeladenen Werke sind leicht zugänglich. Das Spiel mit den Materialen wiederholt sich für meinen Geschmack zu oft. Obwohl die Handschellen aus Jade, die Armierungseisen aus Marmor, eine Taxifensterkurbel aus Glas, uralte Vasen mit Autolack überzogen und so weiter ihre Botschaft klar und simpel verdeutlichen, war ich nach den vielen Wow!-Effekten schlussendlich doch gelangweilt angesichts der wiederkehrenden Herangehensweise. Dramen wie das Erdbeben in Sichuan 2008, bei dem schätzungsweise 5000 Kinder starben, bleiben trotz der auf dem Boden ausgelegten verbogenen Armierungseisen abstrakt. Sonst schafft es Kunst, Alltägliches so darzustellen, dass es den Betrachter berührt und lange nicht mehr loslässt. Ai erreicht hier genau das Gegenteil: Das unfassbar Schreckliche wirkt verkopft und gefühllos statisch. Mit Emotionen spielt der Künstler, scheint es mir, wenn es um seine eigene Person geht. Den Abbriss seines gerade erst neu errichteten Ateliers in Shanghai 2011 durch die Regierung inszenierte er in einem schreinartigen Block aus Bauschutt und einem kunstvoll verzierten Bettgestell. Überwältigen soll auch die Masse der Unterstützer, die in Form von chinesischen Schuldscheinen in mehreren Räumen an die Wände tapeziert ist. Rund eine Millionen Franken sollen sie gespendet haben, als die Regierung Ai mit dem Vorwurf der Steuerhinterziehung 2011 für 81 Tage inhaftierte. Mit einer nachgebauten Zelle und einem Musik Video verarbeitet Ai diese Einzelhaft. Einen ausführlicheren Artikel hat Samuel Herzog für die NZZ geschrieben.

KYL 21

gif_test_02

Zum heissen und immer heisseren Wetter wollen wir nur noch eins: Baden und Glace schlecken. Da sich aber die Arbeit nicht von alleine erledigt, sitzen wir im überhitzten Büro und schwitzen vor uns hin. Hier kommt «KYL 21» genau richtig! Das neue Berliner Moleküleis kommt in bunten Farben, architektonischen Formen und Geschmäckern von klassischer Schokolade bis hin zu Cocktails à la Pina Colada und Swimmingpool. Und das Ganze ist dann auch noch gesund, fettarm, frei von Zusatzstoffen, ökologisch korrekt und wahlweise zu 100 Prozent bio, vegan und/oder laktosefrei. Noch ist «KYL 21» nicht in der Schweiz erhältlich, was aber, hoffen wir, bei solch sündfreien Schleckereien und dem hochsommerlichen Wetter nicht lange dauern kann. In der «Pop-up-Eisdiele» im Platoon in Berlin gibt es die schönen Erfrischungen bereits oder auf dem ein oder anderen Event wie Filmpremieren und Modeshows wird unter Stickstoffschwaden und viel Tamtam gezeigt wie das kleine Eismolekül entsteht.

Ferienprogramm: Kinder gestalten die Zukunft

 

Wie wohnen wir in der Zukunft?

Wie wohnen wir in der Zukunft?

Ein sommerliches langes Wochenende steht vor der Tür, und nicht mehr lange, dann beginnen auch schon wieder die Sommerferien. Familien mit Kindern unternehmen vielleicht eine gemeinsame Reise, und während die Erwachsenen in der restlichen Ferienzeit meist arbeiten müssen, verbringen die Kinder entspannte und ereignisreiche Tage in der Badi, im Ferienlager, bei den Grosseltern … Sich mit Fragen zur Zukunft beschäftigen – Wie wohnen wir in der Zukunft? Wie werden wir reisen? Welche Kleider tagen wir? – passt das in diese unbeschwerte Zeit? Ja: Diese sehr spannenden Fragen stehen im Mittelpunkt des Kinderferienprogramms des Vitra Design Museums in Weil am Rhein, das sich basierend auf der aktuellen Ausstellung «Konstantin Grcic – Panorama» dem Thema Zukunft widmet. Vom 4. bis 15. August können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in eintägigen oder einwöchigen Workshops individuelle Welten entwerfen – vom futuristischen Sitzmöbel über Raketen bis zur Mode der Zukunft – oder ihren eigenen Zukunftsplaneten gestalten und sich so kreativ und spielerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier. Anmeldeschluss ist der 6. Juli, die Plätze sind begrenzt.

Selbstredend lohnt sich auch für Erwachsene immer wieder ein Besuch im Vitra Design Museum und auf dem Vitra Campus mit seinen sehenswerten Bauten bekannter Architekten. Was auch immer Sie vorhaben – ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Haben Sie Wohnbedarf?

ani_wohnbedarf_outlet

Im Lagerverkauf von Wohnbedarf gibt es demnächst exklusive Designermöbel von Vitra, USM, Cassina, Minotti, Artemide, Belux, Knoll, Lehni und viele mehrŠ zu stark reduzierten Preisen: 26./27./28. Juni 2014 im Wohnbedarf Zentrallager, Bernstrasse 86, 8953 Dietikon. Gut Schnäppchen!

Neueste Beiträge

Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers: