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Archiv April, 2013

Verrüscht oder schlicht?

Handwerkstechniken aus dem 18. Jahrhundert wirken sich noch heute auf die Gestaltung in der Architektur aus. Verschiedene geometrische Formen sind oft Abbild des gewählten Produktionsprozesses.

Formung des Stucks im Verarbeitungsprozess.

Formung des Stucks im Verarbeitungsprozess.

Mit dieser Thematik befasst sich das Projekt Rokokorelevanz. Luc Merx, Holmer Schleyerbach und Uli Herres haben während eines Forschungsaufenthalts im Europäischen Keramikzentrum EKWC in s’Hertogenbosch/Niederlande mit dem Verhältnis zwischen Geometrie und Handwerk auseinandergesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf geometrischen Analogien zwischen am Computer erzeugten Formen, klassischen Handwerkstechniken und historischen Ornamenten. (mehr …)

Die fabelhafte Welt des Piet Hein Eek

PHE-Werkhalle, Geldrop, Niderlande

Piet Hein Eek-Werkhalle, Geldrop, Niederlande

Geldrop ist ein Vorort von Eindhoven, liegt etwa eine Stunde südlich von Amsterdam und hat selbstverständlich eine Windmühle. Viel spannender jedoch ist, dass Geldrop seit mehr als zwei Jahren «Piet-Hein-Eek-City» ist. In einer alten Fabrik hat Hein Eek sich selbst und seiner Crew ein Universum mit eigener Lebens- und Unternehmensphilosophie geschaffen. (mehr …)

Design als Evolution

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Konstantin Grcic bei Magis

 

Das Ideale Heim konnte am Salone del Mobile an einer Gesprächsrunde mit Konstantin Grcic teilnehmen. Obwohl er eine Stunde zu spät zum Termin erschien, war man dem Ausnahmetalent keinesfalls böse. Seine zurückhaltende Art und differenzierte Ausdrucksweise machen ihn zum idealen Gesprächspartner, wenn es um Grundsatzfragen rund um das Thema Design geht. (mehr …)

Martin Kippenberger und ein “Einarmiges Menü in drei Gängen”.

Martin Kippenberger Einer von Euch, Unter Euch, Mit Euch –  Portrait Martin Kippenberger  © Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln

Martin Kippenberger, Einer von Euch, Unter Euch, Mit Euch
Portrait Martin Kippenberger
© Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln

Bis zum 18. August ist im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin, die Ausstellung «Martin Kippenberger sehr gut / very good» zu sehen. Kippenbergers Sein und Werk sind nicht voneinander trennbar, obsessiv lebte er nach dem Motto «Lebe schnell, liebe heftig, stirb jung». Anfang der 80er Jahre gehörte er zu den Neuen Wilden und «sei laut, male wild, esse gut», hat Kippenberger so nie gesagt, aber er hätte es sagen können. (mehr …)

iHome

Wollten Sie schon immer Ihre eigenen vier Wände umgestalten?

Skizzenbuch für Digitale

Skizzenbuch für Digitale

Mit dem App «Mark On Call™ HD» (MOC HD) für das Apple iPad, entworfen vom Innenraumgestalter Mark Lewinson, ist das ganz einfach. Basierend auf seinem Buch «What Would You Do With This Room?» können Professionelle und Private  Räume auf dem iPad gestalten. (mehr …)

Salone Internazionale del Mobile 4

Milano hört nicht auf und hat immer noch ein Highlight und noch eins und noch eins. Ich sehe noch eine Handvoll Galerien und Showrooms, für einmal per Velo und nicht zu Fuss.

Tokyobike-Tour, Milano 2013

Tokyobike-Tour, Milano 2013

Die Velos sind natürlich Designvelos und heissen Tokyobike, fahren sich ausgezeichnet, sehen umwerfend aus und ich ändere meine Meinung nicht, bloss weil mir eine Pedale abgefallen ist. (mehr …)

Salone Internazionale del Mobile 3

Die von Wallpaper*  ins Leben gerufene Ausstellung «Handmade», zeigt im Rahmen des Salone del Mobile dutzende beeindruckende Handwerksleistungen. Eine davon ist das Projekt «Pressure Point»:
Das EPFL+ECAL Lab entwickelte eine bahnbrechende Technologie, die Weichholz härtet. Dabei wird Holz in eine Form gepresst und unter enormen Druck so verdichtet und verformt, dass es bis auf ein Drittel seines Volumens reduziert wird. Aus-Weichholz-mach-Hartholz-kadabra. Ein Lichtmoment für Technologie und Design.

Projekt "Pressure Point", EPFL+ECAL Lab und Paul Cocksedge

Projekt “Pressure Point”, EPFL+ECAL Lab und Paul Cocksedge

Das Forschungsinstitut lud den Londoner Designer Paul Cocksedge ein, das Verfahren zu testen. Fichtenholz – das Material der Stunde – ist ein weiches, elastisches, gut spaltbares und im Witterungswechsel wenig dauerhaftes Holz. Wer käme auf die Idee, daraus Schuhe herzustellen? Vielleicht der eine oder andere. Aber High-Heels? Cocksedge macht’s und verleiht dem Material somit einen radikal neuen Status. (mehr …)

Salone Internazionale del Mobile 2

Gestern war ein Tag, an dem ich so viele Sessel, Stühle, Sofas und Betten gesehen habe wie selten zuvor. Und, ein Tag, an dem ich so wenig auf eben diesen gesessen und gelegen habe wie selten zuvor. Milano fordert das Skelett, aber belohnt den Geist. Wer einmal hier war, weiss warum die Presse oft vom «Möbelmekka» spricht. Das Gewimmel könnte nicht grösser sein. Die Fülle an inspirierenden Eindrücken auch nicht. Die vielen hochwertigen Stücke für die (sehr) gute Stube zeigen wir unseren Lesern in der Sonderbeilage vom folgenden DAS IDEALE HEIM.

Leuchte Line, Imagine, Salone Satellite 2013

Leuchte Line, Imagine, Salone Satellite 2013

Nicht weniger wertig sind die vielen guten Ideen der Newcomer, deren Plattform alla Milanese der «Salone Satellite» ist. Die Jungen wollen immer alles anders machen. Ein Stück ist nicht gut, wenn «es das so schon mal gegeben hat» und viele Designer der Salone Satellite haben wirklich das Zeug, das Rad neu zu erfinden. Und überhaupt, wer sagt denn, dass bei einer Lampe immer die Birne zu brennen hat und nicht die Schnur. (mehr …)

Salone Internazionale del Mobile 1

Ich gehe zum Salone, um mir den Inspi-Flash des Jahres zu holen, Neues, noch nie Gesehenes zu entdecken. Aber es ist auch immer wieder nett, Dinge zu finden, die ich bereits von Bildern kenne. Als ich vor Jahren in Moskau Tatlins Turm «in echt» sehen konnte, habe ich mich gefreut wie eine Schneekönigin. Ein bisschen ist es hier auch so. Eine Flut von Leuchten, Tischen, Objekten jeglicher Couleur.

Tom Dixon, Spun Champagne Bucket, MOST 2013

Tom Dixon, Messingtischchen Spun Champagne Bucket, MOST 2013

Tom Dixon kuratierte die Ausstellung im MOST, dem technischen Museum der Stadt. Die Exponate brauchen keine Designbühne sondern sind neben uralten Schiffen oder zwischen riesigen Dampflockmonstern exponiert. Zeitreisen von «space age» über Art Deco spiegeln sich auch in seinen metallenen Objekten wieder. (mehr …)

Frühlingserwachen? Designtechnisch zumindest…

Die drei jungen Inhaber des Concept Stores Waldraud  spüren auf der ganzen Welt ausgefallene Marken auf und präsentieren ihre neusten Entdeckungen in ihrem Ladenlokal Mitten im Kreis 5. Designbegeisterte Kunden finden hier von Kleider über Accessoires bis zu Möbelstücken sorgfältig ausgesuchte Teile, die ein sofortiges Must-have-Gefühl auslösen.

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Zu den Neuheiten, mit denen sie aufwarten, gehören die wunderbaren Hocker von Claire-Anne O’Brien, die Leuchten des holländischen Labels ViJ5 oder die witzige Garderobe der beiden Frankfurter Designer Johannes Hemann & Kai Linke.

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Hocker von Claire-Anne O’Brien

In vielen Farben erhältlich: Die Leuchten von Ontwerper Duo und Vij5

In vielen Farben erhältlich:
Die Leuchten von Ontwerper Duo und Vij5

“Catching the Wild” von Johannes Hemann & Kai Linke

“Catching the Wild”
von Johannes Hemann & Kai Linke

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