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Archiv März, 2013

Bettgeschichten

Seit einem Jahr betreibt Claudine Ernst ihren Online-Shop Lilies Luxury Linens.

Simplicite

Simplicite – klassisch für jedes Bett

Durch ihre langjährige Arbeit in der Hotellerie, weiss Claudine Ernst was ein richtig bequemes Bett benötigt. Sie entwirft die schlicht schönen Kollektionen selbst und um die gewünschte Qualität zu erhalten, arbeitet sie persönlich mit Produzenten in Frankreich, Italien, Portugal und Ägypten zusammen. Durch den Verkauf über den Online-Shop bleiben die Kosten der Produkte gering.

Riad - schlichte orientalische Ornamente auf Handtüchern und Bettwäsche

Riad – schlichte orientalische Ornamente auf Handtüchern und Bettwäsche

Wollen Sie sich persönlich von der Qualität und den Designs von Lilies Luxury Linens überzeugen, sollten Sie Claudine Ernst in ihrem Showroom in Merlischachen besuchen.

Wie man Bienen rettet

Die Krankengeschichte der Honigbiene ist bekannt. Doch seitdem das Thema an Dringlichkeit gewonnen hat, beschäftigen sich nicht nur Naturschützer mit der Notwendigkeit zur Rettung. Ein Beispiel der Besinnung auf das besondere Wesen habe ich hier nochmals ausgegraben:

Am Küchenfenster Bienen beobachten (© Philips – Microbial Home design concept)

Am Küchenfenster Bienen beobachten (© Philips – Microbial Home design concept)

Bereits vor zwei Jahren lancierte Philips «Microbial Home Concepts» mit Gedanken und Ideen zum Thema «Integriertes Ökosystem». Die Gestaltung von Bienenstöcken könnte ein Fach unserer Kulturgeschichte sein und auch heute lassen sich Designer mit einem Faible für Bienen finden. Neu am «Philips-Urban-Beehive» ist, dass nicht nur Honig geerntet wird, sondern das dem Leben der Biene Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wie man Bienen rettet? Indem man sie (beob)achtet. Mehr über das Konzept können Sie hier nachlesen.

Am Küchenfenster Honig ernten (© Philips – Microbial Home design concept)

Am Küchenfenster Honig ernten (© Philips – Microbial Home design concept)

(Philips weist darauf hin, dass die dargestellten Objekte keine Prototypen sind, sondern lediglich theoretische Tests für zukünftige Diskussionen.)

Hinter Grund: Eine Ausstellung an der Schnittstelle zu Kunst, Landschaft und Architektur

Das Ausstellungsprogramm «In Relation», das zurzeit in Chur läuft, umfasst fünf verschiedene Schauplätze, welche sich thematisch mit den vielfältigen Bezügen zwischen Kunst, Architektur und Landschaft befassen. Eine der Locations ist die Galerie Luciano Fasciati. In der Ausstellung «Hinter Grund» hat er Werke von neun Bündner Künstlern versammelt. Zu Gast sind zudem der Architekt Walter Angonese und  der Künstler Alois Mayr – beide Südtiroler -, die zusammen in der Galerie eine Liege-Installation geschaffen haben.

Auf der Panoramaliege kann man mittels eines Spiegels einen Blick nach draussen werfen.

Von der Panoramaliege aus kann man über einen Spiegel einen Blick nach draussen werfen.

Den unterschiedlichen Positionen gemein ist das Schärfen des Blickes auf unsere Umgebung. Sei es, indem sie diese dokumentierend reflektieren, sei es, indem immaginäre Räume kreiert werden, welche dem Betrachter neue Sichtweise eröffnen.

Jules Spinatsch, Ohne Titel (Chur), 2012

Jules Spinatsch, Ohne Titel (Chur), 2012

Corina Bezzola, Aussicht Privathaus Dimlej, St. Moritz, 2012

Corina Bezzola, Aussicht Privathaus Dimlej,
St. Moritz, 2012

Die Ausstellung dauert bis zum 6. April 2013.

My Architect

In der Ausgabe 4/13 berichteten wir über die Ausstellung «Louis Kahn – The Power of Architecture», die bis zum 11. August 2013 im Vitra Design Museum zu sehen ist. In der Ausstellung wird unter anderem der Film «My Architect – A son’s journey» von Nathaniel Kahn, Louis Kahns Sohn gezeigt.

Wir haben «My Architect» im WorldWideWeb gefunden und finden: Definitiv sehenswert!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=6uVKSaG2FDw]

Ist das Ihr Ding?

Die Institution “Werkbundarchiv – Museum der Dinge” könnte vielleicht als Wunderkammer der Neuzeit bezeichnet werden. Dinge jedoch, die es früher in eine Wunderkammer hätten schaffen wollen, mussten besondere Eigenschaften besitzen. Sie mussten exotisch sein, fremd und möglichst von weit her stammen. Die Exponate im Museum der Dinge sind alltäglicher Art. Brillen, Lampen, Kaffeekannen – Designobjekte neben substanziell “ehrlichen” Dingen neben “Geschmacksverirrungen” und so weiter und so fort.

Besonders einfallsreich finde ich die Sponsoring-Idee “Ist das Ihr Ding?”. Ähnlich einer Tierpatenschaft können Sie hier die Patenschaft für ein Ding übernehmen. Für einen bestimmten Obolus sind Sie quasi die Pflegetante oder der Pflegeonkel zum Beispiel von einem alten Telefon. Mein Herz erweichen könnte übrigens dieser herzige Dia-Projektor-Opa (ich glaub, der guckt mich immer an):

Laterna Magica, 19. Jahrhundert, Museum der Dinge

Laterna Magica, 19. Jahrhundert,
Museum der Dinge

Oder wie wäre es mit dieser schnittigen Sonnenschutzbrille aus den 1930/40er Jahren. Bei all den Mode-Revivals kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Modell demnächst auch wieder ganz hip sein wird. Wetten! Und wenn dann IHR Name neben diesem historischen Stück stünde

Höhensonne-Schutzbrille, 1930/40er Jahre,Museum der Dinge

Höhensonne-Schutzbrille, 1930/40er Jahre,
Museum der Dinge

Neue Messehalle für Basel

Die neue Basler Messehalle wird am 23. April 2013 feierlich eingeweiht. Der Betreiber MCH Group bezeichnet sie mit berechtigtem Stolz als «beeindruckende architektonische Visitenkarte». Konzipiert vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron, ein Fakt, der per se «Visitenkarten» hervorbringt.

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de MeuronFoto: Iwan Baan

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de Meuron
Foto: © Iwan Baan

Die neue Halle gilt wegen seiner enormen Grösse und seiner erweiterten Funktion als ein stadtplanerisches Schlüsselelement. Die dynamische Form der Fassade im ebenerdigen Eingangsgeschoss ist «menschenstromlinienförmig», die zwei folgenden Geschosse sind mit einer Aluminiumhülle eingekleidet. So genannte «twisting bands», verschieden dicht verflochtene Streifen, ergeben die Alufassade. Sie moduliert das einfallende Licht und reguliert die Intensität der Lichtdurchlässigkeit.

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de MeuronFoto: Iwan Baan

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de Meuron
Foto: © Iwan Baan

Erhellt wird der Platz unter der zehn Meter hohen Halle durch einen grosses rundes Loch. Nicht ganz unumstritten, aber eindrucksvoll und geradezu «neosakral» gibt das Himmelsauge den Blick nach oben frei.

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de MeuronFoto: Iwan Baan

Neue Messehalle Basel 2013, Architektur: Herzog & de Meuron
Foto: © Iwan Baan

Die Höhe der Halle wird es ermöglichen, zwei- bis dreigeschossige Messestände zu platzieren. Geschäfte, Bars, Restaurants und Events, werden die «City Lounge» beleben und den «Unort Messegelände» zu einem zentralen Ort des öffentlichen Lebens transferieren. Am 29. Juni 2013 lädt der Betreiber alle Interessierten zu einem «Tag der offenen Tür» ein.

Fotos: © Iwan Baan

Zement mit Schattenwurf

Wir können kaum noch die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings abwarten. Das Schönste ist deswegen, sich mental auf die ersten grünen Knospen vorzubereiten. Mit dem bunten Pflanzengefäss “Roberto”, das der österreichische Designer Rainer Mutsch in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Eternit (Schweiz) AG entworfen hat, geht das besonders gut. Die Farbpalette reicht von Signalrot bis Enzianblau und seine Form gleicht dem Faltenwurf eines Tischtuches. Mit “Roberto” kann man sich schon jetzt ein Stückchen Frühling in die Wohnung holen und sobald die Temperaturen steigen, zieht man gemeinsam mit ihm in den Garten.

Das neue Pflanzengefäss "Roberto" überzeugt durch seine schlichte und zugleich dynamische Form, die im Freien durch das Spiel zwischen Licht und Schatten besonders zur Geltung kommt.

Das neue Pflanzengefäss “Roberto” überzeugt durch seine schlichte
und zugleich dynamische Form, die im Freien durch das Spiel zwischen
Licht und Schatten besonders zur Geltung kommt.

Frühe Gartenschönheiten

Puschkinien aus "Zwiebelblumen", Thorbecke Verlag, 2012

Puschkinien aus “Zwiebelblumen”, Thorbecke Verlag, 2012

Können Sie fünf Frühblüher aufzählen? Sicher. Aber wäre auch die Puschkinie dabei gewesen? Ende letzten Jahres erschien das Buch “Zwiebelblumen” (Jan Thorbecke Verlag), in dem die Puschkinie und viele weitere bekannte und unbekannte Frühblüher in Bild und Text porträtiert werden. Ich jedenfalls kannte dieses hübsche Pflanzenwesen mit den blauen Streifen bis vor Kurzem nicht. Vor Kurzem war im Herbst, ebenda als ich die Zwiebeln in die Erde setzte:

Puschkinien, 2. Märzwoche

Puschkinien, 2. Märzwoche

"Zwiebelblumen", Thorbecke Verlag, 2012

“Zwiebelblumen”, Thorbecke Verlag, 2012

Ob die auf dem Buchtitel abgebildete Iris wirklich eine Zwiebelblume ist, sei zwar bezweifelt, aber Frühling für die Augen beschert das Buch mit seinen wunderschönen Pflanzenfotografien allemal. Unser neues Jahresheft Garten Spezial ist übrigens soeben erschienen, seit letzter Woche am Kiosk erhältlich oder hier zu bestellen. Dem Jardin de Vullierens, einem Irisgarten, ist eine der Reportagen gewidmet und wer es mit Knospen und Knollen, Zwiebeln und Rhizomen ganz genau nimmt, sollte sie nicht verpassen.

Blickfang Basel: Designpreis

Dieses Jahr fand die blickfang Basel bereits zum vierten Mal statt. Wie auch bei anderen Ausgaben der internationalen Designmesse wurde die Verleihung des blickfang Designpreises an der Rheinstadt mit Spannung erwartet. Eine 5-köpfige Jury schaute sich in der Halle 5 nach Entwürfen um, die nachhaltige Eindrücke hinterliessen.

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vlnr: Katharina Sand, Jolanthe Kugler, Martin Hirth, Andrea Baumann, Heinz Baumann, Werner Baumhakl

Der erste Preis ging an den Newcomer Martin Hirth. Er war im Vorfeld für das  Förderprogramm der blickfang ausgewählt worden.  Geehrt wurde seine konzeptionelle Herangehensweise, die dennoch Objekte voller Charme hervorbringt. Die Möbelmanufaktur Heinz Baumann überzeugte die Jury mit einem raffinierten Holzhocker und bekam dafür den zweiten Preis. Die filigranen Porzellan-Objekte von Andrea Baumann zeigen mit ihren Unregelmässigkeiten offen ihren Ursprung in der manuellen Fertigung; sie erhielt dafür den dritten Preis.

Einen Warhol besitzen

So einfach kann man einen Warhol besitzen.

So einfach kann man einen Warhol besitzen.

Quinze & Milan haben Kuben aus dem patentierten hochdichten Schaumstoff “QM Foam” mit dem Brillo-Logo bedruckt und damit die originalen Warhol-Brillo-Box-Skulpturen von 1964 als Möbelstücke nachgebildet.

Erhältlich sind die Schaumstoffwürfel, die nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Nachttischchen oder generelle Ablage dienen und  “Spiel mit mir!” zu rufen scheinen, über die Online-Plattform Fab. Diese machte in Kollaboration mit der Andy Warhol Foundation for the Visual Arts es erst möglich, dass einen Warhol besitzen im doppelten Wortsinn nun auch Normalbürgern möglich ist – für 380 Euro das Stück.

Die Würfel aus hochdichtem "QM Foam" können nicht nur als Hocker, sondern auch als Tischchen verwendet werden.

Die Würfel aus hochdichtem “QM Foam” können nicht nur als Hocker, sondern auch als Tischchen verwendet werden.

Die Brillo-Box-Schaumstoffwürfel scheinen genauso spielerisch veranlagt, wie Warhol mit dem Kunstbegriff umzugehen pflegte.

Die Brillo-Box-Schaumstoffwürfel scheinen genauso spielerisch veranlagt, wie Warhol mit dem Kunstbegriff umzugehen pflegte.

Die Schaumstoffhocker werden erst während des Salone del Mobile in Mailand vom 9. bis 14. April in der von Tom Dixon ins Leben gerufenen Design-Ausstellung MOST im Museum für Wissenschaft und Technik präsentiert. Die erste limitierte Edition befindet sich aber derzeit im Vorverkauf auf www.fab.com!

Die Brillo-Box-Schaumstoffwürfel können auch telefonisch unter +1-877-654-9680 oder per E-Mail an brillo@fab.com vorbestellt werden.

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