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Archiv Januar, 2013

100 Jahre V-Zug oder Happy Birthday Waschmaschine!

Das Frauen am Herd und Zuber nicht mehr wirklich “up to date” sind, ist nicht nur eine Frage der Emanzipation. Seit 100 Jahren liefert V-Zug Maschinen und Geräte, die das rechtmässige Erbe der hilfreichen (aber spurlos verschwundenen) Heinzelmännchen angetreten haben. All die Waschmaschinen und Kochgeräte sind willkommen, denn sie lassen sich bei der Arbeit beobachten und gefallen auch den Männern.

Kochherd + Zentrifuge = Waschmaschine 1945(Bild: V-Zug)

Kochherd + Zentrifuge = Waschmaschine 1945
(Bild: V-Zug)

Eine der ersten Geschirrspülmaschinen, 1967 (Bild: V-Zug)

Eine der ersten Geschirrspülmaschinen, 1967
(Bild: V-Zug)

Das Schweizerische Unternehmen V-Zug feiert sein 100 jähriges Jubiläum und hat eine tolle Website zum Anlass lanciert. Happy Birthday V-Zug!

Geisterbank von Jay Watson

Burgen aus Kissen und beheizte Autositze wärmen unsere aktuell kalten Sitzorgane. Wie wir wissen, drehen Designer auch gerne mal den einen oder anderen Spiess um. Jay Watson zum Beispiel, baute Tisch und Bank mit dem Namen ‘Linger a Little Longer’ …

Jay Watson - Linger A Little Longer Table_01

Jay Watson – Linger A Little Longer Table_01

Jay Watson - Linger A Little Longer Table_02

Jay Watson – Linger A Little Longer Table_02

Jay Watson - Linger A Little Longer Table_03

Jay Watson – Linger A Little Longer Table_03

… schwarz wie Ebenholz und wärmeempfindlich. Heisse Tassen, Arme, Gesässe wärmen Tisch und Bank und hinterlassen einen geisterhaften Abdruck. Handauflegen und der (thermochromatische) Lack ist “ab”!
Möglicherweise ein abendfüllendes Möbel, wenn ich mir vorstelle, zu beobachten, wie alles wieder schwarz wird und dann noch ein Muster aus Händen, eins aus Ohren und eins aus Gabeln …

Linger a little Longer – ja gerne.

Design at Fairchild Tropical Botanical Garden Miami

Im tropischen botanischen Fairchild-Garten in Coral Gables – dem Bezirk von Miami, der als die grüne Lunge von und in der Stadt gilt – hatte Cristina Grajales die Ehre mit ihrer renommierten New Yorker Galerie die erste einer Serie von Open-Air-Ausstellungen zu kuratieren: Design at Fairchild: Sitting Naturally.

Einer Barriere, auf die man im Wald stossen könnte, die einem daran hindern sollte, weiter zu gehen, empfand Christophe Cômes seine "Post Bench" nach. Und will damit genau zum Gegenteil davon anregen, im realen wie übertragenen Sinn.

Einer Barriere, auf die man im Wald stossen könnte, die einem daran hindern sollte, weiter zu gehen, empfand Christophe Cômes seine “Post Bench” nach. Und will damit genau zum Gegenteil davon anregen, im realen wie übertragenen Sinn.

Die Eröffnung der Ausstellung wurde auf die ein internationales Kenner- und Sammlerpublikum anziehenden Messen Art Basel/Miami und Design Miami abgestimmt. Die über Cristina Grajales erhältlichen Kunstbänke können noch bis am 31. Mai 2013 von jedem “besessen” werden.

Sebastian Errazuriz verband zwei identische Marmorbüsten mit einem "Marmorbrett" zu "The Guardian's Bench". Poesie und Humor, Respekt vor und Relativierung der Geschichte und dessen, was als historisch wichtig empfunden wird, manifestiert der in Chile geborene, in London augewachsene und in New York lebende Errazuriz.

Sebastian Errazuriz verband zwei identische Marmorbüsten mit einem “Marmorbrett” zu “The Guardian’s Bench”. Poesie und Humor, Respekt vor und Relativierung der Geschichte und dessen, was als historisch wichtig empfunden wird, manifestiert der in Chile geborene, in London aufgewachsene und in New York lebende Errazuriz.

Auch Errazuriz' "Dawn Before Time Bench" spielt mit dem Überraschungseffekt und soll mit einer gewissen Ironie eine Einladung zu einer Reise in eine Zeit sein, die eigentlich begraben ist, an deren Erinnerung die Welt aber hängt.

Auch Errazuriz’ “Dawn Before Time Bench” spielt mit dem Überraschungseffekt und soll mit einer gewissen Ironie eine Einladung zu einer Reise in eine Zeit sein, die eigentlich begraben ist, an deren Erinnerung die Welt aber hängt.

Cristina Grajales: “Es ist eine grosse Ehre, hier als Erste eine kunstnahe Design-Intervention kuratieren zu dürfen. Es wurden hier schon viele grosse Künstler gezeigt, dass es nun eine “Design at Fairchild”-Serie gibt, ist Ausdruck eines Wertewandels, eine Anerkennung kontemporären Designs von Sammlerwert, das nicht erst Vintage werden muss, um ihm einen solchen zuzugestehen. Und dieser Garten hatte für mich schon immer etwas Magisches, er macht sich diese unterschiedlichsten Bänke irgendwie zu eigen, transferiert sie in eine Art Parallelwelt, in der es nichts Unpassendes gibt, alles natürlich und überraschend zugleich wirkt. Man fühlt sich poetisch berührt und gleichzeitg sehr geerdet. Worte beschreiben es nur unzureichend, man muss es selbst erleben, einfach da verweilen.”

John-Paul Philippes Doppelbank "Bird Perch" soll den PArkbescuhern als Ast zum Ausruhen oder Verweilen nach Vogelart dienen: einfach landen und wieder wegfliegen, wenn man einen Ortswechsel braucht. Die Bänke haben integrierte Vogelfutterstellen, wirken also auch auf Vögel anziehend.

John-Paul Philippes Doppelbank “Bird Perch” soll den Parkbesuchern als Ast zum Ausruhen oder Verweilen nach Vogelart dienen: einfach landen und wieder wegfliegen, wenn man einen Ortswechsel braucht. Die Bänke haben integrierte Vogelfutterstellen, wirken also auch auf Vögel anziehend.

Nanette Zapata (COO und Kunstkuratorin von Fairchild): “Wir sind restlos begeistert von dieser Kollaboration! Die Designer bringen alle etwas ganz Eigenes in unseren Garten, ohne diesen zu stören. Es scheint, als haben sie alle Fairchild für sich erfasst. Sie sind mit ihren Kreationen einen Dialog mit Fairchild eingegangen. Wir haben die Stücke gemeinsam sehr bewusst platziert, man soll eine Entdeckungsreise durch die Gartenwelt und die der Designer/Künstler machen können.”

Die weiss lackierte Holzbank von Sam Baron scheint einer Epoche von kindlich-glücklichem Nichtstun wie im gepflegten Bilderbuch entsprungen und soll in diese Gefühlswelt locken.

Die weiss lackierte Holzbank “La Georgette” von Sam Baron scheint einer Epoche von kindlich-glücklichem Nichtstun wie im gepflegten Bilderbuch entsprungen und soll in diese Gefühlswelt locken.

Michele Oka Doners "Chitra Benches" sind Skulpturen aus australischer Pinie und tropischem Mandelbaum. Letztere sind beide botanische Eindringlinge, die Bänke sollen den Platz von öffentlichen Bänken erobern, so wie sich eindringende Pflanzen verbreiten.

Michele Oka Doners “Chitra Benches” sind Skulpturen aus australischer Pinie und tropischem Mandelbaum. Letztere sind beide botanische Eindringlinge, die Bänke sollen den Platz von öffentlichen Bänken erobern, so wie sich eindringende Pflanzen verbreiten.

Gael Applers schuf seine "Salt Point Benches" und den passenden Coffee Table aus honduranischem Mahagoni. Das Material nimmt die Natur auf, die klaren, geometrischen   Elemente sollen einen starken, aber nicht störenden Kontrast bilden.

Gael Appler schuf seine “Salt Point Benches” und den passenden Coffee Table aus honduranischem Mahagoni. Das Material nimmt die Natur auf, die klaren, geometrischen Elemente sollen einen starken, aber nicht störenden Kontrast dazu bilden.

Pedro Barrails "Keep Walking Bench" nimmt Bezug auf die Rastlosigkeit von Menschen auf der Flucht und soll allen die sich seelisch gerade rastlos fühlen, Platz bieten, einen seeligen Moment lang zur Ruhe zu kommen.

Pedro Barrails “Keep Walking Benches” nehmen Bezug auf die Rastlosigkeit von Menschen jeglicher Couleur auf der Flucht. Und sie sollen allen, die sich seelisch gerade rastlos fühlen, Platz bieten, um für einen seeligen Moment lang zur Ruhe kommen zu können.

Fairchild Tropical Botanical Garden
10901 Old Cutler Road
Coral Gables
Miami, FL-33156
USA
www.fairchildgarden.org

Cristina Grajales Gallery
10 Greene Street, 4th Floor
New York, NY-10013
USA
T 001 212 219 99 41
www.cristinagrajalesinc.com

Ronan Bouroullec über seine Kooperation mit Vitra

Wir trafen Ronan Bouroullec im Stoll Forum Köln anlässlich der Eröffnung der Ausstellung: “Neue Entwürfe von Ronan und Erwan Bouroullec für Vitra” und unterhielten uns mit ihm. Hier einige Auszüge aus dem Gespräch:

Auf die Frage nach ihrem wichtigsten Entwurf in der bereits 10-jährigen Zusammenarbeit mit Vitra antwortet Ronan Bouroullec: ” Es ist vielleicht etwas romantisch, aber wie in jeder Liebesgeschichte war dies unser erster Entwurf.  “Joyn” ist ein flexibles  Arbeitssystem und bedeutete damals die Erfindung einer neuen Möbeltypologie, die anschliessend mehrfach kopiert wurde. ”

” Als Vitra uns anfragte, waren wir sehr jung, wir dachten anfangs, das Ganze sei ein Castingfehler, wir hatten damals noch für niemanden gearbeitet. Aber ich denke, unsere Naivität erlaubte eine gänzlich neue Herangehensweise. Wir haben viel gelernt durch dieses Projekt. Wir hatten alle zwei Wochen ein Treffen mit Rolf Fehlbaum und brachten jedes Mal eine Unmenge Zeichnungen mit. Sein Vorgehen war sehr geschickt, er lieferte uns jedes Mal neue Informationen. Er  hatte die Intelligenz, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen.  Er hat uns davor bewahrt, Spezialisten zu werden.

Wir sind nun 15 Jahre in diesem Business und kennen die Normen, die Probleme und so weiter, aber damals hatten wir eine gewisse Spontaneität. Deswegen habe ich eine sehr intensive Erinnerung an diese Phase unserer Arbeit.”

S.Koeberle: “Sie sprachen von neuen Typologien. Glauben Sie, dass die Designer einen Einfluss haben können auf unsere Gewohnheiten?

R. Bouroullec: ” Ja, ich glaube, es  ist unsere Aufgabe, Lösungen zu finden für neue Formen des Zusammenlebens, für neue Situationen. Das Büro ist dafür ein idealer Ausgangspunkt. Die Welt der Arbeit ändert sich sehr schnell. Die Arbeitgeber haben verstanden, dass die Leute produktiver arbeiten, wenn sie sich in ihrer Umgebung wohl fühlen. Die Welt, in der wir leben, ist mehrheitlich hässlich und chaotisch. Design ist eine sehr vielschichtige Disziplin; wir sollten im Dienste der Gesellschaft arbeiten. Die Suche nach grösstmöglicher Einfachheit ist zentral in unserer Arbeit.

S.Koeberle: “Können Sie etwas über das neue Buch erzählen”?

Ronan Bouroullec: “Design ist eine interessante Disziplin, aber kann auch sehr frustrierend sein. Die Prozesse sind sehr lang. Die Zeichnung ist für uns ein Zufluchtsort, eine Möglichkeit, die Dinge zu reflektieren.Das ist auch eine der wenigen Aktivitäten, die mein Bruder und ich unabhängig voneinander ausführen können. Die Zeichnung stellt eine Welt für sich dar, ist aber zugleich mit unserer Arbeit  verbunden. Ganz abstrakte Dinge finden vielleicht später Eingang in einen Entwurf. Ich könnte aufhören Objekte zu machen, aber mit Zeichnen aufzuhören, ist für mich undenkbar.”

[wpvideo gKF6obQg]

D3 Contest

Das Ideale Heim sah sich an der imm cologne am d3 Contest um. Gewinner ist der Schweizer Lucien Gumy mit seinem Holzregal “l’étagère en bois”. Der zweite Preis ging an Tina Schmid für ihre Garderobe “Tilt”, den dritten Preis erhielt Dennis Parren für seine magische Leuchte “CMYK Lamp”. Wir zeigen weitere Favoriten der Redaktion.

[wpvideo dKX5thfg]

imm cologne 2013 “Das Haus” von Luca Nichetto

Die Macher der imm cologne lancierten an der letztjährigen Ausgabe der Messe das Konzept “Das Haus – Interiors on Stage”: Designer werden eingeladen, in einem Kubus, mitten in einer Halle der Messe, ein komplettes Zuhause zu gestalten. Dieses Jahr erhielt der italienische Designer Luca Nichetto mit Studios in Stockholm und Venedig die Gelegenheit, sich in Köln frei zu entfalten.

Interview: Romy Gutiérrez

Kamera und Schnitt: Harun Hazar

[wpvideo 9USgsOHV]

www.lucanichetto.com

www.imm-cologne.com

Übersetzung von Luca Nichetto’s Antworten in Auszügen:

“Es machte mich sehr stolz, von der imm cologne eingeladen worden zu sein, “Das Haus” zu gestalten. Es war grossartig, weil ich hier ein ganzes Interieur-Konzept gestalten konnte. Ich gestalte ja sonst einzelne Objekte.”

“Wenn ich etwas gestalte, denke ich nicht in erster Linie an mich, sondern an die Menschen, für die ich es gestalte. Ich hoffe, dieses Haus ist etwas für alle, auch für Leute, die ganz anders sind als ich.”

“Ich habe mit dem Wohnzimmer angefangen. Es hat viele Pflanzen darin, weil es für mich das Herz des Hauses ist. Und das Herz der Welt ist der Amazonas.”

“Im Garten hat es eine Dusche, weil es ein Küchengarten ist, so kann man gleich im Garten duschen nach getaner Arbeit oder sich einfach die Hände waschen, und danach in der Loggia relaxen, ohne dass man dafür ins Haus, ins Bad muss.”

“Ich glaube nicht an ein Leben in einem Luca-Nichetto-Showroom, das könnte ein Albtraum sein … Es war toll, meine eigenen Kreationen mit solchen von Freunden und Design-Grössen zu kombinieren, die ich sehr respektiere.”

“Ich mag all die Orte in diesem Haus, ich habe so viel Energie in sie alle gesteckt. Aber um zu Entspannen, wäre ich sehr gerne in diesem Bad, ich mag das Gefühl in diesem Raum sehr, das Licht. Ich wollte natürliches Licht in das ganze Haus bringen, auch mit den Leuchten. Deshalb gibt es kein Neonlicht, sondern viel warmes Licht.”

“Alles war eine Herausforderung, es war mein erstes Innenarchitektur-Projekt, ich wählte alles von Farbe bis Raumaufteilung und jedes kleinste Einrichtungsdetail. Ich habe das Haus in zwei Volumen geteilt und entsprechend Weiss und Grau, beides neutrale “Farben”, für die Wände gewählt. Küche, Wohnzimmer und Loggia, wo man sich mehrheitlich während des Tages aufhält, sind Weiss. Grau habe ich für den Teil des Hauses gewählt, wo man sich abends aufhält: Entspannungsecke, Schlafzimmer und Bad. Grau ist eine gute Farbe, um zur Ruhe zu kommen, sich zu entspannen.”

“Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand kommen und mich bitten würde, ihm dieses Haus zu “bauen”. Ich würde auch gerne selbst darin leben, ich fühle mich hier zu Hause, erfreue mich auch selbst an diesem Ort, den ich gestalten durfte. Und ich hoffe, dass “Das Haus” den Messebesuchern Freude macht.”

Impressionen der imm cologne

Nach der Möbelmesse Köln 2013 darf man ruhig von Aufbruchstimmung reden. Im Messegelände am Rhein waren alle wieder dabei, die in der Möbelbranche Rang und Namen haben – Designer, Produzenten und Verkäufer. Auch die Schweiz war mit einer grossen Präsenz am unteren Rhein dabei.

Sie wollen die neuen Trends erfahren? Na ja, mit Trendermittlung ist dies immer so eine Sache. In Zeiten, da Individualität grossgeschrieben wird, ist es schwer, sich auf eine Richtung festzuschreiben. Aber gewisse Tendenzen, die bereits in den letzten Jahren zu spüren waren, halten sicher an: Retrolook, Nachhaltigkeit, ein Sich-Besinnen auf die Geschichte, Qualitätsbewusstsein und handwerkliche wie technologische Innovationen sind Begriffe, die man in diesem Zusammenhang sicher nennen darf.

Im Farbenbereich sind nach wie vor die verschiedensten Blautöne gefragt, obwohl auch Senfgelb und Knallrot zu sehen waren und natürlich die Klassiker Schwarz, Beige und Weiss. Und ja, auch Pastellfarben – man glaubt es kaum  – sind wieder en vouge!

Ob all dieser Modell- und Farbenpracht sowie der erschlagenden Masse an Eindrücken waren wir froh, dass man sich am Montana-Stand in der Design-Post auch mal so richtig verwöhnen lassen durfte. Mit einer neuen Frisur und frisch lackierten Nägel nimmt man doch gerne die Design- und Einrichtungsherausforderungen des Alltags wieder an! Lassen Sie sich vom folgenden Film inspirieren:

[wpvideo ScWX2QxM]

Unser Blog ist da!

Die Redaktion des Magazins DAS IDEALE HEIM bloggt an dieser Stelle regelmässig für Sie. Über unser gedrucktes Magazin hinaus, möchten wir unsere Entdeckungen mit Ihnen teilen. Lassen Sie sich informieren über Neuheiten und inspirieren von persönlichen Fundstücken.

Den Anfang machen unsere Impressionen von der Möbelmesse Köln. Wir waren drei Tage zusammen mit dem Kameramann Harun Hazar vor Ort und haben Ihnen ein schönes Potpourri in Bild und Ton nach Hause gebracht.

Viel Vergnügen!

Ihre Redaktion

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