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Ausstellung

Häuser des Jahres 2017

Wie sieht eine zeitgemässe Antwort auf die Bauaufgabe Einfamilienhaus aus? Um diese Frage zu beantworten, lobt das DAM zusammen mit dem Callwey Verlag zum 7. Mal den Wettbewerb «Häuser des Jahres» aus. Vor Preisverleihung und Ausstellungseröffnung diskutieren Stadtplaner, Trendforscher und Architekturjournalisten am Einfamilienhaus-Kongress die erstaunlich spannenden Fragen rund um das gute alte Einfamilienhaus. Die 50 besten Bauprojekte werden bis zum 26. November im DAM zu sehen sein; und wer es nicht nach Frankfurt schafft, kann sich immerhin mit der Publikation «Häuser des Jahres 2017» behelfen.

Der Einfamilienhaus-Kongress findet vom 28.–29. September 2017 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt statt. Tickets

Linck an der Limmat

 

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Ausgewählte Birkenholzmöbel von Alvar Aalto setzen die unverkennbaren Vasen und Schalen von Linck in Szene. Credit: Marie Christine Gerber

Wer sich für keramische Gebrauchsgegenstände interessiert, dem dürfte Margrit Linck nicht nur ein Begriff sein, sondern hat möglicherweise bereits eine oder mehrere der zweimal jährlich stattfindenden Ausstellungen im Atelier und Showroom von Linck Keramik in Bern besucht. Zum ersten Mal kommen nun auch Liebhaber aus dem Raum Zürich auf ihre Kosten und haben die Möglichkeit, Margrit Lincks Entwürfe hautnah zu erleben und mit Mitarbeiterinnen der Keramikmanufaktur ins Gespräch zu kommen. In urbanem Umfeld – in einer Wohnung im Penthouse auf dem Speich Areal, mit einzigartigem Ausblick auf die Limmat und über die Stadt – wird die Keramik von Linck neben ausgesuchten Möbeln von Artek präsentiert. Auf diese Weise wird auch die Verbundenheit der Entwürfe von Margrit Linck mit der Welt des finnischen Architekten Alvar Aaltos ersichtlich. Die eigenwilligen und unverkennbaren Vasen und Schalen können selbstverständlich auch erworben werden. Die Ausstellung findet in enger Zusammenarbeit mit Artek und Teo Jakob statt.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag 25. August: 14 – 20 Uhr, Samstag 26. August: 10 – 17 Uhr, Sonntag 27. August: 12 – 17 Uhr. Ort: Speich Areal, Hönggerstrasse 65, 8037 Zürich.

Hereinspaziert: September-Events im PLY-Showroom Zürich!

Den kulturellen Austausch zu fördern, ist die grosse Motivation des PLY-Teams. Zum Herbstanfang finden gleich zwei spannende Events im neuen PLY-Showroom statt: Vom 2. bis 6. September wird dieser in Kooperation mit Artek in ein temporäres Café verwandelt. Das «2nd Cycle Café», das bereits mehrfach in Hamburg und London gastierte, bringt mit Original-Möbeln des finnischen Designers Alvar Aalto Gemütlichkeit in die Bärengasse 29. Am 7. September übernehmen dann die MacherInnen der ersten Design Biennale Zürich den PLY-Showroom: Vom 7. bis 10. September dienen die Räumlichkeiten als Infozentrale, Box-Office und Vortragsort. Während der Design Biennale finden dort Open Talks statt, die sich mit gesellschaftlich relevanten Themen aus der Perspektive des Designs befassen. Auch David Einsiedler, Gründer des interdisziplinär arbeitenden Designunternehmens PLY, wird einen Vortrag halten – zum Thema Leuchtenbau der letzten 100 Jahre.

That’s How!

Diesmal nicht. Auf keinen Fall. Mögen sämtliche Ausstellungen des Jahres ungesehen an mir vorüberziehen – diese eine, die werde ich nicht verpassen. Der grossartige Illustrator Christoph Niemann zeigt sein Werk erstmals in der Schweiz in einer Einzelausstellung: «That’s How!» ist noch bis Ende Oktober 2017 im Basler Cartoonmuseum zu sehen. Niemann verwandelt Landkarten in Poesie, malt fotografierte Alltagsgegenstände weiter, schnitzt Designmobiliar aus Früchten, arrangiert Gummibären und Legosteine und zeichnet den New-York-Marathon – während er ihn rennt! Noch heute werde ich prophylaktisch ein Halbes Basel-retour lösen, um der Möglichkeit eines Versäumnisses keine Chance zu geben. Ich bin schon unterwegs…

Der Duktus der Maschine

Als Kinder zeichnen wir alle. Einige tun es auch als Erwachsene noch. Und Architekten, Designer oder Künstler greifen oft auf Papier und Stift zurück, um ihre Ideen zu visualisieren. Eine Zeichnung ist Trägerin eines Gedankens oder Ausdruck eines Gefühls. Doch was geschieht, wenn wir versuchen, unabhängig von Mensch und Körper Zeichnungen zu erstellen? Masterstudenten des Institutes for Advanced Architecture Catalonia führten eine Untersuchung durch und erstellten eine Art maschinelles Protokoll. Nun scheinen datengetriebene karthografische Zeichnungen und automatisierte Skizzen auf den ersten Blick nicht besonders anregend zu sein. Doch die produzierten Bilder wirken wie pure, zu Papier gebrachte Poesie. Schwer zu glauben, dass kein Zeichner, kein Künstler hinter den Werken steht. Das Projekt wurde im Rahmen der Ausstellung Scripts – a chronicle of incidents in Barcelona vorgestellt.

Forward Festival in Zürich

 

Am kommenden Wochenende findet das erste Forward Festival in Zürich statt. Ziel ist es, Schaffende aus allen Kreativbereichen zusammenzubringen, um Erfahrungen und Erfolgsgeschichten auszutauschen. Das Forward Festival wurde von Lukas Kauer und Othmar Handl gegründet und fand 2014 zum ersten Mal in Wien statt, 2016 hielt es in München Einzug und gastiert nun in Zürich. In verschiedenen Sessions sprechen bekannte Persönlichkeiten aus verschiedenen Kreativsparten über ihren Erfolgsweg und geben Einblicke in ihre Arbeit. Nebst international gefeierten Designern wie Stefan Sagmeister, den schwedischen Kreativrockern von Snask oder Street Artist Nychos, werden auch erfolgreiche Schweizer Kreativ-Unternehmer wie Daniel Freitag oder Illustrator Niklaus Troxler als Speaker auftreten. Daneben gibt es diverse Side-Events wie Workshops, Konferenzen, Ausstellungen oder Live Art Sessions.

Das erste Forward Festival in Zürich findet am 17. und 18. Juni in der FREITAG F-abrik @ NOERD statt. Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite. Es sind noch wenige Tickets verfügbar. Weitere Infos unter www.forward-festival.com

«Leaving Room»

Die Westschweizer Designerin Sibylle Stoeckli zieht für knapp einen Monat im Tipi in Zürich ein und präsentiert dort in ihrem selbst inszenierten «Leaving Room» eine Auswahl von Entwürfen, die ihren Umgang mit Gestaltung veranschaulichen. Zugleich ist die Ausstellung eine Art ausgedehnte «Farewell»-Party, bevor Sibylle Stoeckli im Sommer das Land verlässt. Dieser besondere Abschiedsgruss soll nochmals einen Einblick in ihre Arbeit geben. Speziell daran ist, dass nicht der Gegenstand als solcher im Mittelpunkt stehen soll, sondern die Interaktion mit seiner Umgebung. Gemeinsam mit den Keramikstücken von Barbara Postiasi und den Messingobjekten von Carl Auböck kreieren Sibylle Stoecklis Objekte Räume, die auch unsere Beziehung zur Welt der Dinge reflektieren. Schauen Sie im «Leaving Room» vorbei und sagen Sie Adieu.

Die Ausstellung dauert bis zum 15. Juli und ist jeweils von Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Wo: Tipi, Ankerstrasse 31, 8004 Zürich

Kreislauf 4+5

 

Für Design-Liebhaber ist das kommende Wochenende bestimmt schon fett in der Agenda markiert. Falls es doch jemandem entgangen sein sollte, hier nochmals als Reminder: Der beliebte Kreislauf 4+5 geht am Samstag, 20. und Sonntag, 21. Mai in die 11. Runde. Heuer führt er die Besucherinnen und Besucher mit der Farbe gelb durch Zürichs Design-Viertel. Neu ist nicht nur der gelbe Auftritt, sondern auch die Liste der teilnehmenden Shops und Ateliers. 12 der insgesamt 82 Läden sind zum ersten Mal dabei. Darunter etwa der African Concept Store Cassare, der vor Kurzem im Frau Gerolds Garten seine Eröffnung feierte, oder Simpelthen, das neue Label von Simone Klemm, die zuvor 25 Jahre für «paradis des innocents» kreierte. Nebst all dem Neuen gibt es aber auch Altbewährtes: So darf man sich wieder auf die beliebten Rundgänge mit den «bekannten Bekannten» aus dem Quartier freuen. Heuer führen Anna Känzig, Markus Freitag, Play Hunter, Hannes Hug, Monika Schärer, Clifford Lilley, Rolf Vieli und Koni Frei zu ihren Lieblingsplätzen im «Vieri» und im «Föifi». Aber schnell anmelden, denn es hat nur noch wenige Plätze frei!

Die Liste der teilnehmenden Shops sowie weitere Informationen gibts unter: www.kreislauf4und5.ch

B&B Italia beschliesst 50-Jahre-Jubiläum mit exklusivem Dokumentarfilm

B&B Italia war zum 50-Jahre-Jubiläum mit einer besonderen Roadshow und zahlreichen Veranstaltungen unterwegs. Diese drehten sich um drei wichtige Projekte, die sich gegenseitig ergänzen: Die Buchpräsentation «La lunga vita del design in Italia. B&B Italia 50 anni e oltre», das nun weltweit im Buchhandel erhältlich ist, die Vorführung des Dokumentarfilms «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria» und schliesslich die Ausstellung «B&B Italia – The perfect density». Sie erzählen den aussergewöhnlichen Weg des Unternehmens in Sachen Kreativität, Technologie und Innovation sowie dessen Einfluss auf die Design- und Wohnkultur rund um den Globus.

B&B Italia wurde genau heute vor 50 Jahren gegründet: am 13. April 1966. Aus diesem feierlichen Anlass macht der renommierte italienische Möbelhersteller den Dokumentarfilm «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria», der bisher nur ausgewählten Personen vorbehalten war, einem breiten Publikum zugänglich. Der 50-minütige Film wurde von Didi Gnocchi kuratiert und mit 3D Produzioni/Sky Arte HD produziert. Er erzählt die bewegende Firmengeschichte von B&B Italia, hinter der immer auch eine Geschichte der Menschen steckt: Angefangen bei der Gründung durch Piero Ambrogio Busnelli bis zur heutigen Zeit. Der Film wird vom Sohn des Gründers, Giorgio Busnelli, erzählt und vermittelt spannende Einblicke in das von Innovation, Technologie und fortschrittlichen Produktionsprozessen geprägte Unternehmen. Zahlreiche Interviews mit international bekannten Designern und Architekten wie Antonio Citterio, Renzo Piano, Mario Bellini, Vincent Van Duysen, Doshi Levien und Patricia Urquiola runden den Film über das visionäre, emotionale und authentische Design von B&B Italia im Spannungsfeld der Industrie ab.

Den Film in voller Länge finden Sie auf der neuen Website von B&B Italia unter: www.bebitalia.com.

 

 

Ausstellung Bestform & Berner Design Preis 2017

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum zeigt die Vielfalt des Berner Designschaffens: Innovative Projekte im Grafikdesign, raffinierte Technik im Keramikdesign und preisgekrönte Klassiker im Möbeldesign. Die Berner Design Stiftung präsentiert Werke junger Designer, die dank Förderangeboten realisiert werden konnten und nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu sehen sind auch Arbeiten der beiden Stipendiaten, die 2015 ein halbes Jahr in New York verbringen durften.

Als Höhepunkt darf die Auswahl aussergewöhnlicher Möbelkreationen von Susi + Ueli Berger bezeichnet werden, die an der Vernissage vom 23. März den Berner Design Preis erhalten – den Anerkennungspreis für Gestalterpersönlichkeiten aus dem Kanton Bern. Das Künstlerpaar prägte in seiner 40 Jahre währenden engen Zusammenarbeit die Schweizer Designlandschaft vielfältig und nachhaltig. Mit dem Preis würdigt die Stiftung ihre aussergewöhnlichen Schöpfungen. Gemäss dem Patenschafts-Prinzip gibt der Preisträger einen Teil des Preisgeldes an einen förderungswürdigen Gestalter weiter: Susi Berger wählte die Modedesignerin Sabine Portenier, die seit Mai 2015 unter ihrem eigenen Label Sabine Portnier, Suburban Collective GmbH arbeitet.

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum Bern findet vom 24. März bis 30. April 2017 statt.
Die Vernissage und Preisverleihung des Berner Design Preises findet am 23. März um 19 Uhr, ebenfalls im Kornhausforum, im Stadtsaal im 1. Stock statt.

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