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Geld & Immobilien

Trend-Talk: Wohnformen der Zukunft

wohnbedarf

Über die Zukunft des Wohnens. Ein Trend-Talk im «wohnbedarf», Zürich

Mitten in der Stadt leben oder doch lieber ein Häuschen im Grünen? Wie entwickeln sich Ballungszentren und Pheripherie, wie Mobilität, Mietpreise, Haushaltsgrössen und Flächenbedarf? Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Passt unser Leben noch immer in eine Vierzimmer-Altbauwohnung? Neue Wohnformen werden ausprobiert: Collaborative Living, Alters- oder Generationen-WGs… Ein Architekt und Professor, eine Stadtentwicklerin, ein Immobilienspezialist und ein Innenarchitekt diskutieren über Entwicklungen, Trends und Szenarien. Es sind noch einige wenige Plätze frei, unbedingt anmelden! anmeldung@kion.ch

Wann & wo: Mittwoch, 06. Juli um 18.45 in den Räumen von wohnbedarf, Talstrasse 11-15, 8001 Zürich

Tri 16 in Bregenz

Das 11. Internationale Symposium für energieeffiziente Architektur will Planer zu mehr Eigeninitiative ermuntern. Unter dem Motto «Dann mach’ ich es selbst!» stellen Planer und Architekten an der Tri 2016 zukunftsorientierte Projekte für nachhaltiges Bauen vor, die sie als Bauherren oder in einer Baugruppe selbst entwickelt und umgesetzt haben. Vom 19. bis 21. Mai haben die Besucher im Festspielhaus Bregenz die Möglichkeit, erfolgreiche Modelle und Projekte kennenzulernen sowie sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu vernetzen. So erfahren die Besucher auch, wie zukunftstaugliche Wohnprojekte finanziert und realisiert werden können. Weitere Infos gibts unter www.tri-info.com

The Metropolitans: Ein Blick in die Zukunft von Zürich Nord

 

Kaum ein Stadtteil in Zürich hat in den letzten Jahren eine so rasante Entwicklung durchlaufen wie Zürich Nord. Im Herzen des Gebiets Leutschenbach entstehen nun zwei neue Hochhäuser, The Metropolitans. Die beiden Wohnblöcke bieten hochwertige und moderne Eigentumswohnungen auf 20 Etagen. Darin sind 2.5, 3.5, 4.5 sowie Grossraumwohnungen untergebracht. Aussergewöhnlich an den Türmen sind die umlaufenden Terrassen mit grossen Loggias, die einen Weitblick über die Alpen, den Uetliberg, die Stadt Zürich bis zum Flughafen Kloten ermöglichen. Zudem erhalten die Bewohner auf dem Dach der Türme eine exklusive Sky Lounge und im Keller einen Gemeinschafts Weinkeller mit privaten Abteilen. Noch sind im Westturm einige wenige Wohnungen verfügbar, die bereits ab Frühling 2015 bezugsbereit sind. Die Fertigstellung des Ostturms dauert noch bis Frühling 2016, hier sind noch mehrere Wohnungen verfügbar. Gestern hatten Medienschaffende die Möglichkeit, einen Blick hinter die Baustellen-Kulisse zu werfen und einen ersten Eindruck des imposanten Baus zu erhalten. Der 360°-Blick von der Dachterrasse zeigte, dass Zürich Nord längst kein Industriegebiet mehr ist, sondern das hier attraktiver Wohn-, Arbeits- und Freizeitraum miteinander verschmilzt. Es ist ein Stadtteil der ständig in Bewegung ist und doch seine eigene Identität beibehalten soll, erklärte Caspar Bresch vom Amt für Städtebau Zürich. Zürich Nord lässt sich durch seine hohen, modernen Bauten charakterisieren und hebt sich in seinem Erscheinungsbild bewusst deutlich von der Innenstadt Zürich ab. Hier dürfen auch gewagtere und experimentierfreudigere Architekturen Platz finden wie etwa das Schulhaus Leutschenbach oder der Leutschenbach-Tower. Denn das Gebiet soll künftig noch mehr Wohnraum und Platz für Bewegung bieten – mit den Metropolitans-Türmen kommt Leutschenbach diesem Ziel bereits einen grossen Schritt näher.

 

Organisierte Besetzung

Die Angst vor Zürichs Hausbesetzern macht kreativ. Da wird schon mal eine halbe Million Franken in die Hand genommen, um für acht Monate eine Zwischennutzung zu organisieren. Heute um 12 Uhr eröffnet das Projekt Photobastei an der Bärengasse 29 (einen Katzensprung vom Paradeplatz) – die wohl grösste Fotoausstellung, die Zürich je gesehen hat. Ach Pardon – es handelt sich ja nicht nur um eine Galerie oder ein Auktionshaus, ein Offspace oder Establishment. Nein! Es wird all das zusammen und noch viel mehr. Genug Raum gibt es jedenfalls: Auf 1500 Quadratmetern und sieben Stockwerken finden im ehemaligen UBS Bürogebäude von Stücheli Architekten bis zu fünfzig Ausstellungen gleichzeitig Platz. In den beiden unteren Etagen werden Bilder bekannter Fotografen gegen Eintritt gezeigt. In den restlichen Stockwerken ist es umgekehrt. Hier kann jeder für wenig Geld sein fotografisches Statement setzten. Ab CHF 220.– ist man in der Galeristen-Liga dabei. Ganz businessmässig gibt es einen «Jour fix»: Jeden Donnerstag werden die neuen Ausstellungen eröffnet. Die Bar im Erdgeschoss soll tagsüber als Treffpunkt, Arbeitsort und Lesehalle dienen und wird abends von wechselnden DJs beschallt. Viele Gründe also, in den nächsten acht Monaten ab und zu in der Photobastei vorbei zu schauen. Ich wollte schon immer einen Jour Fix!

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