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Geschichte

B&B Italia beschliesst 50-Jahre-Jubiläum mit exklusivem Dokumentarfilm

B&B Italia war zum 50-Jahre-Jubiläum mit einer besonderen Roadshow und zahlreichen Veranstaltungen unterwegs. Diese drehten sich um drei wichtige Projekte, die sich gegenseitig ergänzen: Die Buchpräsentation «La lunga vita del design in Italia. B&B Italia 50 anni e oltre», das nun weltweit im Buchhandel erhältlich ist, die Vorführung des Dokumentarfilms «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria» und schliesslich die Ausstellung «B&B Italia – The perfect density». Sie erzählen den aussergewöhnlichen Weg des Unternehmens in Sachen Kreativität, Technologie und Innovation sowie dessen Einfluss auf die Design- und Wohnkultur rund um den Globus.

B&B Italia wurde genau heute vor 50 Jahren gegründet: am 13. April 1966. Aus diesem feierlichen Anlass macht der renommierte italienische Möbelhersteller den Dokumentarfilm «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria», der bisher nur ausgewählten Personen vorbehalten war, einem breiten Publikum zugänglich. Der 50-minütige Film wurde von Didi Gnocchi kuratiert und mit 3D Produzioni/Sky Arte HD produziert. Er erzählt die bewegende Firmengeschichte von B&B Italia, hinter der immer auch eine Geschichte der Menschen steckt: Angefangen bei der Gründung durch Piero Ambrogio Busnelli bis zur heutigen Zeit. Der Film wird vom Sohn des Gründers, Giorgio Busnelli, erzählt und vermittelt spannende Einblicke in das von Innovation, Technologie und fortschrittlichen Produktionsprozessen geprägte Unternehmen. Zahlreiche Interviews mit international bekannten Designern und Architekten wie Antonio Citterio, Renzo Piano, Mario Bellini, Vincent Van Duysen, Doshi Levien und Patricia Urquiola runden den Film über das visionäre, emotionale und authentische Design von B&B Italia im Spannungsfeld der Industrie ab.

Den Film in voller Länge finden Sie auf der neuen Website von B&B Italia unter: www.bebitalia.com.

 

 

Die letzten Glühlampen

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Wie jetzt? Gibt es sie noch, oder nicht? War da nicht einmal ein EU-Beschluss, mit dem Thomas Alva Edisons Erfindung aus dem Verkehr gezogen werden sollte? Das fiese Verbot, das nicht einmal vor den Grenzen der Schweiz haltmachte und mich zu einem Hamsterkauf während eines Thailandbesuchs zwang. Ich habe jetzt noch Glühbirnen von diesem Shoppingevent … Wer die mit dünnem Wolframfaden gefertigten Leuchtwunder so vermisst wie ich, der sollte am kommenden Donnerstag (23.3.2017) unbedingt nach Bern. Im Rahmen der World Craft Talks erzählt Hans Borner, Inhaber der letzten (!) Glühlampenproduktionsstätte in Europa, von seinem faszinierenden Handwerk. Achtung: Teilnehmerzahl für den Anlass ist beschränkt und um Anmeldung wird bis heute gebeten – deshalb: Beeilung!

Den Tiefen auf den Grund gehen

Manche Menschen fürchten, was sich unter der Oberfläche von Gewässern verbirgt – meine Schwester beispielsweise ist davon überzeugt, dass sich im Pfäffikersee Haie tummeln. Andere wiederum wissen in den Tiefen des Ozeans vergessen gegangene Schätze verborgen und machen es sich zur Aufgabe, diese zu bergen und mit der Öffentlichkeit zu teilen … So etwa das Europäische Institut für Unterwasser-Archäologie (Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine, IEASM), dessen jüngsten Funde von Unterwassergrabungen aus der Bucht von Abukir ab Freitag im Museum Rietberg zu sehen sein werden. Die Ausstellung «Osiris» nimmt den Besucher mit auf einen Tauchgang in die Welt des über 4000 Jahre alten Osiris-Mythos und wartet mit rund 300 Statuen und Kultgegenstände, Sarkophage und Goldobjekte aus 16 Jahrhunderten auf, die aus den legendären, im 8. Jahrhundert nach Christus versunkenen Städten Thonis-Herakleion und Kanopus stammen. Unterwasserfotos und -videos setzen die von den Archäologen auf dem Meeresgrund entdeckten Funde dabei beeindruckend in Szene. Haie braucht man übrigens nicht zu fürchten.   Dauer der Aussttellung: 10.2.–16.7.2017.

wohnbedarf feiert 85-jähriges Jubiläum!

85 Jahre ist es her, dass das Traditionsunternehmen wohnbedarf seine Pforten in Zürich geöffnet hat – seitdem hat es sich zu einer eigenen Marke entwickelt und ist aus der Schweizer Designgeschichte nicht mehr wegzudenken. Zur Feier des Jubiläums findet im wohnbedarf Zürich eine Ausstellung mit einer limitierten Reedition des UPW- Servierwagens von Ulrich P. Wieser und ein Tag der offenen Tür statt.

Vor 85 Jahren traten der Kunsthistoriker Sigfried Giedion, der Architekt Werner Moser und der Kaufmann Rudolf Graber an, um dem interessierten Publikum eine neue Art von Möbeln anzubieten, die im Einklang mit der gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung der späten 1920er-Jahre standen. Die Forderung, Qualität mit Funktion und Form zu vereinen ist seitdem ein unverrückbarer Wert für wohnbedarf. Auch das damals formulierte Credo der Einheit von Mensch, Raum und Möbel gilt bis heute. Im Januar 2016 hat wohnbedarf Zürich den wohnbedarf Basel übernommen. wohnbedarf bietet heute renommierte Möbelkollektionen nationaler wie internationaler Hersteller an und profiliert sich mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Innenarchitektur, Planung und Gesamteinrichtungen.

Vernissage: Mittwoch, 28. September 2016, ab 18:30 Uhr und Tag der offenen Tür: Samstag, 1. Oktober, von 10.00 bis 17.00 Uhr, wohnbedarf Zürich, Talstrasse 11 – 15.
 

Besuch bei einer Spinnerin

Handspindel aus Holz

Handspindel aus Holz

World Crafts Talk in Bern: Die Spinnerin und Garndesignerin Asita Krebs führt in die Welt der Spindeln ein. Die Kunst des Handspinnens wird heute als erholsames Hobby wiederentdeckt. Wie schon seit Jahrtausenden verspinnen feinmotorisch begabte Zeitgenossen Fasern aller Art zu Garn, um damit Stoffe zu weben oder zu stricken. War es früher vor allem Flachs, Hanf, Schaf- oder Baumwolle, sind es heute oft Fasern der modernen Welt. Bamboo, Soja- oder Milchseide – sie alle lassen sich mit Zug und Drall zu Garn verarbeiten. Spinnen ist übrigens kein reines «Frauending»: Auf der Insel Taquile im peruanischen Titicacasee verspinnen Männer die Wolle ihrer Tiere zu Garn und stricken sich damit Mützen. Um warme Ohren geht es dabei nur nebenbei, verraten die Kappen doch in erster Linie den heiratswilligen Frauen, wer noch zu haben ist…

Wann: Donnerstag, 15. September 2016 von 18.30 bis 20 Uhr      Wo: Qn’C, House of World Crafts, Postgasshalde 23, 3011 Bern      Die Platzzahl ist begrenzt, Anmeldung erforderlich!

Fassbinder in Cham

Der nächste World Crafts Talk steht an: Reinhard Gugler, Küfer aus Niederösterreich und Inhaber der Holzmanufaktur Balubad, berichtet über sein Handwerk. Ob nun Küfer, Kübler, Botticher oder Fassbinder – das Handwerk ist alt und reicht bis in die Gallierzeit zurück. Die römischen Kaiser liessen sich von den Galliern gerne mit Wein beliefern; und die verschickten den kostbaren Tropfen am liebsten in Holzfässern. Das Fass blieb über Jahrhunderte das beliebteste Transport-Gefäss und wurde erst in der Neuzeit von Aluminium- und Kunststoffbehältern verdrängt. In der Whiskey- und Weinproduktion ist es bis heute unersetzlich; und auch hölzerne Badewannen werden immer beliebter. Wie historische Quellen bezeugen, ist das kein neues Phänomen – Majestix lässt grüssen!

Wann: 23. August 2016 um 18 Uhr            Wo: Keramikland AG, Alte Steinhauserstrasse 20, 6330 Cham

Anmeldungen bis zum 17. August direkt an www.keramikland.ch  Der Anlass ist gratis.

Fest der Farben


Meine erste grosse Liebe in der Welt der Farben galt Farrow & Ball. Zwar tauchten rasch weitere attraktive und qualitativ hochwertige Produkte auf dem sich rapid entwickelnden Markt der Wandgestaltung auf, doch F & B blieben für mich stets die Pioniere, die nie den Glanz der rosafarbenen Brille verlieren werden. Wunderschöne Farbtöne, Namen, von denen der englische Humor abzulesen ist (wer nennt sein Produkt schon ‘Toter Lachs’ oder ‘Elefanten Atem’), und ein sympathisches Unternehmen, das unternehmerischer wirkt, als es mit seiner kleinen Produktionsstätte in Dorset eigentlich ist. Dieses Jahr feiert Farrow & Ball sein – sage und schreibe – 70-jähriges Bestehen und dazu möchten wir gratulieren und ‘Danke!’ sagen. Danke für Hague Blue, dem schönsten, dunkelsten und tiefsten Grünblau, das auf Wänden anzutreffen ist; danke, für die Tatsache, dass sich meine männlichen Kollegen plötzlich für Farbe anstelle weisser Einöde interessierten; danke, für zahlreiche unsäglich schöne Tapetenkollektionen, die immer noch nach traditionellen Methoden mit geschnitzten Block-, Bottich- und Druckwalzen hergestellt werden und somit das Handwerk zelebrieren … Wir freuen uns auf weitere Farbexplosionen und Namenskreationen und wünschen uns mehr, mehr, mehr !!!

Fotos:  © Farrow & Ball

Leserreise – Mediterrane Architektourkreuzfahrt

 

Die von Architectour und Espazium organisierte Schiffsreise vom 1. bis 8. Oktober 2016 geht dem mediterranen Erbe des Städtebaus und der Architektur der Nachkriegsmoderne auf den Grund. Leserinnen und Leser von Das Ideale Heim profitieren ab einem Buchungswert von CHF 1950.- und ­unter Angabe des Buchungscodes «DIH2016» von zwei Gratisausflügen ihrer Wahl. Die Reiseroute führt über die legendäre Côte d’Azur und den Golfe du Lion bis an die Costa Brava. Nach dem Lichten des Ankers in Cannes wird das Segelschiff «Star Flyer» der französischen Küste entlang die Häfen von Saint-Tropez, Marseille und Sète ansteuern. In Spanien erwarten Sie der Fischerort Palamós und die katalonische Metropole Barcelona. Eine Kreuzfahrt an Bord ­eines Segelschiffs ist ein einzigartiges maritimes Erlebnis und mit maximal 160 Passagieren erfüllt die «Star Flyer» hohe Ansprüche. Das Segelschiff ist exklusiv für die Architekturkreuzfahrt reserviert, das Programm auf die Interessen der Mitreisenden zugeschnitten. Weitere Informationen und Buchungsdetails sind über die Architectour-Website erhältlich oder ­direkt über Marlene Wolf unter info@architectour.ch oder Telefon 052 320 05 00.

24 Stops – Wandern zwischen Fondation Beyeler und Vitra Campus

 

Der Rehberger-Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und unzählige Geschichten. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen, zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus, die das Projekt zusammen mit der Gemeinde Riehen und der Stadt Weil am Rhein initiierten. Geleitet von «24 Stops», 24 Wegmarken des Künstlers Tobias Rehberger, lässt sich eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erkunden. So gibt der Rehberger-Weg mit seinen Wegmarken den Anlass, die Geschichte und Geschichten der Umgebung und seiner Menschen kennen zu lernen und neu zu erzählen, und lädt zu einem Ausflug in die Natur ein. Bereits im September 2015 wurden die ersten 12 Wegmarken installiert. Seit Juni 2016 sind die «24 Stops» nun mit allen 24 Wegmarken zu erleben. Weitere Informationen zum Projekt, zum Künstler und zur Anreise sind auf der Website zu finden. Auch die detaillierte «Wanderkarte» steht dort zum Download bereit.

Aus den Tiefen des Archivs

Der britische Tapetenhersteller «Little Greene» zieht seine Inspiration aus der Geschichte. Jede einzelne seiner Tapetenrollen trägt ein Muster, das Bezug nimmt auf historische Tapeten oder Wandmalereien. «Little Greene» schöpft dabei aus den besten Archiven Grossbritanniens und arbeitet eng mit dem Denkmalschützer «English Heritage» oder der «Whitworth Art Gallery» in Manchester zusammen. Hin und wieder tauchen vergessene Schätze auch auf Baustellen statt im Staatsarchiv auf. Durch Renovationsarbeiten in Privathäusern freigelegt, kommen handgemalte und oft nur als Fragmente erhaltene Tapetenmalereien ans Licht. Die inspirative Geschichtsspanne von «Little Greene» erstreckt sich vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Ihre Kollektionen tragen klingende Namen wie «Révolution Papers» oder «Archive Trails» und können auch online bestellt werden. «Whitworth» zeigt noch bis zum 04. September 2016 die Ausstellung «Wallpaper». Unter den Exponaten sind auch drei Originaldokumente, die «Little Greene» als Inspiration für die Entwürfe «Zingara», «Florette» und «Hampstead» dienten. Der Eintritt ist frei.

 

 

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