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Handwerk

Gold für horgenglarus

Umgeben von idyllischer Landschaft entstehen im Kanton Glarus traditionsreiche Holzmöbel, die von einem feinen Gespür für die Materie Holz zeugen. Diese Faszination wurde im neuen Imagefilm über horgenglarus festgehalten. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise die Produktion des Stuhls classic. Ruhig und auf Details eingehend, präsentiert der Imagefilm die einzelnen Stationen der Produktion und verweist auf das grosse traditionelle Know-How in der Verarbeitung von Holz, das durch modernste CNC-Technologie ergänzt wird. Der Imagefilm aus der Co-Produktion von frame eleven und LAUSCHSICHT hat in der Kategorie «Corporate Image Films» an den Cannes Corporate Media & TV Awards 2017 gewonnen. 

Den Film können Sie hier anschauen: horgenglarus

Linck an der Limmat

 

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Ausgewählte Birkenholzmöbel von Alvar Aalto setzen die unverkennbaren Vasen und Schalen von Linck in Szene. Credit: Marie Christine Gerber

Wer sich für keramische Gebrauchsgegenstände interessiert, dem dürfte Margrit Linck nicht nur ein Begriff sein, sondern hat möglicherweise bereits eine oder mehrere der zweimal jährlich stattfindenden Ausstellungen im Atelier und Showroom von Linck Keramik in Bern besucht. Zum ersten Mal kommen nun auch Liebhaber aus dem Raum Zürich auf ihre Kosten und haben die Möglichkeit, Margrit Lincks Entwürfe hautnah zu erleben und mit Mitarbeiterinnen der Keramikmanufaktur ins Gespräch zu kommen. In urbanem Umfeld – in einer Wohnung im Penthouse auf dem Speich Areal, mit einzigartigem Ausblick auf die Limmat und über die Stadt – wird die Keramik von Linck neben ausgesuchten Möbeln von Artek präsentiert. Auf diese Weise wird auch die Verbundenheit der Entwürfe von Margrit Linck mit der Welt des finnischen Architekten Alvar Aaltos ersichtlich. Die eigenwilligen und unverkennbaren Vasen und Schalen können selbstverständlich auch erworben werden. Die Ausstellung findet in enger Zusammenarbeit mit Artek und Teo Jakob statt.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag 25. August: 14 – 20 Uhr, Samstag 26. August: 10 – 17 Uhr, Sonntag 27. August: 12 – 17 Uhr. Ort: Speich Areal, Hönggerstrasse 65, 8037 Zürich.

Ausflug ins Engadin

Guarda Kopie

Sie brauchen einen Grund, um der Hitze, Trägheit und Lethargie der Stadt zu entfliehen? Wir nennen Ihnen sogar einen guten: ein Exkursionswochenende ins Engadin. World Crafts und Calcina – der Fachverband für Kalk – laden Ende Juni ein, etwas über den alten Baustoff Kalk sowie dem damit verbundenen Handwerk zu lernen. Führungen durch die Dörfer Ardez und Guarda mit ihren Sgraffito-Fassaden und die Besichtigung des Kalkofens in Sur En da Sent stehen auf dem zweitägigen Programm, begleitet und geführt wird man von verschiedenen Menschen, die sich dem faszinierenden Material und dem Sgraffito verschrieben haben. Kühle, frische Bergluft und Horizonterweiterung durch Weiterbildung gibt es gratis dazu. Achtung: Unbedingt anmelden bis zum 25. Juni!

Kreislauf 4+5

 

Für Design-Liebhaber ist das kommende Wochenende bestimmt schon fett in der Agenda markiert. Falls es doch jemandem entgangen sein sollte, hier nochmals als Reminder: Der beliebte Kreislauf 4+5 geht am Samstag, 20. und Sonntag, 21. Mai in die 11. Runde. Heuer führt er die Besucherinnen und Besucher mit der Farbe gelb durch Zürichs Design-Viertel. Neu ist nicht nur der gelbe Auftritt, sondern auch die Liste der teilnehmenden Shops und Ateliers. 12 der insgesamt 82 Läden sind zum ersten Mal dabei. Darunter etwa der African Concept Store Cassare, der vor Kurzem im Frau Gerolds Garten seine Eröffnung feierte, oder Simpelthen, das neue Label von Simone Klemm, die zuvor 25 Jahre für «paradis des innocents» kreierte. Nebst all dem Neuen gibt es aber auch Altbewährtes: So darf man sich wieder auf die beliebten Rundgänge mit den «bekannten Bekannten» aus dem Quartier freuen. Heuer führen Anna Känzig, Markus Freitag, Play Hunter, Hannes Hug, Monika Schärer, Clifford Lilley, Rolf Vieli und Koni Frei zu ihren Lieblingsplätzen im «Vieri» und im «Föifi». Aber schnell anmelden, denn es hat nur noch wenige Plätze frei!

Die Liste der teilnehmenden Shops sowie weitere Informationen gibts unter: www.kreislauf4und5.ch

B&B Italia beschliesst 50-Jahre-Jubiläum mit exklusivem Dokumentarfilm

B&B Italia war zum 50-Jahre-Jubiläum mit einer besonderen Roadshow und zahlreichen Veranstaltungen unterwegs. Diese drehten sich um drei wichtige Projekte, die sich gegenseitig ergänzen: Die Buchpräsentation «La lunga vita del design in Italia. B&B Italia 50 anni e oltre», das nun weltweit im Buchhandel erhältlich ist, die Vorführung des Dokumentarfilms «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria» und schliesslich die Ausstellung «B&B Italia – The perfect density». Sie erzählen den aussergewöhnlichen Weg des Unternehmens in Sachen Kreativität, Technologie und Innovation sowie dessen Einfluss auf die Design- und Wohnkultur rund um den Globus.

B&B Italia wurde genau heute vor 50 Jahren gegründet: am 13. April 1966. Aus diesem feierlichen Anlass macht der renommierte italienische Möbelhersteller den Dokumentarfilm «B&B Italia. La poesia nella forma. Quando il design incontra l’industria», der bisher nur ausgewählten Personen vorbehalten war, einem breiten Publikum zugänglich. Der 50-minütige Film wurde von Didi Gnocchi kuratiert und mit 3D Produzioni/Sky Arte HD produziert. Er erzählt die bewegende Firmengeschichte von B&B Italia, hinter der immer auch eine Geschichte der Menschen steckt: Angefangen bei der Gründung durch Piero Ambrogio Busnelli bis zur heutigen Zeit. Der Film wird vom Sohn des Gründers, Giorgio Busnelli, erzählt und vermittelt spannende Einblicke in das von Innovation, Technologie und fortschrittlichen Produktionsprozessen geprägte Unternehmen. Zahlreiche Interviews mit international bekannten Designern und Architekten wie Antonio Citterio, Renzo Piano, Mario Bellini, Vincent Van Duysen, Doshi Levien und Patricia Urquiola runden den Film über das visionäre, emotionale und authentische Design von B&B Italia im Spannungsfeld der Industrie ab.

Den Film in voller Länge finden Sie auf der neuen Website von B&B Italia unter: www.bebitalia.com.

 

 

Die letzten Glühlampen

GLÜHBIRNEN_web

Wie jetzt? Gibt es sie noch, oder nicht? War da nicht einmal ein EU-Beschluss, mit dem Thomas Alva Edisons Erfindung aus dem Verkehr gezogen werden sollte? Das fiese Verbot, das nicht einmal vor den Grenzen der Schweiz haltmachte und mich zu einem Hamsterkauf während eines Thailandbesuchs zwang. Ich habe jetzt noch Glühbirnen von diesem Shoppingevent … Wer die mit dünnem Wolframfaden gefertigten Leuchtwunder so vermisst wie ich, der sollte am kommenden Donnerstag (23.3.2017) unbedingt nach Bern. Im Rahmen der World Craft Talks erzählt Hans Borner, Inhaber der letzten (!) Glühlampenproduktionsstätte in Europa, von seinem faszinierenden Handwerk. Achtung: Teilnehmerzahl für den Anlass ist beschränkt und um Anmeldung wird bis heute gebeten – deshalb: Beeilung!

Ausstellung Bestform & Berner Design Preis 2017

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum zeigt die Vielfalt des Berner Designschaffens: Innovative Projekte im Grafikdesign, raffinierte Technik im Keramikdesign und preisgekrönte Klassiker im Möbeldesign. Die Berner Design Stiftung präsentiert Werke junger Designer, die dank Förderangeboten realisiert werden konnten und nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu sehen sind auch Arbeiten der beiden Stipendiaten, die 2015 ein halbes Jahr in New York verbringen durften.

Als Höhepunkt darf die Auswahl aussergewöhnlicher Möbelkreationen von Susi + Ueli Berger bezeichnet werden, die an der Vernissage vom 23. März den Berner Design Preis erhalten – den Anerkennungspreis für Gestalterpersönlichkeiten aus dem Kanton Bern. Das Künstlerpaar prägte in seiner 40 Jahre währenden engen Zusammenarbeit die Schweizer Designlandschaft vielfältig und nachhaltig. Mit dem Preis würdigt die Stiftung ihre aussergewöhnlichen Schöpfungen. Gemäss dem Patenschafts-Prinzip gibt der Preisträger einen Teil des Preisgeldes an einen förderungswürdigen Gestalter weiter: Susi Berger wählte die Modedesignerin Sabine Portenier, die seit Mai 2015 unter ihrem eigenen Label Sabine Portnier, Suburban Collective GmbH arbeitet.

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum Bern findet vom 24. März bis 30. April 2017 statt.
Die Vernissage und Preisverleihung des Berner Design Preises findet am 23. März um 19 Uhr, ebenfalls im Kornhausforum, im Stadtsaal im 1. Stock statt.

Design Preis Schweiz – Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar.

Die 14. Ausschreibung des Design Preis Schweiz weist eine bedeutende Neuerung auf: Mit dem Design Leadership Prize «Focus Ageing Society» führt der Design Preis Schweiz eine Preiskategorie ein, die den bisherigen Merit ablöst und Raum für das drängende Thema der alternden Gesellschaft bietet. In Partnerschaft mit der Age-Stiftung will der Design Preis Schweiz für die Anliegen der Ageing Society sensibilisieren und den Handlungsbedarf, Chancen und Lösungen aufzeigen, wie diesem demografischen Wandel begegnet werden kann.

Der biennal ausgerichtete Designpreis führte bei der letztjährigen Ausschreibung diversifizierte Preiskategorien ein und verzeichnete danach mit rund 450 Eingaben einen neuen Teilnahmerekord. Auch dank den mit langjährigen Partnern ausgeschriebenen Fachpreisen konnte der Design Preis Schweiz seine Position als führender Wettbewerb der Designwirtschaft Schweiz ausbauen.

Die Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar 2017. Die Eingaben werden online unter www.designpreis.ch erfasst. Die Einschreibegebühr beträgt CHF 300/CHF 50 für Studierende.

Der Design Leadership Preis ist nicht dem offenen Ausschreibungsverfahren unterstellt, relevante Projekte können aber den Fachexperten zur Nomination vorgeschlagen werden. Weitere Informationen zum Design Leadership Prize unter: www.design-leadership.ch/

 

 

 

Liebes Christkind …

Ja es ist tatsächlich so. Der Dezember steht vor der Tür und damit Weihnachten. Um «Fehlgeschenke» zu vermeiden, kehrte meine Familie vor ein paar Jahren zu einer Tradition zurück, die wir in meiner Kindheit pflegten: dem Schenken nach «Wunschzettel». Einen solchen malten und klebten wir für das Christkind ans Fenster, damit es wusste, was wir unter dem Weihnachtsbaum vorzufinden hofften. Wer einmal bei mir zum Essen geladen war und von meiner zusammengewürfelten Kollektion aus beschädigten IKEA-Tellern und heruntergehandelten Marrakesch-Schüsseln speisen musste, dürfte erraten, was dieses Jahr auf meinen Wunschzettel kommt. Ein Geschirrset muss her. Auserlesen und mit aufeinander abgestimmten Elementen. DAS perfekte Geschirrset für alle Gelegenheiten gibt es bekanntlich nicht, aber die in Zürich lebenden Kolubianerin Maria Lorez kommt ihm mit ihren handgefertigten Keramik-, Ton- und Emailunikaten genügend nahe. Bunt, fröhlich, fernab von bieder und wichtig: beliebig kombinierbar. Vielleicht findet man bei ihr nicht unbedingt das Teeset, mit dem man den Bundesrat empfangen würde, aber mal ehrlich: Wer will schon Geschirr, das für ALLE Eventualitäten taugt? Dafür machen ihre Kreationen gute Laune und sogar aus meiner bescheidenen Tafel etwas Besonderes.

Ps: Erhältlich sind die handgemachten Trouvaillen von Tauta-Home neben dem Online- und dem kürzlich eröffneten Pop-up-Store (an der Schoffelgasse) ab dem 9. Dezember auch im Zürcher Wiehnachtsdorf, das bis zum 23. Dezember auf dem Bellevue gastiert.

Videoinstallation «Werklauf» für Archithema Verlag

Für den diesjährigen Designers’ Saturday in Langenthal (5. + 6. November  2016) liess sich der Archithema Verlag etwas Besonderes einfallen. Er präsentierte denn auch mehr Installation als Stand: Inspiriert von der Spezialpublikation «Schweizer Manufakturen für Wohnkultur» wollten Christian Storck, Inhaber der Markenstrategieagentur «Bright, Cute & Keen», und sein Berliner Freund Benjakon die teilnehmenden Firmen und ihre Produkte im Video «Werklauf» auf ungewohnte Weise einbeziehen und darstellen. «Designobjekte werden normalerweise immer in einer idealen Umgebung gezeigt, das wahre Leben vermittelt jedoch oft ein anderes Bild», findet Christian Storck. «Wir wollten diesen Aspekt des Eigenlebens von Möbeln und Wohnaccessoires zeigen, für Schmunzeln bei den Standbesuchern sorgen und natürlich auch deren Aufmerksamkeit auf die gezeigten Produkte und den Stand lenken.» Dies sei besonders bei Designern und Architekten gelungen. Sichtlich Spass hatten auch Kinder und empfängliche Erwachsene. Aber sehen Sie selbst:

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