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Auszeichnung

Ausstellung Bestform & Berner Design Preis 2017

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum zeigt die Vielfalt des Berner Designschaffens: Innovative Projekte im Grafikdesign, raffinierte Technik im Keramikdesign und preisgekrönte Klassiker im Möbeldesign. Die Berner Design Stiftung präsentiert Werke junger Designer, die dank Förderangeboten realisiert werden konnten und nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu sehen sind auch Arbeiten der beiden Stipendiaten, die 2015 ein halbes Jahr in New York verbringen durften.

Als Höhepunkt darf die Auswahl aussergewöhnlicher Möbelkreationen von Susi + Ueli Berger bezeichnet werden, die an der Vernissage vom 23. März den Berner Design Preis erhalten – den Anerkennungspreis für Gestalterpersönlichkeiten aus dem Kanton Bern. Das Künstlerpaar prägte in seiner 40 Jahre währenden engen Zusammenarbeit die Schweizer Designlandschaft vielfältig und nachhaltig. Mit dem Preis würdigt die Stiftung ihre aussergewöhnlichen Schöpfungen. Gemäss dem Patenschafts-Prinzip gibt der Preisträger einen Teil des Preisgeldes an einen förderungswürdigen Gestalter weiter: Susi Berger wählte die Modedesignerin Sabine Portenier, die seit Mai 2015 unter ihrem eigenen Label Sabine Portnier, Suburban Collective GmbH arbeitet.

Die Ausstellung «Bestform» im Kornhausforum Bern findet vom 24. März bis 30. April 2017 statt.
Die Vernissage und Preisverleihung des Berner Design Preises findet am 23. März um 19 Uhr, ebenfalls im Kornhausforum, im Stadtsaal im 1. Stock statt.

Bau des Jahres 2016: Schwimmbad Allmendli von Illiz Architektur

Das Schwimmbad Allmendli in Erlenbach von Illiz Architektur ist auf der Online-Plattform Swiss-Architects mit grossem Abstand zum Bau des Jahres 2016  gewählt worden. Es verwies die Schiffstation Rüschlikon von Naomi Hajnos und die Bahnstation in Churwalden von Ritter Schumacher auf den zweiten, respektive dritten Platz. Die Rubrik «Bau der Woche» von Swiss-Architects ist gut besucht und beliebt. Mittlerweile hat sich auch die Abstimmung zum Bau des Jahres etabliert und die Verantwortlichen freuten sich dieses Jahr erneut über eine hohe Stimmbeteiligung.

Nach :mlzd, Lischer Partner Architekten, Gigon Guyer Architekten, kit architects und MET Architects ist Illiz Architektur das sechste Büro, das diese Auszeichnung erhält. Illiz Architektur wurde 2008 in Zürich und Wien von Sabrina Mehlan, Petra Meng und Stefanie Wögrath gegründet. Die Architektinnen begründen die Besonderheit ihres Entwurfs für das Schwimmbad Allmendli folgendermassen: «Eine unterirdische Militärschutzanlage auf dem Erlenbacher Schulareal sollte zu einem Lehrschwimmbad umgenutzt werden. Da das Gelände jedoch einen Ausblick auf den Zürichsee bietet, haben wir das eigentliche Schwimmbecken in die bestehende unterirdische Kubatur nur hineingehängt, ­ so liegt der Wasserspiegel des Beckens nun ebenerdig im Gelände und ermöglicht beim Schwimmen einen weiten Blick auf den See.»

Mehr zum preisgekrönten Schwimmbad finden Sie hier.

 

Design Preis Schweiz – Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar.

Die 14. Ausschreibung des Design Preis Schweiz weist eine bedeutende Neuerung auf: Mit dem Design Leadership Prize «Focus Ageing Society» führt der Design Preis Schweiz eine Preiskategorie ein, die den bisherigen Merit ablöst und Raum für das drängende Thema der alternden Gesellschaft bietet. In Partnerschaft mit der Age-Stiftung will der Design Preis Schweiz für die Anliegen der Ageing Society sensibilisieren und den Handlungsbedarf, Chancen und Lösungen aufzeigen, wie diesem demografischen Wandel begegnet werden kann.

Der biennal ausgerichtete Designpreis führte bei der letztjährigen Ausschreibung diversifizierte Preiskategorien ein und verzeichnete danach mit rund 450 Eingaben einen neuen Teilnahmerekord. Auch dank den mit langjährigen Partnern ausgeschriebenen Fachpreisen konnte der Design Preis Schweiz seine Position als führender Wettbewerb der Designwirtschaft Schweiz ausbauen.

Die Ausschreibung läuft noch bis 6. Februar 2017. Die Eingaben werden online unter www.designpreis.ch erfasst. Die Einschreibegebühr beträgt CHF 300/CHF 50 für Studierende.

Der Design Leadership Preis ist nicht dem offenen Ausschreibungsverfahren unterstellt, relevante Projekte können aber den Fachexperten zur Nomination vorgeschlagen werden. Weitere Informationen zum Design Leadership Prize unter: www.design-leadership.ch/

 

 

 

Architekturpreis Beton 17

Zeitgenössische Architektur ist ohne den Baustoff Beton nicht vorstellbar. Beton ermöglicht Architekten und Ingenieuren eindrucksvolle Bauwerke, bei denen die gestalterischen und tragwerkstechnischen Belange ineinander übergehen. Deshalb fördert der Architekturpreis Beton seit 1977 im vierjährigen Rhythmus hochstehende Schweizer Betonarchitektur. Jüngstes Mitglied der Preisfamilie ist der 2013 geschaffene Förderpreis für Jungarchitekten. Es können Gebäude eingereicht werden, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2016 in der Schweiz oder in Liechtenstein fertiggestellt worden sind und bei denen Beton überwiegend als Ausdrucksmittel eingesetzt wird. Im Rahmen des Förderpreises können sich Jungarchitektinnen und Jungarchitekten bewerben, die einen frischen, vielleicht auch experimentellen Umgang mit Beton pflegen. Einsendeschluss ist der 5. Januar 2017. Die Preisverleihung findet im August 2017 statt. Weitere Informationen sowie alle nötigen Formulare zum Architekturpreis Beton 17 finden Sie unter www.betonsuisse.ch.

Ortstermin Fachwerk – Sanierung mit Fingerspitzengefühl

Am Donnerstag, 9. Juni 2016 startet der neue Führungszyklus der Denkmalpflege des Kantons Bern. Erste Station ist Burgdorf: Ein schlichter Riegbau, 1860 von Robert Roller junior als Büro- und Lagergebäude für eine Leinwandfirma errichtet. Später wurde in dem Haus über Jahrzehnte eine Druckerei betrieben. Ein Investor kaufte den Bau 2006, der Abriss wurde diskutiert und wieder verworfen. Stattdessen bekamen die Architekten Hunziker und Partner aus Oftringen den Auftrag, im grossen Garten einen Wohnungsneubau zu planen. Die angebaute Remise wurde abgerissen, der schützenswerte Altbau kam wieder auf den Markt. Die neue Bauherrin ging behutsam ans Werk, plante selber Sanierung und Umbau. Unterstützt wurde sie dabei von der kantonalen Denkmalpflege. Sie engagierte einen erfahrenen Bauleiter mit der Ausführung und packte eigenhändig auf der Baustelle mit an. Nur die notwendigen Anpassungen an die neue Nutzung wurden vorgenommen; sämtliche Umbauphasen konnten als historische Zeugnisse erhalten werden. Für ihr Engagement erhielt die Bauherrin von der Fachkommission für Denkmalpflege den Spezialpreis 2016.

Treffpunkt: Bernstrasse 9, 18 Uhr
Die Teilnahme ist gratis.

 

swiss-architects: Bau des Jahres 2015

 

Nordansicht Aulatrakt des Hebelschulhauses Riehen. Bild: Ruedi Walti

Nordansicht Aulatrakt des Hebelschulhauses Riehen. Bild: Ruedi Walti

Einmal im Jahr kürt swiss-architects den Bau des Jahres, der von den Lesern des eMagazins von swiss-architects aus wöchentlich publizierten Projekten (Bau der Woche) gewählt wird. Deutlicher Sieger und somit Bau des Jahres 2015 ist das Hebelschulhaus von MET Architects. Dass die Wahl der Leser auf die Erneuerung eines bestehenden Primarschulhauses fiel, bestätigt gemäss swiss-architects die Wichtigkeit gesellschaftlicher und sozialer Themen in der Architektur. Das Projekt erhielt eineinhalb Mal so viele Stimmen wie das zweitplatzierte, der Umbau eines Bauernhauses in Adliswil von Felippi Wyssen, und doppelt so viele Stimmen wie das drittplatzierte, das einzige Projekt im Ausland, der Hauptbahnhof in Wien von Theo Hotz Partner. Ein Hintergrundbericht im Newsletter von swiss-architects beschreibt das Siegerprojekt im Detail. Wir gratulieren den Preisträgern und sind gespannt auf die vorgestellten Projekte im 2016!

Der beste Umbau: der Publikumssieger

 

Am Dienstag durften wir hohen Besuch im Verlag empfangen. Der Lausanner Architekt Markus von Bergen ist von den Lesern des Magazins «Umbauen + Renovieren», den Messebesuchern der Swissbau und zahlreichen Online-Wählern deutlich zum Publikumssieger des Architekturpreises «Der beste Umbau» gewählt worden. Hoch erfreut nahm er die Siegertrophäe – den silbernen Handschuh – entgegen und verriet uns bei einer Tasse Kaffee (für alkoholische Getränke war es einfach noch etwas früh … ), dass es ohne die Ermunterung seiner Familie, die auch Bauherrschaft des ausgezeichneten Umbauprojektes ist, wohl zu keiner Teilnahme gekommen wäre. Wir sind froh, hat er es getan, denn so kommen wir in den Genuss, das Siegerprojekt des Publikumsvotings wie auch den Jurysieger «Der beste Umbau» (Mehrfamilienhaus von Kast Kaeppeli Architekten) und das Siegerprojekt des Sonderpreises Energie (Heidenhaus von Roman Hutter Architektur) in ausführlichen Reportagen in der kommenden Ausgabe 2/16 des Umbauen + Renovieren vorzustellen. Das Heft ist ab dem 19. Februar am Kiosk erhältlich.

Siegerehrung

Bereits zum sechsten Mal konnten wir, die Redaktion der Zeitschriften Das Ideale Heim und Umbauen+Renovieren, die Architekturpreise «Der beste Umbau» und «Das beste Einfamilienhaus» vergeben. Die Preisverleihung fand am 13. Januar an der Swissbau in Basel statt. Den Jurypreis für «Das beste Einfamilienhaus» erhielt Charles Pictet Architecte mit Sitz in Genf für das Haus in Vandoeuvres/GE. «Der beste Umbau» ging an Kast Kaeppeli Architekten aus Basel und Bern für die Sanierung und den Umbau eines Mehrfamilienhauses in Bern Bümpliz. Der neu lancierte Sonderpreis Energie wurde an das Büro Roman Hutter Architektur für die Sanierung und den Umbau eines Heidenhauses in Münster VS verliehen. Zudem waren das Messepublikum sowie die Leserinnen und Leser unserer Zeitschriften aufgerufen, aus den nominierten Projekten ihren Favoriten zu wählen. Viele sind unserem Aufruf gefolgt und haben mit einem klaren Vorsprung den Publikumspreis «Das beste Einfamilienhaus» an Markus Schietsch Architekten aus Zürich für das Haus am Bielersee vergeben werden sowie den Publikumspreis «Der beste Umbau» an den Architekten Markus von Bergen aus Lausanne für den Umbau eines Weidhauses auf der Axalp ob Brienz BE. Den Publikumssiegern werden die Preise in den nächsten Tagen ebenfalls noch überreicht. Wir gratulieren allen Gewinnern! Mehr Fotos von der Preisverleihung an der Swissbau sowie nähere Informationen zu den Architekturpreisen gibt es hier: www.architekturpreise.ch

Fotos: © Sandra Amport

Preis für nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen

«Constructive Alps» ist ein internationaler Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen, ausgelobt von der Schweizerischen Eidgenossenschaft über das Bundesamt für Raumentwicklung ARE und dem Fürstentum Liechtenstein. Gestern fand in Bern die Preisverleihung der dritten Ausgabe statt. Mit dem ersten Preis wurde das Pfarrhaus Krumbach (Vorarlberg) der Arbeitsgemeinschaft Bernardo Bader Architekten, Dornbirn, Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz und Architekten Hermann Kaufmann, Schwarzach, ausgezeichnet. (mehr …)

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